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SWO Entwicklungspartnerschaft Mobilitätsplattform

Mobilitätsplattform 2.0 bei den Stadtwerken Osnabrück

Die Stadtwerke Osnabrück und highQ Computerlösungen starten Entwicklungspartnerschaft.

Osnabrück, 21. 07. 2021. Bereits 2016 beginnt die Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Osnabrück (SWO) und highQ Computerlösungen. Als Generalunternehmer entwickelte highQ und SWO in enger Kooperation ein integriertes Vertriebssystem. Die Idee war, sämtliche Verkehrsangebote der Stadt auf einer digitalen Plattform zusammenzufassen.

 

Die Zusammenarbeit

Das 1996 in Freiburg gegründete Software-Unternehmen unterstützt, Kommunen, Verkehrsunternehmen und Finanzinstitute mit innovativen IT-Lösungen bei der effektiven Planung, Durchführung, Optimierung und Überwachung ihrer Aufgaben. Städtische Straßen und Plätze werden nicht mehr vom Verkehr beherrscht, sondern gehören wieder den Menschen. Der ländliche Raum bleibt attraktiv für Jung und Alt. Dank intelligenter, multimodaler Mobilität gelangen alle sozial verantwortlich und umweltschonend an ihr Ziel.

 

Die Stadtwerke Osnabrück möchten mit der MobilitySuite von highQ die ganzheitliche Mobilität für den Kunden so einfach wie möglich gestalten und sich zukunftsorientiert aufstellen. „Mit der Einführung dieses Systems ermöglichen wir den Kund:innen eine digitale, bequeme und vor allem vereinfachte Lösung zur ganzheitlichen Mobilität“, sagt Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück AG. „Wir haben in diesem und in den nächsten Jahren viel vor und stecken schon mitten in den Vorbereitungen für weitere innovative Mobilitätsangebote, die wir in das System integrieren wollen, um unsere Kunden mit neuen Funktionen zu begeistern“, so Linnenbrink weiter. Um Zugang zum Mobilitätsportal zu erhalten, müssen sich die Fahrgäst:innen nur einmal registrieren und können dann auf alle Dienste zugreifen.

 

„Wir haben die Stadtwerke Osnabrück in den letzten Jahren der Zusammenarbeit als innovatives und zuverlässiges Unternehmen kennengelernt, für die Kundenzufriedenheit und Qualität im Vordergrund stehen. Das Mobilitätsportal unterstreicht das zukunftsorientierte Denken und zeigt, worauf es in den nächsten Jahren ankommt: den öffentlichen Nahverkehr so einfach und zentralisiert wir möglich zu gestalten“, so Christian Disch, Geschäftsführer von highQ Computerlösungen. Dabei bringt highQ seine Kernkompetenzen im Bereich Mobilitätsplattformen und Digitalisierung ein, um gemeinsam mit der SWO sicher nutzbare, individuelle und flexible Mobilitätslösungen, die sich an die Bedürfnisse der Fahrgäst:innen anpassen und durch innovative Schnittstellen mit anderen Verkehrsangeboten vernetzbar sind, zu testen und zu optimieren. Die SWO bietet so eine zuverlässige Mobilität, die stets auf dem neuesten Entwicklungsstand ist.

 

„Die Digitalisierung erlaubt es uns, mit dem Bestand an städtischer Infrastruktur wie Parkhäusern, ÖPNV oder dem Straßennetz bestmöglich umzugehen. Über- und Auslastungen können durch eine Verschiebung im Raum (Nutzung anderer Strecken), der Zeit (andere Fahrtzeiten) und dem Fortbewegungsmittel (Bus, Rad, Auto, Ride-Sharing) vermieden werden“, so Werner Linnenbrink, der noch weiter ausführt: „Am Ende des Monats erhalten die Kund:innen eine Abrechnung mit Übersicht der in Anspruch genommenen Leistungen. Das ist Digitalisierung in ihrer besten Form – einfach und von überall nutzbar.“

Durch die Zusammenarbeit von highQ und der SWO entstand ein integriertes Vertriebssystem, das zukünftig auch mit einem integrierten Zeitmeilen-Incentivierungsmodul erweitert werden kann.  Die Verknüpfung von städtischen Mobilitätsangeboten und Diensten wie CRM, Aboverwaltung oder Beschwerdemanagement dient der Zusammenführung verschiedenster Informationsquellen. „So lernen wir die Kund:innen besser kennen und können unsere Angebote gezielt darauf ausrichten“, so Maik Blome, Leiter Produktmanagement und Digitalisierung Mobilität der SWO. Durch die erhobenen Mobilitätsdaten können Bedarfe früh erkannt und zum Beispiel Mobilitätshubs eingerichtet werden, wenn sich herausstellt, dass an einer Bushaltestelle besonders oft auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen wird. Auch die Anbindung der Region ist ein wichtiges Ziel. „Nicht nur das Mobilitätsbedürfnis der Menschen wird sich vergrößern - dazu kommt der Anspruch, ökologisch unterwegs zu sein. Bedarfs- & Sharing-orientierte Angebote können dies als Beitrag zum Umweltschutz leichter erfüllen als der private PKW, optimal wäre, wenn dort eFahrzeuge eingesetzt und Fahrten gebündelt werden“, ist Maik Blome überzeugt.

 

Da die Stadtwerke Osnabrück zu den innovativsten Unternehmen der Branche gehören, sollen die hohen Anforderungen immer die besten Lösungsbausteine für die Kunden bieten und unbedingt weiter gewährleistet werden. Daher starten die Stadtwerke Osnabrück und highQ mit Ihrer Entwicklungspartnerschaft in die nächste Ausbaustufe der Mobilitätsplattform.

 

Über unseren Kunden die Stadtwerke Osnabrück

Die Stadtwerke Osnabrück steht für Lebensqualität und gehen einen konsequenten Weg, Bewährtes weiter zu entwickeln und Neues zu initiieren. Wünsche nach flexibler Mobilität, abwechslungsreichen Freizeitangeboten, nachhaltiger Energieerzeugung und Produkte sowie Dienstleistungen mit einem erlebbaren Mehrwert für alle stehen stets weit oben auf der Prioritätenskala. Neben einem hochwertigen Nahverkehr, der auf kurze Sicht voll-elektrisch betrieben wird, bieten die Stadtwerke flexible Mobilitätsangebote: Stationäres und freies Carsharing, E-Lastenrad-Verleih, HandyTicket sind nur zwei von vielen zukunftweisenden Angeboten.

Die Stadtwerke Osnabrück zählen zu den größten Arbeitgebern der Region. Energie, Wasser, Mobilität, Freizeit und Wohnen - Stadtwerke Osnabrück (stadtwerke-osnabrueck.de)

 

Bildunterschrift: v.l. Maik Blome (Leiter Produktmanagement und Digitalisierung Mobilitätsangebot der SWO) und Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot der SWO) läuten den Start der Entwicklungspartnerschaft mitChristian Disch, Dipl.Phys. Vertretungsberechtigter Geschäftsführer) und Thomas Hornig, Dipl.Phys.                    (Vertretungsberechtigter Geschäftsführer) von highQ ein.

Vergabe des Freiburger Innovationspreis 2021 an highQ

highQ ist Gewinner des Freiburger Innovationspreis 2021

Auszeichnung für die "MobilitySuite"

Sechs innovative Unternehmen durch die Technologiestiftung BioMed Freiburg ausgezeichnet

 

Bereits zum 15. Mal vergab die Technologiestiftung BioMed Freiburg den Freiburger Innovationspreis – auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Freiburger Medizintechnikunternehmen Stryker und unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich stifteten erstmalig die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein und die Handwerkskammer Freiburg zwei mit jeweils 3.000 Euro dotierte "Sonderpreise" für die Bereiche Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie Handwerk.

 

Die sechs Preisträger wurden am 28.06.2021 im Rahmen einer Feierstunde in der Meckelhalle vom Vorstand der Technologiestiftung, Hanna Böhme, dem Leiter des Freiburger Stryker-Werks Tobias Adomeit, dem Geschäftsbereichsleiter Innovation und Umwelt der IHK Südlicher Oberrhein André Olveira-Lenz sowie dem Geschäftsbereichsleiter Unternehmensservice der Handwerkskammer Freiburg Dr. Handirk von Ungern-Sternberg im Beisein von Oberbürgermeister Martin Horn und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Marcel Thimm ausgezeichnet. Die drei Haupt- und zwei Sonderpreise sind mit einem Preisgeld von jeweils 3.000 Euro dotiert, der Anerkennungspreis mit 1.000 Euro. Ausgezeichnet werden die Projekte und Unternehmen highQ Computerlösungen, LogoLeon, Luftmeister, mona & lisa Hörakustik für Frauen, Phaseform und Spindiag.

 

Mit einer sehr hohen Beteiligung von insgesamt 35 Bewerbungen belegt der Preis einmal mehr seine Bedeutung für innovative Unternehmern, Existenzgründern und Forschern in der Region. Seit 1992 bringt der im zweijährigen Turnus

Leistungsfähigkeit und des Ideenreichtums kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Freiburg, d.h. aus dem Stadtkreis Freiburg und den beiden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, zum Aus-druck.

Stiftungsvorstand Hanna Böhme: „Erfolge der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft. Die Fähigkeit, immer wieder neue innovative Produkte, Prozesse und Methoden hervorzubringen, ist eine Keimzelle des technischen Fortschritts und Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung. Der diesjährige Freiburger Innovationspreis zeigt die ganze Breite des Anwendungsspektrums auf: von Handwerk bis Hightech ist alles dabei.“

Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Marcel Thimm ergänzt: „Die Innovationsfähigkeit und Innovationskraft mittelständischer Unternehmen in unserer Region bilden die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und sichere Arbeitsplätze. Des-halb fördern und unterstützen wir innovative Unternehmen, um damit den Standort Freiburg weiter zu stärken.“

„Stryker ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Medizintechnik“, erläutert der Freiburger Werksleiter Tobias Adomeit, dass sich der Aufgabe verschrieben hat, gemeinsam mit den Kunden die medizinische Versorgung zu verbessern. “Es ist uns eine besondere Freude, der technologischen Kompetenz und Innovationsfreude in der Region Freiburg zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.“

„Durch die insgesamt diversifizierte Struktur unserer Region liegt eine hohe Bandbreite an Kompetenzen und dadurch ein sehr hohes Innovationspotenzial der regionalen Wirtschaft vor. Es gilt aber besonders vor dem Hintergrund der wichtigsten Zukunftsthemen, vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen bei diesen Prozessen gezielt zu begleiten“, stellt André Olveira-Lenz, Geschäftsbereichsleiter Innovation und Umwelt der IHK Südlicher Oberrhein, fest. „Aus diesem Grund beteiligt sich die IHK dieses Jahr erstmalig mit der Vergabe eines Sonderpreises“.

„Nach wie vor entstehen im Handwerk durch Kreativität, Mut und Erfindergeist einzigartige Produkte. Die Handwerkskammer Freiburg fördert die faszinierende Innovationskraft der Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Angebote in Aus- und Weiterbildung, Beratung und nun auch mit einem Sonderpreis“, so Dr. Handirk von Ungern-Sternberg, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Geschäftsbereich Unternehmensservice.

 

highQ Computerlösungen GmbH wurde ausgezeichnet für:

 

Intelligente Lösungen für die Mobilität von morgen

Die "MobilitySuite" des 1996 in Freiburg gegründeten IT-Unternehmens highQ Computerlösungen ist eine offene Plattform mit standardisierten Assistenzfunktionen, die für jeden Mobilitätskontext die passende Lösung bietet. Sie verbindet Mobilitätsangebote und -dienstleister und integriert kommunale Verkehrsstrategien – eine Kombination von nachhaltigen Alternativen auf einer Plattform. Um das Ziel "Social Mobility" zu erreichen, werden nicht die Wege Einzelner, sondern die Alltagsmobilität einer ganzen Gruppe optimiert. Je größer die Gruppe, desto weitreichender der Nutzen für das Klima. Durch Einsatz der highQ MobilitySuite wird die Mobilität im Sinne der Gesellschaft optimiert: Menschen werden animiert, sich für umweltschonende und gleichzeitig gesundheitsfördernde Verkehrsmittel wie Mitfahren, ÖPNV oder Fahrrad zu entscheiden. Das Herz der Plattform ist die App "mytraQ". Diese bietet umfassende Mobilitätsangebote und visualisiert nachhaltige, multimodale Routenvorschläge. Dank "mytraQ" kann die komplette Weg-/Reisekette beauskunftet, reserviert und gebucht werden. Die zurückgelegte Strecke wird von der App erkannt, die Abrechnung für die in Anspruch genommenen Leistungen erfolgt parametrisierbar, beispielsweise am Monatsende. Wer nachhaltige Mobilitätsangebote genutzt hat, sammelt Zeitmeilen – das sind Bonuspunkte, die gegen Prämien eingetauscht oder für das Gemeinwohl genutzt werden können. Zudem werden Peaks in Stoßzeiten oder zu besonderen Verkehrsereignissen durch Verkehrsentzerrung verhindert. Mit innovativen digitalen Lösungen wollen wir die Menschen überzeugen, dass flexibles Mobilitätsverhalten die Lebensqualität insgesamt nachhaltig verbessert.

 

Über die Technologiestiftung BioMed Freiburg:

 

Die Technologiestiftung BioMed Freiburg fördert und unterstützt Existenzgründer und junge Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Life Sciences (Biotechnologie, Pharmazie, Medizintechnik) und angrenzender Bereiche wie Mikrosystemtechnik oder Materialwissenschaften. Zur Förderung von Innovationen und Technologien steht seit 1998 der BioTechPark Freiburg in der Engesser Straße zu Verfügung, der in den Jahren 2001, 2016 und 2019 bedarfsorientiert erweitert wurde.

An der Technologiestiftung BioMed Freiburg sind neben der Stadt Freiburg die Universität Freiburg, die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. (WVIB), die Handwerkskammer Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau beteiligt. Verwaltung und Vorstand der Technologiestiftung sind bei der städtischen Gesellschaft Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) angesiedelt. Stiftungsvorstand ist Hanna Böhme, stellverstretender Vorsitzender ist Michael Richter.

 

© Technologiestiftung BioMed Freiburg | Foto: D. Schoenen

„Bessere Sichtbarkeit in der Region“

Seit Ende Mai 2021 gehört highQ zu den Netzwerkpartnern von BadenCampus.

Das als Vorreiter in der digitalen Mobilität geltende Freiburger IT-Unternehmen möchte auf diese Weise den Austausch mit Start-ups und Talenten in der Region stärken.

„Obwohl wir seit 25 Jahren unseren Stammsitz in Freiburg haben, kennen uns mögliche Partner in der Region vielleicht noch nicht“, beschreibt highQ-Vertriebsleiter Kai Horn die Motivation seines Unternehmens, sich als „Corporate Partner“ bei BadenCampus zu engagieren. Tatsächlich ist highQ in seinem Metier so etwas wie ein „Hidden Champion“: Das mittelständische IT-Unternehmen mit 60 Mitarbeiter/-innen hat sich in der Verkehrsbranche einen Namen als Innovationsführer bei digitalen Mobilitätslösungen gemacht. Auch an wegweisenden Innovationsprojekten, u.a. dem Bauhaus MobilityLab, einem KI-Projekt das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird, ist highQ als Konsortialpartner beteiligt.

Ziel von Kai Horn ist es, dass highQ auch in der hiesigen Start-up-Szene als feste Größe verankert und als Ansprechpartner bei Mobilitätsthemen gefragt ist. „Wir versprechen uns von unserem Engagement bei BadenCampus eine bessere Sichtbarkeit in der Region. In Berlin und Hamburg arbeiten wir zwar auch sehr gern, aber über mehr regionale Partner und Projekte würden wir uns dennoch freuen“, merkt Horn augenzwinkernd an. Solche Projekte könne man auch mit vereinten Kräften, also gemeinsam mit anderen Netzwerkpartnern, angehen und sich so in der Region gegen große Wettbewerber behaupten.

Ein höherer Bekanntheitsgrad wäre außerdem bei der Suche nach Talenten hilfreich. In diese Richtung zielt auch die „Start-up Challenge“, die highQ aktuell auf der BadenCampus-Plattform ausgelobt hat. Dabei geht es um die Programmierung eines Software-Baukastens für Mobilitätsanwendungen: „Unsere Mobilitäts-Apps sind zurzeit sehr gefragt, aber viele Kunden möchten gern hinsichtlich Corporate Design und User Experience immer größere individuelle Modifikationen“, erklärt Kai Horn die Aufgabe. Mit dem Baukasten solle diese Anpassung vereinfacht werden. „Wir sind zuversichtlich, dass wir über BadenCampus fähige Partner für dieses und weitere spannende Projekte finden.“

"Dass wir mit highQ einen innovativen und starken Partner in einem unserer Schwerpunktfelder gewinnen konnten, der eine attraktive Bereicherung für unsere Innovationscommunity darstellt", darüber freut sich auch BadenCampus Geschäftsführer Dr. Thomas Scheuerle.

 

Über BadenCampus

Manchmal braucht es den richtigen Kontakt zur richtigen Zeit: Die von mittelständischen Unternehmen, Kommunen und wissenschaftliche Einrichtungen getragene Plattform BadenCampus will Start-ups bei innovativen Geschäftsideen fördern und begleiten. Mit kostenfreier Beratung und weiteren Unterstützungsangeboten werden potenziell Gründungswillige – z.B. Studierende, Absolventen und Promovierende der regionalen Hochschulen und Forschungsinstitute – aktiv gefördert. Finanziert wird die Plattform vom Land Baden-Württemberg sowie über die Beiträge der Netzwerkpartner, die ihrerseits vom Erfahrungsaustausch mit Start-ups und Talenten profitieren. www.badencampus.de

AzweiO Mobilitätsapp und die neue Radabstellanlage

wurden am 3. Juni 2021 am Achimer Bahnhof vorgestellt

Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung mit Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Bundestagsabgeordnetem Andreas Mattfeldt, sowie Vertretern des Niedersächsischen Landtags, dem Landrat und weiteren Politikern und Vertretern bedeutsamer Vereinigungen wurde am 3. Juni 2021 die neue Fahrradabstellanlage und die AzweiO-Mobilitätsapp eingeweiht. AZWEIO – das sind Achim, Ottersberg und Oyten. Diese drei Gemeinden arbeiten zusammen. Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 2012 um in einem starken Verbund Projekte aus dem Sektor Energie umzusetzen. Zwischenzeitlich ist das Thema Mobilität dazu gekommen.

Die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzepts und die Umsetzung innovativer Verkehrslösungen ist das aktuelle Projekt der AZWEIO. Das Projekt wird im Rahmen des Landesförderprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“ gefördert. Ziel ist die AZWEIO Mobilitätsregion! Das Mobilitätsverhalten der Menschen wird sich künftig ändern – und das muss es angesichts des Klimawandels auch. Die Schwierigkeit dabei ist nicht nur, ein breites Angebot an umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu schaffen. Die Menschen müssen auch aus ihren Gewohnheiten gelockt und zum Umsteigen motiviert werden. Die AZWEIO Mobilitäts-App unterstützt hierbei, indem sie Verkehrsangebote bündelt und den Nutzern individuelle Vorschläge und Alternativen für ihre Routen unterbreiten.

Der europäische Tag des Fahrrads (jährlich immer am 3. Juni) war ein perfekt gewählter Termin, um die Fahrradstation und die App zu präsentieren. Nun startet sowohl die MobilitätsApp als auch die digital schließbare Fahrradabstellanlage in die Testphase.
Für die AZWEIO ist dieses Projekt ein Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte. Erstmals wird ein Projekt in der Gesellschaft realisiert, dass sowohl den interkommunalen Zusammenschluss stärkt als auch die Unternehmen und die Bürger:Innen aktiv mit einbindet.
Nutzer:innen, die die App testen und Anregungen zu ihr geben möchten, können eine E-Mail an die Adresse Fahrrad@stadt.achim.de senden oder sich unter der Rufnummer 04202/9160576 melden und sich registrieren lassen. Sie bekommen dann einen Aktivierungslink zugeschickt und können die AZWEIO Mobilitäts App in ihrer Basisversion nutzen. Weitere Informationen unter www.azweio.de.
Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22. September) wird die MobilitätsApp A2O dann im iOS-AppStore und Google Play Store frei verfügbar sein.

In der ersten Phase sind über die MobilitätsApp A2O die Fahrradstationen nutzbar und auch die dort eingestellten Leihfahrräder für die Unternehmen buchbar. Auch eine Beauskunftung über die Abfahrzeiten an ausgewählten VBN-Haltestellen, Daten zu den Bürgerbussen und Car Sharing sowie zahlreiche städtische Informationen werden enthalten sein. Die neue Mobilitäts App der AzweiO, die von highQ Computerlösungen aus Freiburg entwickelt und bereitgestellt wird, soll in der nächsten Entwicklungsstufe dann auch die Aufgabe der Optimierung von betrieblicher Mobilität in den Industrie- und Gewerbegebieten übernehmen. Hier gab es durch die Bürgermeister:in zahlreiche zielführende Gespräche. Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist ein wichtiger Baustein, das Unternehmen und Kommunen gleichermaßen einsetzen können, um die Mobilitätswende voran zu bringen und einen maßgeblichen Beitrag zur Einhaltung der Klimaschutzziele zu leisten. Dabei werden die Nutzer:innen motiviert, ihre Wege möglichst ressourcenschonend zurückzulegen, und für die Nutzung belohnt.

Die App wird eine Lösung für das individualisierte Mobilitätsmanagement von Bürger:innen und Pendler:innen bieten, die tagtäglich mit Verkehrsproblemen, limitierten Parkplatzflächen und der Überwindung der „letzten Meile“ zu kämpfen haben. Ihnen werden optimierte Pendelwege vorgeschlagen.

highQ investiert in umweltgerechte Mobilität

eLadesäule am Firmensitz in Freiburg

Zukünftig können Mitarbeiter und Kunden die neue eLadesäule auf unserem Parkplatz in der Schwimmbadstraße nutzen. Heute war die Einweihung und ein erstes Fahrzeug konnte bereits geladen werden. Hybride Fahrzeuge gehören bereits heute zum kleinen highQ Fuhrpark und werden zukünftig die noch vorhandenen zwei Verbrennungsmotoren ersetzen. Die eLadesäule ist in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energiedienstleister errichtet worden und ist nun betriebsbereit.

Weitere Informationen zur Anreise zu den highQ Standorten erhalten Sie auf unserer Homepage.
Wir freuen uns, Sie auch wieder persönlich begrüßen zu dürfen.

Unsere Ladesäule wird unterstützt durch Zuwendung aus den Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Landesinitative III "Marktwachstum Elektromobilität BW" im Volumen von 3.640€. highQ bedankt sich herzlich für diese wertvolle Beteilung zur Etablierung eines nachhaltigen Mobilitätsangebots.

 

Doppelzuschlag für das bOOD Projekt

der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein

Bereits im Frühjahr 2020 gewann highQ Computerlösungen als Generalunternehmer die Ausschreibung für das VHH bOOD Projekt zur Realisierung der digitalen Organisationsplattform. Nun kommen Los 4 und 5 hinzu. Im 1. Quartal 2021 fand bereits das KickOff statt, mit dem Ziel die bisherigen positiven Erfahrungen aus dem ersten Teilprojekt auch synergetisch mit den neuen Losen fortzusetzen.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) ist mit über 670 Bussen und über 2.100 Mitarbeitenden das zweitgrößte Nahverkehrsunternehmen Norddeutschlands mit Sitz in Hamburg. Das Verkehrsunternehmen wurde 1905 gegründet. Heute befördert die VHH etwa 106 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die VHH ist Partner im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) und bietet die Personenbeförderung mit Omnibussen in der Metropolregion Hamburg an.

„Wohin du möchtest" – mit diesem Motto will die VHH Ihren Kunden einen attraktiven OnDemand-Verkehr anbieten. Die Grundlage einer betrieblichen Organisationsplattform wurde bereits im Mai 2020 mit dem zentralen Backend für die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein als Mobilitätsdienstleister mit highQ Computerlösungen begonnen, nun steht die konsequente Fortführung an, die Realisierung einer Fahrgast- und Fahrer-App:

In Los 4 wird eine mobile Applikation für die Fahrgäste entwickelt. Über die App werden zukünftig optimale Reiseauskünfte bereitgestellt, Buchungen entgegengenommen und verwaltet, sowie Tickets gekauft und gespeichert und natürlich alle Leistungen abgerechnet werden.

Die beauftragten Transportunternehmen (Fahrterbringer) stehen im Los 5 im Fokus. Über die App werden die angenommenen Aufträge von Fahrgästen als Fahraufträge an die Transportunternehmen verteilt und abgerechnet.

Die „bOOD-Mobility-Plattform“ stellt eine innovative Form der Verknüpfung von „klassischem“ ÖPV mit Bedarfsverkehrsangeboten (wie Anrufsammeltaxen) und neuartigen Ridesharing-Konzepten wie ioki Hamburg dar.

„Wir freuen uns sehr über diese zwei wichtigen Anschlussprojekte“, sagte Thomas Wanke. „Damit können wir unsere gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der VHH fortführen und eine in dieser Art einzigartige und innovative Gesamtlösung für Ihre Kunden bereitstellen.“

„Die Digitalisierung bietet die einmalige Chance, den ÖPNV noch flexibler und innovativer zu gestalten und in der Folge mehr Menschen von unserem Angebot zu überzeugen. Unser Ziel ist es, herkömmliche Anrufsammel- und Anruflinienverkehre sowie On-Demand-Ridesharing-Angebote in zukünftige digitale Geschäftsabläufe zu integrieren. Wir freuen uns, dass wir das Projekt bOOD gemeinsam mit der highQ Computerlösungen weiter vorantreiben können“, ergänzt VHH-Geschäftsführer Toralf Müller.

„Wir sind vom ersten Tag an dabei“

Europäisches Dateninfrastrukturprojekt GAIA-X

Das Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen gehört zu den „Day-1“-Mitgliedern der Ende Januar gegründeten Non-Profit-Organisation GAIA-X AISBL. Diese soll den Aufbau einer europäischen Dateninfrastruktur vorantreiben und damit eine datenschutzkonforme Alternative zu Clouddiensten internationaler Großanbieter schaffen.

 

„Wir sind vom ersten Tag an dabei“, freut sich highQ Geschäftsführer Thomas Hornig. „Aber eigentlich arbeiten wir schon seit mehreren Jahren bei GAIA-X mit.“ Bisher war die europäische Initiative offiziell auf 22 Gründungsmitglieder – große deutsche und französische Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen wie die Fraunhofer-Gesellschaft, Siemens, die Deutsche Telekom, EDF, Orange und SAP – beschränkt; die neu gegründete Institution steht nun auch rund 300 weiteren Mitgliedern aus Europa, Asien und den USA offen, darunter auch viele mittelständische Firmen wie highQ, die in besonderem Maße von der GAIA-X-Infrastruktur profitieren sollen.

Denn es sind vor allem kleine bis mittelgroße Unternehmen, die sich in der Regel keine eigenen Serverfarmen leisten können und daher auf Clouddienste internationaler Großanbieter wie Amazon oder Google angewiesen sind. Wie ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem letzten Jahr zeigt, kann es jedoch problematisch sein, personenbezogene Daten in Länder außerhalb der Europäischen Union zu übermitteln, wenn diese dort nicht hinreichend vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Gemäß der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) drohen in solchen Fällen empfindliche Strafen in Höhe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes. Für highQ war auch bereits vor den Gerichtsurteilen klar, dass man Daten besser in sicheren Umgebungen speichert, sodass das Team der IT-Administration um Martin Jäschke, das nahezu 200 Kunden-Server betreut und hostet, schon früh nach alternativen Lösungen gesucht hatte. Um hier auch weiterhin wirtschaftlich sinnvolle Angebote unterbreiten zu können, erhofft sich highQ aus der GAIA-X Initiative zeitnahe konkrete Maßnahmen.

 

Datenschutzkonformer Cloudspace

Eine DSGVO-konforme Infrastruktur würde hier Abhilfe schaffen. „Wir wollen für europäische Unternehmen eine sichere Alternative in Sachen Cloudspace entwickeln“, erklärt Thomas Hornig das Ziel von GAIA-X. Die Software-Plattform, an deren Konzept Hornig in den letzten Jahren persönlich mitgewirkt hat, soll einen sicheren Datenaustausch ermöglichen und Datensouveränität garantieren – das heißt, jeder Nutzer kann selbst festlegen, was mit seinen Daten geschieht und wer Zugriff erhält.

Als internationale, nicht gewinnorientierte Organisation soll die in Brüssel ansässige GAIA-X AISBL die bisherigen Entwicklungen nun im erweiterten Teilnehmerkreis fortführen. „Als Day-1-Member werden wir uns weiterhin aktiv einbringen“, unterstreicht highQ Geschäftsführer Thomas Hornig. Der Schwerpunkt des highQ-Engagements wird dabei auf digitalen Geschäftsmodellen im Bereich Mobilität liegen, in dem highQ über eine umfangreiche Expertise verfügt.

 

Über GAIA-X

GAIA-X ist ein digitales Ökosystem, das von seinen Mitgliedern gemeinsam entwickelt und reguliert wird. Ziel des Projekts ist es, eine sichere und vertrauenswürdige Umgebung für den Austausch und die Speicherung von Daten zu schaffen. Die entstehende Infrastruktur soll als Basis für innovative, datengetriebene Geschäftsmodelle dienen und europäischen Unternehmen jeder Größe ermöglichen, im globalen Wettbewerb zu bestehen. Offizieller Träger des Projekts ist die Ende Januar 2021 gegründete internationale Non-Profit-Organisation GAIA-X AISBL (Association internationale sans but lucratif), in die neben den 22 Gründungsmitgliedern der GAIA-X-Initiative rund 300 weitere Unternehmen aus Europa, Asien und den USA eingebunden sind. www.data-infrastructure.eu

 

NAHBUS erhält Mobilitäts-App für den ÖPNV

Im März startete die Entwicklung der Mobilitäts-App der NAHBUS Nordwestmecklenburg.

highQ Computerlösungen hat den Zuschlag für die Entwicklung der ersten Stufe dieser Mobilitäts-App erhalten, die schrittweise bis hin zu einer Mobilitätsplattform entwickelt werden soll.

NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH ist der moderne Mobilitätsdienstleister im Landkreis Nordwestmecklenburg einschließlich der Hansestadt Wismar. Das Verkehrsunternehmen führt im Auftrag des Landkreises den fahrplanmäßigen Linienverkehr mit Bussen und dem Anrufbus (ca. 150 Fahrzeuge) bis in die Landeshauptstadt Schwerin, sowie die angrenzenden Städte in Schleswig-Holstein (Lübeck und Ratzeburg) durch. Monatlich nutzen ca. 450.000 Fahrgäste die Takt- und Regionallinien der NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH.

Im Rahmen der NAHBUS-Digitalisierungsoffensive soll nun mit dem Start der Entwicklung einer Mobilitäts-App der nächste Schritt zur Digitalisierung des ÖPNV in Nordwestmecklenburg gegangen werden.

 

Die NAHBUS-App soll dem Kunden alle Fahrplan- und Tarifinformationen in Echtzeit einfach zur Verfügung stellen.
Die Fahrplan- und Tarifauskunft wird zukünftig auch alle Fahrplaninformationen und Anschlussbeziehungen regional an andere Verkehrsunternehmen geben können, perspektivisch sogar bundesweit. Dafür schafft highQ Computerlösungen Schnittstellen, die notwendige bundesweite Auskunftsportale miteinander verbindet.

Bereits in der ersten Ausbaustufe können mit der NAHBUS-App Fahrten mit dem Anrufbus von NAHBUS (NAHBUS On-Demand) über die verwendete mytraQ App gebucht werden.
Mit Hilfe dieser neuen Anwendung werden spätestens ab 2021 die Fahrtrouten von Linienfahrten für den Schülerverkehr optimiert. So wird zukünftig durch die Anmeldung der Schüler über die NAHBUS-App oder den Schülerausweis im Bus die Fahrtroute des Busses dahingehend optimiert, dass lediglich die Haltestellen angefahren werden, für die ein Einstiegs- oder Ausstiegsbedarf angemeldet worden ist. Nicht notwendige Fahrstrecken sollen so eingespart und der CO2-Ausstoß bei der Fahrtdurchführung signifikant gesenkt werden.

highQ greift bei der Umsetzung dieses Projekts auf Bausteine der highQ MobilitySuite zurück. Die Grundlage der NAHBUS Mobilitäts-App wird deshalb die App mytraQ sein. mytraQ erlaubt eine flexible Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger und gibt dem Nutzer „Echtzeit-Routing-Empfehlungen“, gleichzeitig aber ist – zum Beispiel beim Umstieg vom Privat-Pkw auf ein öffentliches Verkehrsmittel – das Ticketing möglich. Zukünftig könnten, je nach Verkehrslage und Umweltsituation, zusätzliche Verkehrsleistungen, wie Car-/Bike-Sharer, Taxi und Mitfahr-Optionen in dieser App vernetzt werden. Damit wird schon jetzt eine Lösung bereitgestellt, die den geplanten schrittweisen Ausbau der NAHBUS-App zur Mobilitätsplattform „NWM Mobil“ für den Landkreis Nordwestmecklenburg vorbereitet.

Urlaubsinsel bietet Elektrobusse On Demand

Mobilitätsplattformen fördern den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel

Zu viel Verkehr belastet die Umwelt und ist ein Stressfaktor. Das gilt ganz besonders für Urlaubsparadiese, wie zum Beispiel die deutsche Nordseeinsel Sylt. Hier schätzen Gäste ganz besonders eine stressfreie Atmosphäre mit sauberer Seeluft. Eine Mobilitätswende ist deswegen unbedingt notwendig für wirksamen Umweltschutz, erkannte die Sylter Verkehrsgesellschaft. Deshalb startet sie mit einer innovativen Mobilitätsplattform, um das Mobilitätsverhalten der Einwohner und Touristen intelligent zu steuern und somit aktiv zu verändern.

Überfüllte Straßen, langes Suchen nach Parkplätzen – deutsche Verkehrsteilnehmer kennen diese Probleme nur zu gut. Davon ist auch die beliebte Urlaubsinsel Sylt nicht ausgenommen. Aber damit Autofahrer auf die Bequemlichkeit des eigenen Fahrzeugs verzichten, müssen attraktive Alternativen angeboten werden. Die Sylter Verkehrsgesellschaft, Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs auf der Insel, beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema. Erster Schritt für eine Mobilitätswende war ein Pilotprojekt mit einem autonom fahrenden Bus. Jetzt gehen die Innovationsführer noch einen Schritt weiter: Gäste und Bewohner können nach Bedarf Kleinbusse mit Elektroantrieb anfordern. Die umweltschonenden Fahrzeuge bringen bis zu sieben Personen zum gewünschten Zielort. Das kann zum Beispiel eine Inselregion sein, die nicht vom Linienverkehr abgedeckt wird oder auch ein ÖPNV- Anschlusspunkt. Innovativ ist auch Buchung und Bezahlung des Ride-Pooling Angebots, das ab Saisonbeginn zur Verfügung steht. Für die Nutzung der Mobilitätsplattform wurde speziell eine App entwickelt.

 

Ride-Pooling Angebot steht auf Sylt ab Saisonbeginn zur Verfügung

Als Spezialist für Mobilitätskonzepte für Städte und Gemeinden konnte highQ Computerlösungen sich hier als Partner einbringen. Die Anwendung wurde auf die individuellen Ansprüche der Benutzer zugeschnitten und kann auch jetzt noch immer weiter ausgebaut werden. Denn die Mobilitätswende steht erst am Anfang. Wenn Alternativen zum eigenen Auto angeboten werden, die unkompliziert und flexibel genutzt werden können, werden viele Verkehrsteilnehmer bereit sein, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Mobilitätsplattformen, wie jetzt auf Sylt, leisten dafür einen wichtigen Beitrag durch eine intelligente Vernetzung. Denn die Nutzer können die Leistung nicht nur über die App buchen, sondern auch gleich die Mietgebühr oder das Ticket bezahlen.

 

Gezielte Motivationsmaßnahmen erleichtern den Verzicht auf das Auto

Der Service solcher Plattformen beschränkt sich nicht nur auf den Verkauf von Fahrleistungen. Darüber hinaus bieten sie umfangreiche Motivations- und Steuerungsoptionen an und aktuelle Informationen werden mit eingebunden. Existieren Sperrungen oder Verzögerungen wegen Baustellen oder Staus, werden die Nutzer benachrichtigt und können eine andere Route wählen, auch unter Einbeziehung von Mobilitätsangeboten anderer Anbieter. User, die angeben, dass sie gerne Fahrrad fahren, bekommen entsprechende Routenvorschläge. Wenn die zusätzlichen Leistungen der Plattform die Nutzer noch nicht zu einem Umstieg bewegen können, gibt es gezielte Motivationsmaßnahmen, wie etwa Rabatte für Kultur- und Freizeitangebote. Auch der garantierte Zugang zu Fahrradboxen für kostspielige E-Bikes kann ein Anreiz sein.

 

Durch Künstliche Intelligenz Verkehrsströme in Echtzeit steuern

Auf der Insel Sylt soll Stück für Stück eine nachhaltige Veränderung des Mobilitätsverhaltens erreicht werden. Dabei soll nicht nur die individuelle Mobilität optimiert, sondern mithilfe der highQ MobilitySuite eine verkehrsmittelübergreifende Auskunft etabliert werden, die die Mobilität wirklich verändern kann. Für die Zukunft ist angedacht, auch Künstliche Intelligenz (KI) zu nutzen, um Verkehrsströme in Echtzeit zu steuern. Ist durch eine Veranstaltung zum Beispiel mit viel Verkehr zu rechnen, können digitale neuronale Netze die Autos auf andere Strecken umlenken oder die User können alternative Angebote nutzen. Mobilitätsplattformen der neuen Generation haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie sehr flexibel sind. Sie passen sich den verschiedenen Voraussetzungen in jeder Region an und ermöglichen so sehr individuelle Angebote.

 

Fazit:

Eine Mobilitätswende ist notwendig, um die Umwelt zu schützen und die Lebensqualität für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Eine Möglichkeit dafür sind innovative Mobilitätsplattformen, wie jetzt von der Urlaubsinsel Sylt eingeführt. Sie bieten attraktive Leistungen wie Kleinbusse mit Elektroantrieb durch ein On-Demand-System sowie viele weitere Angebote.  Durch diese individuellen Leistungen steigt die Chance, dass Nutzer vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und das Verkehrsaufkommen nachhaltig reduziert wird.

Unser highQ Team wächst weiter

Anfang des Jahres haben wir Zuwachs bekommen

Désirée Aberle ist für die Personalbetreuung, -entwicklung und das Onboarding neuer Mitarbeiter eine Verstärkung unseres Teams. Zusätzlich unterstützt sie die zentralen Dienste in Freiburg. Vielleicht haben auch Sie schon mit ihr telefoniert. Da man aufgrund der Corona Schutzmaßnahmen keine Gelegenheit hat, neue Kollegen*innen bei highQ kennenzulernen, stellt sich Désirée hier auch gleich mal vor:

„Mein Name ist Désirée Aberle und ich arbeite seit Anfang Februar bei highQ in Freiburg als Bürokauffrau mit Schwerpunkt HR. Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem die positive Personalentwicklung der Mitarbeiter sowie die Personalbetreuung und die Suche nach geeigneten Kandidaten*innen für unsere Stellenausschreibungen.  Ursprünglich bin ich gelernte Tourismuskauffrau. Durch die Corona-Krise habe ich allerdings den Entschluss gefasst, mich beruflich neu zu orientieren. Da ich neben der Arbeit ein Fernstudium zur Personalreferentin absolviere, welches ich diesen Sommer abschließen werde, freue ich mich nun, ein Teil der highQ Familie zu sein. Gerne dürfen Sie sich bei Fragen zu einer Stellenausschreibung an mich wenden. Sie erreichen mich unter der 0761 – 70 60 40 oder per E-Mail unter: d.aberle@highq.de

 

Fabian Hielscher unterstützt das Hamburger Team ab sofort in der Projektleitung rund um die highQ MobilitySuite. Er freut sich schon auf viele spannende Projekte mit Ihnen und ist bereits unter anderem in Sylt aktiv.

„Mein Name ist Fabian Hielscher und ich unterstütze das Hamburger Team seit Februar in der Projektleitung rund um die highQ MobilitySuite. Neben einem Projekt auf der Insel Sylt betreue ich unter anderem das Projekt zur Verbesserung und Digitalisierung des Mobilitätsangebots im Großraum Hamburg. Ferner wirke ich an einem Fördervorhaben zur Etablierung einer europaweiten Open-Source Plattform für die Bereitstellung und intelligente Nutzung von Verkehrsdaten und Informationen mit. Zu meinen zentralen Tätigkeiten zählt die Planung, Koordination und Steuerung von Projekten sowie die Kommunikation zum Kunden. Ich freue mich schon auf viele spannende Projekte mit Ihnen und stehe für Rückfragen gerne jederzeit zur Verfügung. Abschließend möchte ich mich den Worten von Frau Aberle anschließen, denn ich freue mich ebenso sehr, nun Mitglied der highQ Familie sein zu dürfen.“

 

Titus Wagner unterstützt zukünftig von der Niederlassung Berlin aus das Projektmanagement für Kunden und Forschungsprojekte im Norden von Deutschland. Auch er freut sich schon auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und stellt sich hier vor:

„Mein Name ist Titus Wagner und ich unterstütze von der Niederlassung Berlin aus das Projektmanagement von highQ. Meine aktuellen Projekte konzentrieren sich auf die Themen Mobilitätsportale, Fahrgast-Apps und Integration von verschiedenen Formen des Bedarfsverkehrs. Die spannenden Aufgaben bei highQ umfassen die Projektkoordination, Planung von Meilensteinen und Sprints, Prozessanalyse, die Weiterentwicklung des Produktportfolios und die Kundenkommunikation. Ursprünglich bin ich Wirtschaftsingenieur (Master of Science) und habe meine Masterarbeit zu einem Machine Learning Thema geschrieben. Nebenberuflich studiere ich Informatik per Fernstudium. Das Thema Mobilität bietet ein großes Innovationspotential und verspricht spannende Projekte.“

 

Wir suchen weiterhin Talente, die das highQ Team unterstützen möchten. Unsere aktuellen Stellenanzeigen finden Sie hier.

Wertvolles Feedback von den Anwendern

Umfrage zur Kundenzufriedenheit

Alle Jahre wieder wollen wir von unseren Kunden wissen, wie zufrieden sie mit uns und unseren Produkten sind. Die gesammelten Anregungen und Kritikpunkte helfen uns, unsere Produkte weiter zu verbessern und mögliche Probleme abzustellen. Die Auswertung der letzten Umfrage vom Herbst 2020 wurde abgeschlossen: „In der Gesamtbewertung liegen wir insgesamt erfreulich gut, wenn auch etwas niedriger als im Vorjahr“, berichtet Josue Schade, Leiter des Bereichs Kundenzufriedenheit bei highQ. „Aber bei den Produktbefragungen haben unsere wichtigsten Produkte viel Zuspruch erhalten – der absolute Kundenliebling ist abakusBT. Und auch die Bedeutung der highQ MobilitySuite Plattform wird immer deutlicher erkennbar.“

2020 war das Kunden-Feedback noch umfangreicher als in den vergangenen Jahren, da Anwender erstmals nicht nur ihr „Hauptprodukt“, sondern mehrere highQ Produkte bewerten konnten. Außerdem wurden die Kunden um ihre Meinung zu den Bereichen Projektmanagement, Betrieb und Hosting gebeten. „Alles in allem ist ein sehr detailliertes Stimmungsbild entstanden“, so Josue Schade.

Die jährliche Kundenzufriedenheitsumfrage ist allerdings nur einer von mehreren Kanälen, über die highQ Feedback von seinen Kunden erhält. „Wir haben hierfür ein umfangreiches Instrumentarium aufgebaut“, erklärt Josue Schade. Dazu gehören Workshops vor Ort zusammen mit den Anwendern, um ihnen „über die Schulter zu schauen“. (Letztes Jahr konnten diese pandemiebedingt allerdings nur online stattfinden.) Auch für Projektkunden gibt es ein eigenes Format, die sogenannten „Lessons-learned“-Workshops. „Auch hier sind kritische Worte ausdrücklich erwünscht“, betont Schade, der den highQ Kunden darüber hinaus auch für direkte Ansprachen jederzeit zur Verfügung steht.

In all diesen Formaten bewährt sich die neue zentrale Rolle: „Dadurch, dass ich bei diesen Formaten nicht unmittelbar in die Projektabwicklung eingebunden bin, kann ich für einen neutraleren Rahmen und einen sehr offenen Austausch sorgen“, erklärt Schade seinen Verantwortungsbereich. Die Ergebnisse aus Kundengesprächen und Workshops werden dann zielgerichtet in die Bereiche Entwicklung, Support, Projektmanagement und Vertrieb eingespeist. Schließlich ginge es darum, die „Realität aus der Sicht des Kunden“ zu hören. Welche wertvollen Informationen man auf diese Weise erhält, veranschaulicht er an einem Beispiel: „Ein Entwickler hat eine Funktion im Produkt in der Regel nur in der Entwicklungs- und Testphase in der Hand. Der Kunde jedoch muss manche Prozessschritte in der Software viele Male am Tag wiederholen, und hat so eine ganz andere „Anwendererfahrung“. Umso wichtiger ist es, nah an den Kunden dranzubleiben, um ihre Sicht- und Arbeitsweisen besser zu verstehen“, so Schades Fazit.

Die gesammelten Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Produktentwicklung zurück – unter anderem über interne Produktworkshops, in die neben den Produktentwicklungsverantwortlichen auch die Bereiche Support und Vertrieb sowie das Qualitätsmanagement involviert sind. „Von den daraus abgeleiteten Produktoptimierungen profitieren im nächsten Schritt wieder die Kunden“, sagt Josue Schade und lanciert einen Appell: „Ihre Ideen und Anregungen sind gefragt – lassen Sie uns gemeinsam immer besser werden!“

BusterS: Sichere Wege für Radfahrende

Nachhaltige Mobilität wird nicht ohne das Fahrrad denkbar sein

Die Challenge

Nachhaltige Mobilität wird nicht ohne das Fahrrad denkbar sein, daher wird es im Verkehr auch eine immer größere Rolle spielen. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) wollte in ihrem MobilData BW Hackathon im letzten November wissen, wie wir die Sicherheit radfahrender Menschen erhöhen können. Denn Unfälle mit Radfahrern sind oft schwerwiegend – gerade bei der Kollision mit Autos, denn es fehlt jegliche Knautschzone. Laut Martin Jobst vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ereignen sich immerhin rund 75 % der Unfälle mit Autofahrern. Im Jahr 2019 waren Radfahrer nach Pkw-Fahrern am häufigsten in Unfälle involviert, bei denen Menschen zu Schaden kamen – insgesamt verunglückten 445 Radfahrende tödlich. Trotz dieser Zahlen bilden derzeitige Routenplaner den Sicherheitsaspekt der Nutzer bisher nicht ab. Hier sollte im Hackathon eine Lösung gefunden werden.

 

Das Projekt

Mit der Zielgruppe der Radfahrer im Fokus möchte das Projekt „Buster-Service“ – kurz BusterS – Unfälle reduzieren und den Verkehr sicherer gestalten. Dabei soll keine neue Routing-Anwendung entstehen, sondern ein Hintergrundsystem, an das sich bestehende Routenplaner mit einer offenen Schnittstelle anbinden können. Dieses System erhält vom Routenplaner bestimmte Informationen zu einer oder mehreren gewählten Routen. Auf Basis von regionalen und überregionalen Daten wie beispielsweise Unfallstatistiken und Verkehrsmeldungen ist das System dann in der Lage, die Routen auf ihre Sicherheit zu bewerten.

Als zusätzliche Datenquelle ist Input über Community-Apps angedacht, über die Nutzer ihre positiven oder negativen Erfahrungen mit einer Situation in das Hintergrundsystem einspeisen können. Das vom System zurückgelieferte Ergebnis ermöglicht dem Routenplaner, positive oder negative Hinweise zur Sicherheit verschiedener Routen für die Nutzer gut sichtbar darzustellen, sodass diese sich gegebenenfalls für die sicherste entscheiden können.

Langfristig kann die Lösung auch weitere Verkehrsteilnehmer unterstützen – im Fokus sind vor allem Nutzer von eScootern und Pedelecs. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung und der höheren Fahrgeschwindigkeiten gibt es bereits schwerste Unfälle, sodass auch hier sichere Routenplanung eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Unfällen spielen könnte.

 

Die Umsetzung

Vorangetrieben wird BusterS von drei engagierten highQ Entwicklern: Jonas Höffken, Marco Hügin und Valentin Lechner. Auch die Geschäftsleitung steht ausdrücklich hinter dem Projekt ihrer jungen Mitarbeiter; die drei können daher in vollem Umfang auf die Ressourcen der highQ Computerlösungen GmbH zurückgreifen, die bereits seit über 20 Jahren Lösungen für intermodale und interoperable Mobilität anbietet und für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert wurde. 

Von Seiten der NVBW wird die Entwicklungsarbeit bis Ende Mai 2021 mit bis zu 25.000 EUR gefördert – der Förderbescheid liegt bereits vor. Das im Rahmen des Projekts entwickelte Tool soll später kostenfrei (evtl. bis auf Kosten für den Datentransfer) zur Integration in allen gängigen Routenplaner zur Verfügung stehen.

 

Der Projektname

„Buster“ Service nimmt Bezug auf einen Crashtest-Dummy namens „Buster“, der in der US-Fernsehserie MythBusters für gefährliche Experimente eingesetzt wird. Dieses Schicksal möchte BusterS möglichst vielen Radfahrenden ersparen!

 

Und hier gleich den 1. Podcast dazu anhören

Betriebliches Mobilitätsmanagement bindet Mitarbeiter ein

Emissionen senken, Image stärken, Fachkräfte binden

Den Ausstoß von Treibhausgasen verringern – das ist das große Ziel, das Unternehmen im Zuge des Klimaschutzes erreichen müssen. Dabei spielen aber nicht nur die Emissionen eine Rolle, die im Unternehmen selbst, bei der Produktion etwa, entstehen. Verstärkt rückt auch jener CO2-Ausstoß in den Fokus, den Zulieferer oder Mitarbeiter erzeugen, auf dem Weg zum Unternehmen hin. Für die Erfassung dieser sogenannten Scope 3 Emissionen und um die Mitarbeiter dazu zu bewegen, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu gelangen, ist ein Betriebliches Mobilitätsmanagement sinnvoll.

Der Zeitgeist wandelt sich und Unternehmen mit emissionsarmen oder -neutralen Produkten und Dienstleistungen können von einem Imagegewinn profitieren. Auch Investoren fordern zunehmend Transparenz bei Klimapolitik und Emissionen. Hier können sich Unternehmen mit niedrigem CO2-Fußabdruck stark positionieren. Die transnationale Standardreihe Greenhouse Gas Protocol GHG differenziert nach drei Emissionsquellen, den Scopes. Zurzeit betrifft die Bilanzierung von Treibhausgasen in der EU in erster Linie sogenannte Scope 1 Emissionen, also solche aus unternehmenseigenen Quellen, und auch nur jene Branchen, die am Emissionshandel teilnehmen.

Doch immer mehr Unternehmen nehmen im Rahmen des Klimamanagements jene Emissionen in den Fokus, die jenseits ihrer Standorte entlang der Wertschöpfungskette entstehen: Scope 2 Emissionen, die bei Erzeugung von Strom und Wärme entstehen, die vom Unternehmen bezogen werden. Und verstärkt Emissionen der Kategorie Scope 3, also jene, die durch die Unternehmenstätigkeit mitverursacht werden – etwa durch Dienstleister oder Mitarbeiter. Die Methode zur Erfassung direkter und indirekter CO2-Emissionen und anderer Treibhausgase heißt Carbon Accounting.

 

Fahrgemeinschaften, Job-Rad und Job-Ticket

Um die Scope 3 Emissionen zu verringern ist ein Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) hilfreich. Die konkreten Handlungsfelder liegen hier bei Arbeitswegen, Dienstreisen und den Fuhrparks. Als Lösungsansätze sieht das BMM die Vermeidung von Individualverkehr vor, etwa durch den Umstieg auf andere Verkehrsmittel wie Bus oder Fahrrad oder durch das vermehrte Bilden von Fahrgemeinschaften. Job-Rad und Fahrradförderung sowie Elektromobilität stoßen zum Beispiel auf großes Interesse. Das Job-Ticket, die Nutzung des ÖPNV oder die Organisation von Fahrgemeinschaften erweist sich dagegen oft als schwieriger.

In Ballungsräumen ist der Handlungsdruck aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen teils schlechten Luftqualität höher als in ländlichen Regionen. Die Bereitschaft, sich mit einem BMM auseinanderzusetzen, ist in Kommunen und Unternehmen zwar gestiegen, doch der Nutzen wird vielfach noch nicht wahrgenommen. Dabei ist eine Gegenfinanzierung schnell gegeben, wenn nicht neue Parkflächen errichtet würden (die dann auch bewirtschaftet werden müssen), sondern die Flächen sinnvoller für die gewerbliche Nutzung verfügbar gemacht werden würden.

Gerade regionalen Initiativen und Kommunen kommt hier eine Schlüsselrolle zu, um die Verkehrswende auch in Unternehmen und Betrieben voranzutreiben. In Niedersachsen wird zum Beispiel im Projekt AzweiO in der Stadt Achim und den Kommunen Ottersberg und Oyten eine Mobilitätsregion aufgebaut, um die Mobilitätswende zu beschleunigen und den Bürgern innovative, multimodale Verkehrslösungen anzubieten. Künftig wird ein Fokus darauf liegen, mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln trotzdem nahtlos und ressourcenschonend ans Ziel zu kommen. Das Projekt AzweiO wird im Rahmen des Landesförderprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“ gefördert.

 

Mobilitäts-App unterstützt Unternehmen bei BMM

Die Mobilitäts-App AzweimobilQ, entwickelt von highQ Computerlösungen, spielt im BMM ansässiger Unternehmen eine Schlüsselrolle: Sie kann Mitarbeitern optimierte Pendelwege vorschlagen und damit täglich sowohl die besten individuellen Lösungen finden als auch die ressourcenschonendsten. Abgedeckt werden Verbindungen mit dem ÖPNV, dem Fahrrad, dem Auto oder die Abstimmung von Mitfahrgelegenheiten.

In den drei niedersächsischen Kommunen legt man den Fokus auf Mitarbeitermitbestimmung, Nachhaltigkeit und Freiwilligkeit. Im Zentrum des Angebots steht das Fahrrad, das von eBikes und Lastenrädern ergänzt wird. Dabei sollen Umsteigepunkte geschaffen werden, so dass die Bürger das Rad bequem abstellen und in andere Transportmittel wie den ÖPNV umsteigen können. Mietmöglichkeiten von Autos oder Rädern ergänzen das Angebot.

Unternehmen können über das BMM nachhaltiger und effizienter die An- und Abfahrt zum Arbeitsplatz organisieren und dadurch auch ihre Umweltbilanz verbessern. Mitarbeiter*innen können umweltfreundlicher und stressfreier pendeln, ein starkes Argument zur Mitarbeiterzufriedenheit und ebenfalls sehr relevant bei der Personalakquise. Denn die Bindung von Fachkräften ist für Unternehmen neben dem umweltfreundlichen Image einer der Gründe für die Implementierung eines BMM. Weitere sind die schlechte Verkehrsanbindung, hoher Parkdruck, zu wenige Parkplätze, Gebäudeerweiterungen oder Betriebsverlagerungen. Umfragen zufolge spielt auch das Wohl der Mitarbeiter, ihre Motivation und Gesundheitsförderung, eine Rolle.

 

Alle Verkehrsmöglichkeiten in der App sicht- und buchbar

Wird das gesamte Mobilitätsmanagement durch die App AzweimobilQ gesteuert, ist es möglich, Staus und Engpässe zu prognostizieren und den Verkehr zu entzerren – durch alternative Zeiten, Vorschlägen zum Mitfahren, Angebote zu intermodalen Reiseketten oder angepasste Routenvorschläge. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, hier werden sie ihnen alle übersichtlich dargestellt und sind buch- bzw. reservierbar. Die Anbindung an das regionale, multimodale Verkehrsnetz steigert zudem die Attraktivität des Unternehmens für neue Fachkräfte. Außerdem können Parkflächen gespart werden, so dass die Refinanzierung meist schon durch diese Einsparung abgegolten ist.

Ein weiteres Tool in der App sind Incentives für ein ökologisches Nutzerverhalten. Damit Mitarbeiter zum Umsteigen motiviert werden und auch eine Vergleichbarkeit entsteht. Die App kumuliert und vergleicht die individuell genutzten Mobilitätsbausteine und zeigt den persönlichen Fortschritt auf. Über ein Bonussystem können Mitarbeiter Zeitmeilen sammeln und gegen Prämien eintauschen. Der Anreiz zum Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wird so enorm gesteigert.

Wie sich das Fahrverhalten der Nutzer insgesamt verändert hat und wie viel CO2 eingespart werden konnte, kann mithilfe von Reports ausgewertet werden. Diese Informationen werden auf Dashboards bei den teilnehmenden Unternehmen, auf den Bürgerämtern der beteiligten Städte und Gemeinden und online verfügbar gemacht. Erreichte Klimaziele, Fortschritte im Modal-Split und natürlich die Scope 3 Emissionen sind aus- und bewertbar.

 

Fazit

Um den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu senken, können Unternehmen aber auch Kommunen das Betriebliche Mobilitätsmanagement einsetzen. Dieses kann durch den Einsatz von Apps unterstützt werden. Die Nutzer werden durch Anreize dazu bewegt, das eigene Auto zugunsten anderer Verkehrsmittel wie ÖPNV oder Fahrrad stehen zu lassen oder mit anderen Nutzern Fahrgemeinschaften zu bilden. Für Unternehmen ist das BMM eine sinnvolle Investition zur Imageaufwertung und die Bindung qualifizierter Arbeitskräfte – und deutlich preiswerter, als in neue Parkflächen zu investieren.

highQ engagiert sich als Konsortialpartner

im HUSST4MaaS-Projekt und unterstützt damit eine weitere Standardisierungsinitiative

Der offene Schnittstellenstandard HUSST wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) durch das BMVI gefördert, um den Datenaustausch zwischen dem öffentlichen Personenverkehr, Umweltverbünden und MaaS-Diensten zu verbessern.  

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Deutschland gefördert, die sich um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0 bemühen. Gefördert wird mit 233.000 Euro seit Januar 2021 auch das Projekt „HUSST4MaaS“ (Herstellerunabhängige Standardschnittstelle für Mobility-as-a-Service). Ziel des Projekts ist die Anpassung der herstellerunabhängigen Standardschnittstelle für einen einfacheren Datenaustausch von Systemen unterschiedlicher Betreiber von Mobilitätsdiensten. Dabei spielt auch die gemeinsame Tarifierung und Abrechnung von Parkraum und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) über elektronische Tickets eine wichtige Rolle. Neben der finanziellen Förderung unterstützt mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten auch die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. „Wir freuen uns sehr über die Förderung im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND. Das unterstreicht, dass wir mit der Initiative HUSST4MaaS einen richtigen Weg gehen“, sagt Claus Habiger Vizepräsident vom ITS Germany e. V. unter dessen Dach das HUSST-Projekt angesiedelt ist.

Flexibler Datenaustausch ist bei zunehmender Digitalisierung unverzichtbar

Die zunehmende Vernetzung innerhalb des öffentlichen Personenverkehrs und zwischen Partnern im Umweltverbund macht einen einfachen und flexiblen Austausch von Daten unerlässlich. Dabei muss der Datenaustausch zwischen verschiedenen Verkaufsgeräten und Hintergrundsystemen in einem Verkehrsbetrieb ebenso wie zwischen Systemen von Vertrags- und Verbundpartnern funktionieren. Ziel des Projektes ist es, HUSST für MaaS-Anwendungen – wie Park- und City-Maut-Dienste – zu erweitern und das Produkt- und Kontrollmodul (PKM) des VDV eTicket Deutschland einzubetten (Konverter von HUSST zu PKM). „Das Projekt HUSST4MaaS fokussiert sich dabei auf die Harmonisierung des Datenzugangs unterschiedlicher Systeme bei Mobility-as-a-Service Lösungen. Für eine erfolgreiche Verkehrswende ist der Übergang von Individualverkehr auf den ÖPNV mitentscheidend - dies wird in zwei praxisrelevanten Demo-Applikationen exemplarisch umgesetzt“, sagt Malte Gerber, Leiter Produkte bei AMCON. Der HUSST-Standard wird dahingehend weiterentwickelt, dass sich der Aufwand bei der Datenbearbeitung reduziert und die Systemkosten bei Verkehrsunternehmen sinken. Darüber hinaus soll eine Verbindung zwischen Park- und ÖPV-Ticket ermöglicht werden. Über Unternehmensgrenzen hinweg soll künftig schneller auf Nachfrageveränderungen und Sondersituationen mit Tarifanpassungen und der Einführung neuer Produkte reagiert und damit eine systemische Grundlage für die Integration von Mobilitätsdiensten geschaffen werden.  „Die im HUSST4MaaS-Projket vorangetriebene Standardisierung der Schnittstellen ermöglicht die schnelle und automatisierte Übertragung von Parktarif-Änderungen. Dies reduziert Fehler, Systemkosten und Unannehmlichkeiten für die Nutzer. Das HUSST4MaaS Projekt öffnet den Bürgern den Weg zu einer barrierefreien Abrechnung von MaaS Diensten.“, sagt Uwe Pertz, Leiter des Geschäftsfelds Parken und Elektromobilität bei der SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH.

Wer steckt hinter der HUSST4MaaS-Initiative?                                                                                             Die Konsortialpartner bündeln das Know-how der Gründer des HUSST-Standards mit erfahrenen KMUs der ÖPV- und Parken-Branche, dem deutschen ITS-Branchenverband sowie Wissenschaftsexperten. Verbundkoordinator für das Projekt ist der Softwarehersteller AMCON aus Cloppenburg. Die weiteren Projektpartner sind ITS Germany e.V. mit Sitz in Berlin, ALMEX aus Hannover, Fachhochschule Potsdam, das Freiburger Unternehmen highQ Computerlösungen, ICA Traffic aus Dortmund, ISM International School of Management GmbH aus Dortmund und der Automatenhersteller krauth technology GmbH aus Eberbach.

Weitere Informationen unter info(at)husst.de oder auf der Website unter www.husst.de.

 

Über HUSST – Die herstellerunabhängige Standardschnittstelle für den ÖPNV                                                                              Bei den Datenformaten von ÖPNV-Vertriebssystemen in Deutschland herrscht auch heute noch eine unüberschaubare Vielfalt, die den Einsatz von Fahrkartenautomaten, Online-Ticketshops und Hintergrundsystemen verschiedener Hersteller erschwert. Der Austausch von veralteten Komponenten ist ebenfalls schwierig und häufig muss in solchen Fällen das Komplettsystem ersetzt werden. 

Mit der herstellerunabhängigen Standardschnittstelle gehören diese Probleme der Vergangenheit an. HUSST basiert auf dem flexiblen XML-Format, mit dem sich komplexe Tarif- und Vertriebsstrukturen einfach abbilden lassen. Die XML-Struktur bietet gegenüber der Arbeit mit älteren, proprietären Formaten viele Vorteile, um neue Funktionen kurzfristig einsetzen zu können. Der von Hard- und Softwareunternehmen entwickelte offene Standard soll einen herstellerunabhängigen Aufbau von ÖPNV-Vertriebssystemen ermöglichen. Seit der Vorstellung im Jahr 2010 ist HUSST mittlerweile zum de-facto Standard geworden und bereits bei vielen Verkehrsunternehmen deutschlandweit im Einsatz.

 

Über ITS Germany e. V.
ITS Germany vertritt die deutsche ITS Industrie unter dem Slogan: „Gemeinsam die Mobilitätswende gestalten“. Unsere Mitglieder sind Hersteller von Systemen und Komponenten für Intelligente Transport Systeme. Diese sind Schlüsselelemente neuen, digitalen Mobilität. Die Gestaltung dieser ist eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligter, also Industrie, Politik, Verwaltung. Verbände und Zivilgesellschaft. ITS Germany ist nicht nur Moderator, sondern Mitgestalter der zukünftigen Mobilität. Die Tätigkeitsschwerpunkte von ITS Germany liegen sowohl in der urbanen wie auch in der nicht-urbanen Mobilität und umfasst alle Mobilitäts- und Logistikmodi zu Lande und zu Wasser.

Über den mFUND des BMVI:
Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de.

„Soziales Engagement ist uns bei highQ wichtig“

Das Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen wächst und gedeiht auch in Corona-Zeiten – und lässt auch andere an diesem Erfolg teilhaben.

„In den bald 25 Jahren unseres Bestehens haben wir uns von einem Zwei-Mann-Startup zu einem bundes- und europaweit erfolgreichen, 60-köpfigen Unternehmen gemausert“, sagt highQ Geschäftsführer Thomas Hornig. „Schon vor Jahren ist deshalb die Idee gereift: Die Früchte unserer Arbeit sollen nicht nur uns, sondern auch anderen zugutekommen. Es ist unser Ziel jedes Jahr einen signifikanten Betrag an gemeinnützige Initiativen und Projekte in der Region und darüber hinaus zu spenden.“

Im vergangenen Jahr 2020 schüttete highQ insgesamt 25.000 Euro (und damit wieder 5.000 Euro mehr als im Vorjahr) aus, über die sich insgesamt neun Empfänger freuen konnten, darunter der regionale Verein „Wir helfen Kindern e.V.“, der sich für benachteiligte Kinder einsetzt. Dabei liegt der Förderschwerpunkt auf den Bereichen: Kinderkrebshilfe, Gewalt und Missbrauch an Kindern, Armut, Bildung und Integration. Weitere regionalen Aktionen waren der „Weihnachtswunsch“ der Badischen Zeitung und „Herzenssache“ des Südwestrundfunks, aber auch international tätige Organisationen wie Unicef und SOS Kinderdorf wurden unterstützt. Neu hinzugekommen ist eine Spende an Mudita Foundation, bei der ein highQ Mitarbeiter sich aktiv mit einbringt. Die Organisation arbeitet daran, die Lebensbedingungen von unterprivilegierten und verwaisten Kindern in Myanmar zu verbessern, damit auch sie ein glückliches und erfülltes Leben führen können. Einen Schwerpunkt der highQ-Spendentätigkeit 2020 bildete die Unterstützung von Kindern und Schülern.

Generell haben die Werte Verantwortung und Engagement bei dem Freiburger IT-Unternehmen, welches Software für den öffentlichen Verkehr und für das Finanzwesen entwickelt, einen hohen Stellenwert. „Soziales Engagement ist uns wichtig“, betont Christian Disch. „Das fängt bei unseren Mitarbeitern an, geht weiter mit unserem Einsatz für eine umweltfreundliche Mobilität und gilt natürlich auch ganz allgemein in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht.“

Ganz uneigennützig sei dieses Engagement überdies nicht, räumt Thomas Hornig ein, denn sein Unternehmen profitiere indirekt auch selbst davon: „Sowohl unsere Kunden als auch Bewerber wissen es zu schätzen, dass wir nicht nur das eigene Fortkommen im Blick haben, sondern auch an andere denken und werteorientiert handeln.“

Für highQ steht fest: Auch im laufenden Jahr wird wieder möglichst viel gespendet und auch deshalb freuen wir uns auf viele neue Projekte, die das ermöglichen.

Vernetzte KI führt zu herausragenden Mobilitätsprojekten

Innovative Forschung stellt die Weichen für die Mobilität der Zukunft

Mensch-Technik-Interaktionen haben massives Potential, den Alltag zu erleichtern, und eröffnen neue Chancen im Zusammenleben. Damit es gelingt, Künstliche Intelligenz (KI) für positive Veränderungen einzusetzen und Risiken zu minimieren, ist umfassende Forschung elementar wichtig.

 

Lesen Sie hierzu mehr in dem Artikel vom Public Manager.

StadtwerkeForum – AzweiO und highQ präsentieren neue Mobilitätsplattform.

Vom 10. – 11. November 2020 fand das StadtwerkeForum unter Betei-ligung von highQ statt.

Unser Vortrag „Mobilitätsplattform auch wichtig für den ländlichen Raum! Nutzen und Vorgehensweise am Beispiel der Region AzweiO (Stadt Achim, Flecken Ottersberg und Oyten)“ hielten Dr. Andreas Helferich und Kai Horn, gemeinsam mit Stefanie Schleef, Projektleiterin der Region AzweiO. Im Mittelpunkt stand die praktische Umsetzung einer Mobilitätsplattform im eher ländlichen Raum am Beispiel der Region AzweiO. Wichtige Themen waren Bürger*innen-Beteiligung, Incentivierung und der Wunsch der prosperierenden Region. Trotz mehrerer Tausend neuer Mitarbeiter in den Gewerbegebieten in 2021-2023 soll die Region lebenswert und möglichst frei von Staus bleiben. Sozial verantwortliche Mobilität bedingt eine Änderung von Gewohnheiten. Mit innovativen digitalen Lösungen wollen wir die Menschen überzeugen, dass flexibles Mobilitätsverhalten die Lebensqualität insgesamt nachhaltig verbessert. „Wir freuen uns über das rege Interesse, das unserem Mobilitätsprodukt entgegengebracht wird“, so Stefanie Schleef. „Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Mobilitätskonzept einen nachhaltigen Mehrwert für die Region, die Bürger*Innen und die Unternehmen erzielen werden.“

 

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden die Bereiche betriebliche Mobilität, Geschäftsmodell sowie die nächsten Projektschritte diskutiert. Mit Unterstützung von intelligenter, multimodaler Mobilität sollen alle Nutzer*innen sozial verantwortlich und umweltschonend an ihr Ziel gelangen. Dr. Andreas Helferich freut sich „dass wir unser spannendes Projekt, das für zahlreiche andere Mittelstädte und Kommunen im eher ländlich geprägten Raum Vorbild sein kann, vorstellen durften und es in dieser Runde einen großen Zuspruch erhalten hat."

 

Als Hybrides Event in Köln geplant, konnte das StadtwerkeForum aufgrund der aktuellen Pandemiebedingungen dann doch nur online durchgeführt werden. Unser Dank geht an den Organisator des StadtwerkeForums der innerhalb kürzester Zeit das Event als reines Onlineevent hervorragend umorganisiert hatte.

highQ revolutioniert den Busverkehr der Stadtwerke Osnabrück

Fahren nach dem Bestpreisprinzip: Einzigartiges Abrechnungssystem feiert Premiere

Die highQ Computerlösungen GmbH hat für die Stadtwerke Osnabrück AG die technische Grundlage für ein deutschlandweit einmaliges ÖPNV-Konzept geschaffen. Highlight der Smartphone-App YANiQ ist ein Check-in/Be-out-Ticketing (CiBo) mit nachgelagerter Bestpreisabrechnung. Das für seinen Innovationscharakter ausgezeichnete einzigartige Abrechnungssystem, das Fahrgästen bares Geld spart, startet ab Montag, 26. Oktober 2020, in den Bussen der Stadtwerke Osnabrück.

Die Verkehrsangebote in Osnabrück auf einer digitalen Plattform zusammenzufassen und für eine optimale Nutzerfreundlichkeit zu sorgen, war der Auftrag an highQ Computerlösungen als Generalunternehmer. Im Ergebnis startet nun die App YANiQ, die Fahrgästen in Osnabrück ihre Busfahrt immer zum günstigsten Kurs ermöglicht. Mit dem Tool von highQ, das absolut konform mit den aktuellen Bestimmungen des Datenschutzes nach DSGVO ist, nimmt die Stadt eine Vorbildfunktion auf dem Weg zur intelligenten Kommune ein.

Statt ein Ticket kaufen zu müssen, checken registrierte Nutzer mit ihrem Smartphone vor Fahrtantritt nun in YANiQ ein. Gekauft wird eine Fahrberechtigung, die erst später in eine Fahrkarte umgewandelt wird. Der Clou: Das deutschlandweit einzigartige Check-in/Be-out-System (CiBo) erkennt durch eine Kombination aus den Technologien Beacon, GPS und Motion automatisch, welche Strecke ein Benutzer zurücklegt. Das System erkennt jeden Um- oder Ausstieg und berechnet vollautomatisch den jeweils günstigsten Fahrpreis. Die preisoptimierte Abrechnung der Fahrten erfolgt gebündelt am Ende einer jeden Woche.

Einmal registriert, müssen sich die Fahrgäste ab jetzt nicht mehr durch die unterschiedlichen Tarife kämpfen und nutzen den ÖPNV immer zum für sie günstigsten Preis. Finden mehrere Fahrten am selben Tag oder in derselben Woche statt, werden die Einzeltickets zu Tages- oder Wochenkarten gebündelt. Benötigt werden lediglich ein internetfähiges Smartphone mit Bluetooth-Funktion und die YANiQ-App, die für die Betriebssysteme iOS und Android optimiert ist.

Das von highQ umgesetzte Bestpreissystem ist bislang einmalig. Für den beispielhaften Schritt zur digitalen Transformation und die innovative Umsetzung sind die Stadtwerke Osnabrück unlängst mit dem ersten Platz beim Stadtwerke Award 2020 ausgezeichnet worden, und highQ ist für seine MobilitySuite für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert.

YANiQ Homepage

Ausgezeichnet mit dem Stadtwerke Award

Die highQ Mobilitätsplattform für Stadtwerke Osnabrück wurde mit dem Stadtwerke Award ausgezeichnet.

Das von der highQ Computerlösungen GmbH umgesetzte deutschlandweit einmalige ÖPNV-Konzept der Stadtwerke Osnabrück AG hat den Stadtwerke Award 2020 gewonnen. Der Preis wurde vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) vergeben und würdigt den Vorbild- und Innovationscharakter sowie die Nachhaltigkeit des Projekts. Das Mobilitätsportal bündelt alle Verkehrsangebote und optimiert den Verkaufsprozess.

Ein wegweisender Schritt zur intelligenten Kommune: Mit der prämierten highQ Mobilitätsplattform beweisen die Stadtwerke Osnabrück ihre Innovationskraft und gehen einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung. Als Generalunternehmer realisierte highQ Computerlösungen die Idee, sämtliche öffentliche Verkehrsangebote der Stadt auf einer digitalen Plattform zusammenzufassen. Durch die MobilitySuite von highQ muss sich der Fahrgast nur einmal registrieren und kann dann auf alle Dienste zugreifen. Anstelle eines Tickets vor Fahrtantritt wird eine Fahrberechtigung gekauft, die erst später in eine Fahrkarte umgewandelt wird.

„Wir sind stolz, dass die Jury das von highQ realisierte nachhaltige Mobilitätskonzept mit dem ersten Platz beim diesjährigen Stadtwerke Award ausgezeichnet hat. Damit werden wir bestärkt, weiter innovative Lösungen für die digitale Transformation von Kommunen zu schaffen – die highQ MobilitySuite bietet hier die perfekte Grundlage.“, sagt Kai Horn, Vertriebs- und Marketingleiter bei highQ Computerlösungen. „Das Ziel, eine Lösung zum Nutzen des Fahrgastes zu gestalten und eine nachhaltige Möglichkeit für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs in Osnabrück zu etablieren, hat highQ erreicht. Unser herzlicher Dank gilt hier auch dem Team der Stadtwerke Osnabrück und unserem Partner eos.uptrade.“

Das deutschlandweit einzigartige Check-in/Be-out-System (CiBo) bietet eine Kombination aus den Technologien Beacon, GPS und Motion und ermöglicht, dass automatisch erkannt wird, welche Strecke ein Benutzer zurücklegt. Alle in Anspruch genommenen Mobilitätsbausteine werden einmal monatlich per Sepa-Lastschrift abgerechnet.

Das digitale ÖPNV-Konzept mit seinem einmaligen CiBo-System beeindruckte die Jury „durch seine Einfachheit und Fairness gegenüber den Kunden, die hohe digitale Reife und die Integration aller lokalen öffentlichen Mobilitätsangebote“. Die innovative Umsetzung ist ein beispielhafter Schritt in Richtung digitale Transformation.

Kick-off der highQ MobilitySuite

Am 31.07. startete highQ Computerlösungen mit einem Kick-off in die nächste Projektphase der highQ MobilitySuite – umfangreicher Test der erweiterten mytraQ App.

highQ hat es sich zur Berufung gemacht, nachhaltige Mobilitätskonzepte zum Nutzen der Gesellschaft zu etablieren – „highQ Social Mobility“. Dafür ist highQ für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert.

Zur Umsetzung wurde eine ganzheitliche, plattformbasierte Mobilitätslösung entwickelt: Die highQ MobilitySuite, eine offene Mobilitätsplattform mit standardisierten Assistenzfunktionen (bspw. Webservices/SDK/API), bietet für jeden Mobilitätskontext die passende Lösung. Die App mytraQ ist der Mobilitätslotse der Suite und belohnt umweltbewusstes Verkehrsverhalten durch das integrierte Bonussystem Zeitmeilen. Um das Ziel „Social Mobility“ zu erreichen werden nicht die Wege des Einzelnen, sondern einer ganzen Gruppe optimiert. Je größer die Gruppe, desto weitreichender der Nutzen für das Klima. Durch digitalisierte Mobilitätsangebote können über KI-gestützte Berechnungen nachhaltige, multimodale Wegeketten ausgegeben werden – für den Endnutzer einfach und automatisiert innerhalb der App, von der Buchung bis zur Bezahlung. Die Mobilitätsverhaltenserkennung erfolgt DSGVO-konform. Indem alle Nutzer sozial verantwortlich an ihr Ziel gelangen, stärkt die MobilitySuite den Zusammenhalt der Gesellschaft – nur gemeinsam können wir die Mobilitätswende erreichen. Unsere Vision: Städtische Straßen werden nicht mehr vom Verkehr beherrscht, sondern gehören wieder den Menschen. Der ländliche Raum bleibt attraktiv für Jung und Alt.

Am 31.07. startete die nächste Projektphase in der nun, nach der erfolgreichen Implementierung der BackOffice-Prozesse, die App in den Fokus der Aufmerksamkeit genommen wird. Mit mytraQ können die vielfältigen, in der Mobilitätsplattform vernetzten Mobilitätsdienstleistungen einfach und flexibel von jedem Smartphonebesitzer genutzt werden. Sie dirigiert Nutzer auf sinnvollen Wegen durch die sonst unüberschaubaren Mobilitätsangebote. Bevorzugt angezeigt werden Wege im Sinne der Social Mobility (z. B. Bildung von Mitfahrgelegenheiten, Nutzung des ÖPNV/Fahrrads) – dies unterstützt gemeinwohlkonformes Mobilitätsmanagement und entzerrt den Verkehrsfluss. Das integrierte Bonussystem Zeitmeilen belohnt ökologisches Verhalten, wodurch Umwelt und Ressourcen geschont sowie Infrastrukturausgaben eingespart werden. So können Nutzer über mytraQ an Challenges teilnehmen und erhalten eine Belohnung, falls sie z. B. in einer Woche 20 km mit dem Fahrrad zurückgelegt haben. Die gesammelten Zeitmeilen können direkt in Prämien eingetauscht oder an gemeinnützige Organisationen gespendet werden. So wird der persönliche Beitrag zur Social Mobility direkt erfahrbar.

Die highQ MobilitySuite ist modular aufgebaut und flexibel erweiterbar, sodass für jede Kommune und jedes Unternehmen eine optimale Mobilitätslösung realisiert werden kann. So kann die lokale Verkehrswende Schritt für Schritt Wirklichkeit werden. An der aktuellen Projektphase beteiligen sich neben highQ mehrere Unternehmen. Haben auch Sie Interesse, so melden Sie sich bitte unter Support mytraQ.

Lassen Sie sich begeistern. Die Wirkungsweise erklären Ihnen die highQ Mitarbeiter in einem tollen Erklärvideo - so funktioniert die App mytraQ: zum Video mytraQ

Integriertes Verkehrkonzept

Nach und durch Corona werden neue Mobilitätsangebote, insbesondere On-Demand-Lösungen, einen deutlichen Nachfragezuwachs erfahren.

Fast leere Fahrzeuge, egal ob Bus oder Straßenbahn, ob ländlich oder urbaner Raum. Corona hat sehr schnell dafür gesorgt, dass eher »statische« Mobilitätsangebote mit den immer gleichen Fahrzeugen an die Grenze des wirtschaftlich vertretbaren gelangten. Kommende Mobilitätsangebote werden verstärkt von Angeboten für OnDemand-Verkehre ergänzt, die zudem einen Beitrag zum Umweltschutz darstellen werden. Für die Fahrgäste ist es sicher entscheidend, dass auch diese neuen Mobilitätsangebote einfach und zeitnah gebucht werden können.

Lesen Sie hierzu mehr in der aktuellen Ausgabe des Regionalverkehr.

highQ ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert

Wir freuen uns über die Nominierung der Jury.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben, über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen bei den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.

highQ Computerlösungen ist mit seiner highQ MobilitySuite für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert. Viele berichten über nachhaltige Mobilitätslösungen, aber highQ hat die ersten Lösungen bereits erfolgreich in Osnabrück und im Schwabenbund realisiert.

In Osnabrück gibt es einen einheitlichen und digitalen Zugang zu den verschiedenen Mobilitätsangeboten. So können die Kunden über die multimodale Mobilitätsplattform ihre Strecke eingeben, erhalten Vorschläge für Routen und Verkehrsmittel und abgerechnet wird selbstverständlich zum besten Preis und auch direkt über die Plattform.

Im Schwabenbund wurden die Fahrgäste der beiden regionalen Verkehrsverbünde Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu (mona) und Verkehrsverbund Mittelschwaben (VVM) mit insgesamt 24 beteiligten Verkehrsunternehmen in die Lage versetzt, beliebige ÖPNV-Tarifprodukte über eine digitale Vertriebsplattform – einen Webshop oder eine Smartphone-App – zu kaufen.

highQ hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine innovativen Lösungen erhalten. Getrieben werden wir durch unsere Vision: eine nachhaltige, gemeinwohltaugliche Alltagsmobilität und intelligente Nutzung der Infrastruktur durch Mobilitätsverhaltensänderung, Verkehrsvermeidung und Optimierung zu schaffen.

Die Digitalisierung erlaubt es, mit dem Bestand an städtischer Infrastruktur wie Parkhäusern, ÖPNV oder dem Straßennetz bestmöglich umzugehen. Über- und Auslastungen können vermieden werden: durch eine Verschiebung im Raum (andere Strecken), der Zeit (andere Fahrtzeiten) und dem Fortbewegungsmittel (Auto, Rad, Bus, Ride-Sharing, eScooter, Ride-Pooling, Fußgänger, etc.)

Der Handlungsdruck ist insgesamt hoch: Großstädte mit Feinstaubalarm und verstopften Innenstädten sind ebenso unter Druck wie ländliche Mittelzentren, bei denen die Aufrechterhaltung eines flächendeckenden Taktverkehrs und die Verbesserung der Anbindung aus der teils dünn besiedelten Region die Hauptaufgabe darstellt. Daher können auch mittelgroße Städte mit digitalisierten Mobilitätsangeboten den Pendlerverkehr und die Logistik der Versorgung steuern. Die Stadt kann mit ihrem Angebot zum Beispiel helfen, den Weg zur Arbeit für Arbeitnehmer und damit für örtliche Unternehmen zu digitalisieren.

Städte können schnell von der Digitalisierung profitieren, wenn sie ihre heterogenen und oft noch analogen Dienstleistungen vernetzen. In dieser Hinsicht tut sich etwas: Manche Kommunen nehmen den Radverkehr in den Fokus, andere entwickeln Apps für die Staukommunikation. Noch sinnvoller wäre jedoch die Bündelung in einer Plattform. Erstens, um konkrete Daten zu erheben und zweitens, um Incentivierungen für die Bürger zu schaffen. Die Bündelung unterschiedlichster Verkehrsdaten in der highQ MobilitySuite ermöglicht es zudem, die Vorteile der künstlichen Intelligenz für die Mobilitätsangebote zu nutzen. Durch die Verkehrsdatenerfassung können lernende Systeme durch Mobilitätsprognosen präventiv z. B. zur Stauvermeidung beitragen, Verkehrsströme können in Echtzeit analysiert, die Auslastung des Öffentlichen Verkehrs vorhergesagt und dadurch bedarfsorientiert optimiert werden.

Ein USP einer Plattform-Lösung liegt in den gewonnenen Mobilitätsdaten der Bürger: Diese werden von der Stadt erhoben, liegen auf sicheren Servern und können entsprechend DSGVO-konform oder anonymisiert verwendet werden. Auf Basis dieser Daten kann die städtische Mobilität verbessert und mit den vorhandenen Informationen vernetzt werden.

Wir fiebern der Juryentscheidung entgegen und sind begeistert von der Nominierung!

Weitere Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis

highQ gewinnt die Ausschreibung der VHH

highQ erhält Zusage für Ausschreibung der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH)

Im Mai 2020 startete die Umsetzung der betrieblichen Organisationsplattform für On-Demand Verkehre, kurz bOOD. highQ gewinnt das nächste große Plattform-Projekt und überzeugt mit seinem umfangreichen MobilitySuite Produktportfolio.

 

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) wurde 1905 gegründet und gehört heute mit über 670 Bussen und über 2.100 Mitarbeiter*innen zu den großen norddeutschen Nahverkehrsunternehmen mit Sitz in Hamburg. 2019 beförderte die VHH über 106 Millionen Fahrgäste.

„Wohin du möchtest!“ – das ist das Ziel für mehr Mobilität im ländlichen Raum durch bedarfsorientierte und gesteuerte Verkehre. Mit einer digitalen Plattform möchte die VHH alle Formen der Mobilität, wie Anrufsammeltaxen, On-Demand-Verkehre und deren Verknüpfung mit dem ÖPNV in der Metropolregion Hamburg integrieren und vernetzen. Dabei soll die Plattform einerseits Angebot und Nachfrage regeln, vermitteln sowie operativ die Bedarfsverkehre disponieren und steuern. Vor allem soll aber mit dem geplanten System ein einheitlicher Zugriff auf entsprechende Angebote ermöglicht und eine Zugangsbarriere zum ÖPNV als Gesamtsystem abgebaut werden. Es stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Minderung des Verkehrsaufkommens durch innovative Zusatzangebote und damit verbundene Steigerung der Fahrgastzahlen
  • Reduzierung von Schadstoffemissionen durch Reduzierung des Individualverkehrs
  • Urbanisierung des ländlichen Infrastrukturraums in Hamburg
  • Flexible Bedienform als Portfolioerweiterung für die VHH
  • Abbau der Zugangsbarrieren zum ÖPNV und Ansprache neuer Kundenzielgruppen
  • Erreichung einer Prozessoptimierung und -digitalisierung

Die von der VHH ausgeschriebene Leistung „bOOD-Mobility-Plattform“ stellt eine innovative Form der Verknüpfung von „klassischem“ ÖPV mit herkömmlichen Arten des Bedarfsverkehrs (wie Anrufsammeltaxen) und neuartigen Ridesharing-Konzepten wie IOKI dar.

Für diese Leistungen stellt highQ, als Generalunternehmer, gemeinsam mit unserem Partner PRISMA solutions eine Lösung zur Verfügung, die aus bereits vorhandenen und erprobten Modulen besteht. Diese Komponenten werden im Rahmen des Projekts miteinander verbunden und um kundenindividuelle Bestandteile ergänzt, um schrittweise zu dem gewünschten System zu kommen. Dabei kommt das bereits seit Jahren gemeinsam erfolgreich eingesetzte agile Vorgehensmodell zur Entwicklung komplexer Produkte mit iterativ-inkrementeller Vorgehensweise zum Einsatz.

highQ wird die Bereitstellung der Plattform und die Umsetzung des zentralen Hintergrundsystems übernehmen und ist damit für die Buchung, das Ticketing und die Kundenabrechnung verantwortlich.

PRISMA solutions ist in diesem zukunftsweisenden Plattform-Projekt für die Berechnung der Reiseplanung und das gesamte kartografische Informationsmanagement zuständig. Mit Lösungen für das intermodale Routing und Metarouting werden alle Reiseanfragen zu den bestmöglichen Routen kombiniert und dabei bedarfsorientierte Transporte berücksichtigt. Mithilfe der erprobten Lösung „TRAFF-X® solutions“ von PRISMA werden die Fahrtanbieter, ihre Bediengebiete, ihre Fahrzeuge und Kapazitäten auf einfache Art und Weise administriert.

Mobilitätskonzepte mit Incentivierung

Belohnen statt Bestrafen

Social Mobility soll das Verhalten zu einer nachhaltigen Mobilität unterstützen.

Lesen Sie hier ein Interview von Dr. Katharina Peine mit dem Eisenbahntechnischen Rundschau (ETR).

Interview aus der ETR 4/2020

 

Quelle: www.eurailpress.de/etr

 

Neue Niederlassung in Frankfurt am Main

highQ weitet seine Präsenz aus. Seit dem 1. Juni 2020 ist highQ mit Hauptsitz in Freiburg, nicht nur in Berlin, Hamburg und Stuttgart, sondern auch in Frankfurt im HOLM mit einer Niederlassung vertreten.

Das House of Logistics and Mobility (HOLM) ist eine großartige Plattform für interdisziplinäre und anwendungsorientierte Projektarbeit, Forschung, sowie Aus- und Weiterbildung rund um Logistik, Mobilität und angrenzenden Disziplinen. Es vereint die unterschiedlichen Fachdisziplinen unter seinem Dach und wird durch die intensive Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft inhaltlich getragen. Daher sind wir hier genau richtig. www.frankfurt-holm.de/de.

Gemeinsam mit PRISMA Solutions wird highQ im HOLM ihre Repräsentanz in Frankfurt eröffnen. Mit dem neuen Standort sind wir nun noch näher bei unseren Kunden und können mit den neuen Räumen die Aktivitäten um Vertrieb und Projektbetreuung in dieser Region weiter intensivieren.

Um den direkten Kontakt (nach Ausklang der Corona-Beschränkungen) mit unseren Kunden, sowie den zahlreichen Ansprechpartnern der DB Vertrieb in Frankfurt, wird sich Dominik Danda, als Key Accounter bei highQ, kümmern.

"Mit dem neuen Büro bin ich jetzt noch schneller mit allen Kunden und Interessenten aus dem Großraum Frankfurt in Kontakt“, freut sich Dominik Danda. „Am neuen Standort haben wir nun die Möglichkeit Räume für Besprechungen zur Verfügung zu stellen und unsere Kunden in den eigenen vier Wänden in Frankfurt zu begrüßen.“

Stadtwerke als Nukleus digitaler Transformation

Gebündelte Dienste bieten neue Chancen

Städte können als Vorreiter der Digitalisierung im Bereich der Mobilität einen zentralen Beitrag leisten.

 

Lesen Sie hier, wie highQ Sie dabei unterstützt:

 

Schwabenbund: Einheitliche Ticketing-Vertriebsplattform

Aufbau eines Hintergrundsystems sowie die Erstellung je eines Webshops für die Endkunden.

Unser Kunde

Der länderübergreifende Schwabenbund e.V. ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften, Wirtschaftskammern und weiteren Institutionen vom Allgäu bis zur Schwäbischen Alb. Er wurde im März 2012 gegründet und ist seit Januar 2015 ein eingetragener Verein. Der Schwabenbund ist in den Themenbereichen Gesundheitswesen, Mobilität, ländlicher Raum, Tourismus, Bildung und Fachkräftesicherung aktiv.

Ein Projekt im Bereich Mobilität war die Schaffung eines anbieterübergreifenden Vertriebssystems für E-Tickets. Als Betreibergesellschaft für das neue System wurde 2018 die Schwabenbund-Services (SBS) GmbH gegründet.

 

Die Aufgabenstellung

Fahrgäste der beiden regionalen Verkehrsverbünde Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu (mona) und Verkehrsverbund Mittelschwaben (VVM) mit insgesamt 24 beteiligten Verkehrsunternehmen sollten in die Lage versetzt werden, beliebige ÖPNV-Tarifprodukte über eine digitale Vertriebsplattform – einen Webshop oder eine Smartphone-App – zu kaufen. Auch das Erlösmanagement, das von den beteiligten Unternehmen bisher eigenständig – teilweise auf Excel-Basis – durchgeführt wurde, sollte auf eine einheitliche Basis gestellt und so auch die gegenseitige Leistungsverrechnung vereinfacht werden.

Eine EU-weite Ausschreibung für den Aufbau der neuen Vertriebsplattform konnte highQ gemeinsam mit weiteren Konsortialpartnern für sich entscheiden. Aufgabe von highQ innerhalb des Konsortiums war der Aufbau eines Hintergrundsystems sowie die Erstellung je eines Webshops für die Endkunden (Abonnenten/Schüler) sowie für die Service-Mitarbeiter der beteiligten Verkehrsunternehmen. Zusätzlich waren ein weiterer Webshop sowie eine Handy-Ticketing-Lösung für Gelegenheitskunden in das Gesamtsystem einzubinden.

 

Die Lösung von highQ

Als zentrales Hintergrundsystem kommen die highQ-Produkte TicketOffice und fare.logiQ zum Einsatz. Angebunden sind die beiden Webshops für Abonnenten. Über den Endkunden-Webshop können Fahrgäste direkt auf ihr Abonnement zugreifen und so beispielsweise ihre Rechnungen einsehen oder bei Ticketverlust eine Ersatzkarte bestellen. Der zweite highQ-Webshop ist für die Service-Mitarbeiter der beiden Verkehrsverbünde bestimmt und bietet umfangreichere Möglichkeiten der Dateneinsicht und -bearbeitung, z. B. für die Neukundenanlage, Ticketausgabe oder Ersatzkartenerstellung.

Der Webshop für Gelegenheitsfahrer sowie das Handy-Ticketing tauschen ebenfalls Daten mit dem highQ-Hintergrundsystem aus. Auf diese Weise ist es möglich, dass Kunden über die Smartphone-App sowohl Einzelfahrscheine kaufen, als auch ihre bestehenden Abonnements einsehen können. Sämtliche Vertriebsdaten der drei Webshops laufen in TicketOffice zusammen und werden von dort über die herstellerunabhängige Standardschnittstelle (HUSST) an das highQ-Buchhaltungssystem fare.logiQ übergeben.

Ein weiteres zentrales highQ-Software-Modul namens NPS (Nutzerprofilservice) ermöglicht eine differenzierte Verwaltung der Kundendaten. ÖPNV-Nutzer, unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen sie Kunde sind, müssen sich nur einmal registrieren, um sämtliche Mobilitätsangebote der Schwabenbund-Region nutzen zu können (Single Sign-on). Ihre Ticketkäufe werden automatisch dem Tarifgebiet des jeweils zuständigen Anbieters zugeordnet.

Die Mandantenfähigkeit von TicketOffice/fare.logiQ stellt sicher, dass die Kunden- und Erlösdaten zwar gemeinsam verwaltet werden, jeder Anbieter jedoch nur Zugriff auf den eigenen Bereich hat. Andererseits ermöglicht die zentrale Datenverwaltung eine linienscharfe Aufteilung und Abrechnung der gefahrenen Verkehrsleistungen. Über ein in fare.logiQ integriertes Business-Intelligence-Tool lassen sich darüber hinaus mandantenspezifische statistische Auswertungen und Reports generieren.

 

Vorteile der realisierten Lösung

Die von highQ und seinen Konsortialpartnern erstellte Vertriebsplattform ermöglicht erstmals die Ausgabe digitaler Fahrtberechtigungen für alle beteiligten Verkehrsunternehmen im Bereich des Schwabendbunds. Dabei stellt das mandantenfähige Hintergrundsystem sicher, dass jedes beteiligte Unternehmen trotz zentraler Datenbank seine eigene Datenhoheit (und damit seinen Kundenstamm) behält. Aufgrund der gewachsenen Struktur mit vielen selbstständigen Unternehmen war dies eine zentrale Forderung der Aufgabenträger.

Auch die ÖPV-Nutzer profitieren von der „Einheit in der Vielfalt“: Fahrgäste müssen sich jetzt keine Gedanken mehr machen, mit welchem Anbieter sie die gewünschte Strecke zurücklegen – sie rufen einfach den Webshop auf und bestellen ihr E-Ticket. Die elektronischen Abonnements werden gegenwärtig in Form von 2D-Barcodes gemäß VDV-KA ausgegeben – wahlweise aufgedruckt auf Papier, aufgebracht auf Plastikkarten oder als Handy-Tickets auf dem Smartphone.

Das Komplettsystem ist konform zum bundesweiten Standard eTicket Deutschland (VDV-KA), sodass eine flexible Erweiterung des digitalen Angebots jederzeit möglich ist – beispielsweise die Einführung eines verbundübergreifenden E-Tickets oder touristischer, mit Eintrittsberechtigungen kombinierter Tarifangebote. Auch für eine Interoperabilität mit angrenzenden Verkehrsverbünden oder die Einbindung weiterer Mobilitätsangebote wie Car- und Bikesharing ist das System bestens vorbereitet. Auf diese Weise kann die Vertriebsplattform Schritt für Schritt zu einer universellen Mobilitätsplattform für die gesamte Region ausgebaut werden.

 

Die Sicht des Kunden

Das Projekt mit einem Gesamtumfang von drei Millionen EUR (highQ-Anteil 1,2 Mio. EUR) wurde in enger Zusammenarbeit der beteiligten Konsortialpartner termingerecht umgesetzt. „Die Zusammenarbeit mit highQ verlief effizient, auf Augenhöhe und brachte einen hohen Mehrwert für das gesamte Konsortium“ urteilt Marius Maruhn, Geschäftsführer der Schwabenbund-Services (SBS) GmbH. „Die neue mandantenfähige E-Ticketing-Plattform mit ihrer differenzierten Kundenverwaltung ist genau die richtige Lösung für unsere vielfältige Verkehrsregion. Damit sind wir auf die digitalen Ansprüche der Mobilität der Zukunft bestens vorbereitet.“

Erfolgreicher Projektstart mytraQ VBB-prüfApp

Trotz der Widrigkeiten von Corona konnte am 02.04.2020 das Kick-Off zum neuen Projekt der highQ Computerlösungen GmbH mit der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH über ein Web-Meeting erfolgreich durchgeführt werden.

Projektumfang ist die Lieferung einer VBB-prüfApp für Kontrolleure zur (teil)automatisierten Prüfung der elektronisch gespeicherten Inhalte von VDV-Barcodes und VDV-Nutzermedien zur Gültigkeitskontrolle. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Februar 2021, bereits Mitte 2020 werden erste Prüfungen mit dem System in der Fläche durchgeführt.

Mit zunächst bis zu 100 Endgeräten (Smartphone) und der highQ App mytraQ Pro werden die Prüfung von VDV-Barcodes nach Spezifikationen des VBB und der VDV eTicket Service GmbH & Co. KG (VDV ETS) für alle Verkehrsunternehmen sichergestellt. Vom 2D-Barcode bis zur Chipkarte über NFC, im Endausbau können dann 500 Devices die highQ Lösungen nutzen.

Neben der App mytraQ Pro für die VBB-prüfApp kommen die highQ Hintergrundsysteme fare.logiQ (zur Verwaltung der Prüfer und Prüfungen) und IONgate (zur Anbindung an die VDV-KA, inkl. dem SAM Server) zum Einsatz. Ein guter Brückenschlag zu dem bereits seit vielen Jahren im Einsatz befindlichen TicketOffice für Abo-/Schülerkartensystem bei vielen Verkehrsunternehmen im VBB.

Thomas Wanke, Niederlassungsleiter Berlin, freut sich sehr über diesen Erfolg: “ Wieder zeigt sich wie wir als highQ mit unserem Produktportfolio einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung von ÖV-Prozessen leisten. Nur durch den Einsatz des bereits bestehenden Standard-App mytraQ Pro kann der VBB Zeitplan gehalten und bereits jetzt mit den ersten Tests begonnen werden. Die App mytraQ Pro kann zukünftig auch für den gesamten EBE-Prozess genutzt werden um so weitere Synergien zu heben.“

Prototyp Web-Anwendung an nur einem Tag programmiert

Eine praxisnahe Erprobung zur automatischen Codegenerierung

Wie viel Zeit lässt sich durch die automatisierte Softwareerstellung mit Hilfe eines Codegenerators sparen? Die Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen und Generative Software haben dies an einem praktischen Beispiel getestet und binnen knapp sieben Stunden aus einem Desktop-Programm eine erste Version als Web-Anwendung kreiert.

 

Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor der Digitalindustrie selbst nicht halt: Immer mehr Programmieraufgaben werden heute teil- oder vollautomatisch von sogenannten Codegeneratoren erledigt. Durch diese auch "modellgetriebene Softwareentwicklung" genannte Vorgehensweise, werden menschliche Programmierer von Routineaufgaben entlastet und Fehlerrisiken gesenkt. Zudem lässt sich der Entwicklungsprozess erheblich beschleunigen – wie schnell es tatsächlich geht, hat Generative Software, Entwickler der cloudbasierten Entwicklungsplattform Virtual Developer, gemeinsam mit seinem Kunden highQ kürzlich in einem praxisnahen Experiment demonstriert.

 

„Wir wollten einfach mal wissen, wie viel Code sich an nur einem Arbeitstag mit unserer Generierungslogik entwickeln lässt, wenn das Projekt für den Entwickler komplettes Neuland darstellt“, erzählt Marcus Munzert, Geschäftsführer von Generative Software. Für das Experiment ausgewählt wurde abakusBT, eine bewährte und ausgereifte Software von highQ für das Controlling von Bauträgerkrediten, die als Desktop-Anwendung bei rund 60 Volksbanken und Sparkassen bundesweit im Einsatz ist. Die Herausforderung für Marcus Munzert und sein Produkt Virtual Developer: Bis zum Ende des Tages sollte eine erste lauffähige Version als webbasierte Lösung erstellt werden.

 

Um dieses ehrgeizige Ziel in realistische Sphären zu rücken, wurde das Experiment auf die reine Entwicklung des Quellcodes beschränkt und bereits im Vorfeld ein Applikationsserver samt leerer Datenbank eingerichtet, auf denen die Anwendung gestartet werden konnte. Das Setup für die automatisierte Softwareentwicklung wurde ebenfalls angelegt, um den entsprechenden Softwaregenerator nutzen zu können. Zum Einsatz kam der JEE-Generator auf der Virtual-Developer-Plattform, mit dem sich Code für Web-Anwendungen generieren lässt.

 

In knapp sieben Stunden zur funktionsfähigen App

Um 9:45 Uhr startete das Experiment. Die einzelnen Arbeitsschritte und die dafür benötigten Zeiten protokollierte Heinz Rohmer. Als „Experimentkunde“ stand Christian Disch, seines Zeichens highQ Geschäftsführer und Produktverantwortlicher für abakusBT, zur Seite und zeigte diejenigen Masken und Eingabeformulare, die in jedem Fall in der ersten Web-Version umgesetzt werden sollten. Schon knapp drei Stunden später erblickte die erste Version der neuen Web-Anwendung das Licht der Welt, und nach weiteren Iterationen, in denen zusätzliche Eingabemasken, Übersichtsseiten und Verknüpfungen modelliert, generiert und angepasst wurden, und nach abschließender Ergänzung der Navigation konnte das Experiment – nach genau 6 Stunden und 50 Minuten – erfolgreich beendet werden. In dieser Zeit wurden über 350 Dateien Quellcode generiert.

 

Bei highQ war man von dem Ergebnis angetan: „Alle von mir vorab ausgewählten Formulare wurden in der Web-Anwendung umgesetzt“, bestätigt Christian Disch. Damit sei ein funktionierender Prototyp mit erster Basisfunktionalität von abakusBT gegeben, auch wenn für die vollständige Web-Anwendung noch zahlreiche Erweiterungen notwendig wären. „Aber auch diese würden wir dank der automatischen Codegenerierung sicher in Rekordzeit schaffen.“ Auch Marcus Munzert zeigt sich zufrieden: „Wir konnten demonstrieren, wie schnell und effektiv sich die Portierung einer Software auf eine neue Plattform mit unseren Tools umsetzen lässt.“ Wäre dies ein „echtes“ Kundenprojekt gewesen, hätten Entwickler und Anwender gleichermaßen profitiert, betont Munzert: „Als Entwickler hätte ich viel Zeit gewonnen, um mich auf die kreativen Aufgaben konzentrieren zu können, und für meinen Kunden hätte der Zeitgewinn eine deutliche Kostenersparnis gebracht.“ Aus diesen Gründen wird Virtual Developer bei highQ intensiv genutzt.

 

Über Generative Software

Die Generative Software GmbH wurde 2007 von dem Diplom-Mathematiker (FH) Marcus Munzert und dem Diplom-Ingenieur (FH) Heinz Rohmer gegründet. Das zentrale Tätigkeitsfeld des Unternehmens ist die Industrialisierung der Softwareentwicklung durch intelligente Codegenerierung mit Hilfe der cloudbasierten Entwicklungsumgebung Virtual Developer. Sitz von Generative Software ist Freiburg im Breisgau. www.virtual-developer.com

highQ erhält erneut umfangreiches Kundenfeedback

Wir freuen uns über die erneut hohe Beteiligung an der Kundenzufriedenheitsanalyse 2019.

Nun sind die Ergebnisse ausgewertet und auch der Gewinner der Verlosung ist gezogen.

highQ bedankt sich bei seinen Anwendern*innen herzlich für die Vielzahl an wertvollen Rückmeldungen! Die Teilnahme an der Kundenzufriedenheitsanalyse lohnt sich doppelt:

  1. Das Los hat entschieden: Unser Vertriebsleiter Kai Horn hat Herrn Heimann von der Volksbank Dreieich den gewonnen Schwarzwälder Geschenkkorb persönlich überreicht, er hat sich riesig darüber gefreut.
  2. Ihr Feedback geht direkt in unsere Produktentwicklung ein: So konnten wir uns im Vergleich zum letzten Jahr aus Ihrer Sicht im Gesamteindruck zur Produktqualität, Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit deutlich steigern. Besonders gelobt wurden die Produktentwicklungen im Bereich abakusBT, die personelle und qualitative Verbesserung im Support sowie die Optimierungen im Vertriebsprozess.

 

Uns wurden auch sehr klar weitere Verbesserungspotenziale aufgezeigt, besonders in den Bereichen Liefermanagement und Testing. Als erste konkrete Maßnahmen verbinden wir daher nun die Bereiche Test und Support, denn vor allem wollen wir noch enger mit Ihnen zusammenarbeiten.
 

Die Leitung dieses neuen Bereiches wird ein highQ "Urgestein" übernehmen. Herzlich begrüßen wir unseren Kollegen Herrn Josue Schade zurück, der in Zukunft als zentraler Ansprechpartner für Sie die Stelle des Leiters Kundenzufriedenheit einnehmen wird. Er hat über viele Jahre Produktverantwortung und Projektleitung im Bereich unserer Mobilitätslösungen gehabt und ist daher mit den Schnittstellen Support und Qualitätssicherung bestens vertraut. Sollten Sie nicht in einem Entwicklungsprojekt sein oder einen bereits zugeordneten Kundenprojektleiter haben, so wird er als Leiter Kundenzufriedenheit Ihr neuer zentraler Ansprechpartner sein.

Die enge Zusammenarbeit mit Frau Dr. Peine aus dem Produktmanagement sorgt dafür, dass Ihre Anregungen sofort in die Produkte einfließen.


Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihrem Feedback in der Kundenzufriedenheitsanalyse 2020, die im September wieder stattfinden wird, weiter unterstützen.

highQ in der FAZ

Stadt der Zukunft

„Wer die Menschen aus dem Auto holen will, muss ihnen ein wirklich attraktives Angebot machen“, ist highQ-Geschäftsführer Thomas Hornig überzeugt. Die Freiburger IT-Spezialisten machen sich schon seit vielen Jahren Gedanken darüber, wie ein Wandel hin zu umweltfreundlicheren Fortbewegungsarten gelingen kann. Der zentrale Ansatz dabei ist eine digitale Mobilitätsplattform, auf der sämtliche öffentlichen Verkehrsangebote unter einem (Software-) Dach zusammengefasst werden. Über eine Smartphone-App können die Verkehrsteilnehmer dann ihre bevorzugte Reisevariante auswählen und direkt buchen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

TicketOffice nach GoBD zertifiziert

Das Fahrgeldmanagementsystem TicketOffice erfüllt die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung.

Das Fahrgeldmanagementsystem des Freiburger IT-Unternehmens highQ Computerlösungen erfüllt die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung – dies bestätigt ein aktuelles Zertifikat.

Verkehrsunternehmen, die mit dem kommenden GoBD-Release des Fahrgeldmanagementsystems TicketOffice arbeiten, gehen steuerlich auf Nummer sicher. Denn das integrierte Buchhaltungsmodul erfüllt nachweislich sämtliche Anforderungen der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff, kurz GoBD. Diese vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten und zuletzt im November 2019 neu gefassten Vorgaben regeln den Umgang mit elektronisch erstellten geschäftlichen Belegen.

Zum Nachweis der GoBD-Konformität wurde das in TicketOffice enthaltene Buchhaltungsmodul im Dezember 2019 einer einschlägigen Prüfung durch einen akkreditierten Wirtschaftsprüfer unterzogen. Leitlinie war dabei der Standard IDW PS 880 zur Prüfung von Softwareprodukten, der sowohl die GoBD-konforme Funktionalität der Software als auch das Entwicklungs- und Freigabeverfahren beim Hersteller, also highQ, umfasst. Im Ergebnis wurde der „Nachweis der vollständigen und richtigen Verarbeitung“ erbracht sowie die „Erfüllung der Ordnungsmäßigkeitsanforderungen“ hinsichtlich der Datenarchivierung und der Aufzeichnungspflichten bescheinigt.

Eine Detailprüfung bestand beispielsweise darin, das System mit inkorrekten und inkonsistenten Daten zu beschicken und so zu prüfen, ob die Plausibilitätskontrollen der Software greifen. „Die von uns durchgeführten Transaktionen wurden systemseitig vollständig und richtig abgebildet“, wird im Prüfzertifikat bescheinigt. Und weiter: „Die Softwareapplikation TicketOffice konnte die Anforderungen an die Belegfunktion, die Journalfunktion, die Kontenfunktion, die Protokollierungsfunktion, die Dokumentation, den Zugriffsschutz sowie die Datensicherungs-, Archivierungs- und Wiederanlaufverfahren erfüllen.“

 

Migration auf aktuelles Release empfohlen

Neben den genannten Funktionen zur Erfüllung der GoBD-Konformität wurden auch weitere (optionale) Funktionen implementiert. „Neben der Sicherheit, dass alle Abläufe im steuerlichen Sinn korrekt sind, profitieren unsere Kunden also auch von einem deutlich erweiterten Funktionsumfang“, erklärt der highQ-Produktentwicklungsverantwortliche Simon Gumbert. „Dazu gehören unter anderem die Verwaltung von erhöhten Beförderungsentgelten, Großkundenverträgen sowie eine SAP-Anbindung.“

Auch highQ Vertriebsleiter Kai Horn freut sich über die erfolgreiche Zertifizierung von TicketOffice und empfiehlt allen Anwendern ein baldiges Upgrade: „Die Entwicklung war anspruchsvoll und hat enorme Ressourcen gebunden. Aufgrund der Vielzahl an Unternehmen, die TicketOffice einsetzen, war sie aber auch wichtig, und wir werden allen interessierten Kunden ein faires Angebot für das Upgrade machen. Und für Frühzeichner bieten wir bis zum 30. April 2020 nochmals vergünstigte Sonderkonditionen an.“ An alle Neukunden werde TicketOffice ab Februar 2020 bereits mit dem aktuellen, GoBD-zertifizierten Buchhaltungsmodul ausgeliefert.

 

Foto: TicketOffice Produktentwicklungsverantwortlicher Simon Gumbert und Projektleiter Nico Buchmüller (v.l.n.r.) freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung.

Zeitmeilen will belohnen statt bestrafen

Zeitmeilen, das Berliner Softwareunternehmen und Tocherfirma von highQ hat die Plattform der Hypermotion 2019 in Frankfurt genutzt, um für seine App-basierte Mobilitätsanwendung zu werben. Dabei sollen Nutzer speziell auch in Betrieben zu nachhaltigerem Mobilitätsverhalten motiviert werden.

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Schranke auf für den modernisierten DB Sylt Shuttle

Über 18 Jahre währt jetzt schon die Zusammenarbeit von highQ mit der DB Fernverkehr AG

Über 18 Jahre währt jetzt schon die Zusammenarbeit von highQ mit der DB Fernverkehr AG, dem Betreiber des Autoreisezugs „Sylt Shuttle“ zwischen Niebüll und Westerland. highQ-Geschäftsführer Thomas Hornig erinnert sich noch gut an die Anfänge des Projekts: „Damals, Anfang dieses Jahrtausends, haben wir den Sylt Shuttle fahrscheintechnisch von Papier auf elektronische Chipkarten umgestellt und damit – im wahrsten Sinne des Wortes – digitalisiert.“ Dieses chipkartenbasierte System, SVT01 genannt, war anschließend 18 Jahre und 365 Tage im Jahr ununterbrochen im Einsatz.

 

Natürlich ist die Technik seither nicht stehen geblieben, sodass highQ im Juli 2018 einen Folgeauftrag zur Modernisierung des Sylt Shuttles erhielt. Ziel war es, sowohl die Kundenschnittstelle als auch das Backend auf den aktuellen Stand zu bringen. Im neuen System SVTneo, das im Laufe des Jahres 2019 schrittweise in den Realbetrieb ging, wurden eine Vielzahl von Neuerungen umgesetzt; dazu gehört ein Kunden-Webshop und ein komfortables App-Ticketing, welches die chipkartenbasierten Bezahl- und Schrankenautomaten ablöste. „Damit ist der Sylt Shuttle jetzt auf dem aktuellen Stand für das mobile Zeitalter“, betont highQ-Projektleiter Erik Schlegel. Nutzer des Autozugs können ihren Transfer jetzt vorab online oder mobil buchen und dann direkt durch die offene Schranke ins Verladeterminal einfahren, denn das Check-in erfolgt automatisch per Kennzeichenerkennung. „Das damit verbundene Kundenerlebnis ist geradezu magisch“, so Schlegel begeistert.

 

Ausdrücklich gelobt für die gute und termingerechte Umsetzung wurde highQ von seinem Kunden, der Deutschen Bahn: „Wir sind stolz auf das neue, gemeinsam erarbeitete Sylt Shuttle-Buchungssystem und blicken gleichzeitig auf eine wahrlich langjährige Zusammenarbeit seit dem Jahr 2001 zurück“, sagt Thomas Hellwig, verantwortlicher Projektleiter bei der DB Fernverkehr AG.  „Dank seiner Expertise hat es highQ über zwei Dekaden hinweg verstanden, unser System durch nachhaltige Weiterentwicklung immer wieder auf den allerneuesten Stand zu bringen – in der schnelllebigen IT-Welt ist das sicherlich alles andere als der Normalfall.“ Dieses Lob erwidert highQ-Chef Thomas Hornig gern: „Der Folgeauftrag hat uns sehr gefreut, zeigt er doch, dass unser gutes Verhältnis auch nach 18 Jahren Partnerschaft keinerlei Spuren von Zerrüttung zeigt“, so sein launiger Kommentar.

 

Und auch der Dritte im Bunde – der Nutzer des Sylt Shuttles – scheint mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Die neue App erhielt überwiegend gute Bewertungen in den App-Stores und wurde schon in der ersten Woche nach der Freischaltung im Web und der App bereits für 600 Buchungen genutzt – noch bevor die neuen Funktionen überhaupt aktiv beworben wurden.

Intelligent fahren, Zeit sparen

Pendler verlieren jeden Tag viel Zeit auf ihrem Weg zu und von der Arbeit. Das Bonussystem Zeitmeilen verspricht Abhilfe:

Pendler verlieren jeden Tag viel Zeit auf ihrem Weg zu und von der Arbeit. Das Bonussystem Zeitmeilen verspricht Abhilfe: Es belohnt flexibles, multimodales Mobilitätsverhalten und trägt so dazu bei, Verkehrsströme zu entzerren.

 

Am schlimmsten ist es in Berlin: Laut einer Studie des US-amerikanischen Verkehrsinformationsdienstes INRIX verloren die Hauptstädter im Jahr 2018 durchschnittlich 154 Stunden Lebenszeit durch Staus und zähflüssigen Verkehr. Auch in anderen deutschen Ballungsräumen sieht es nicht viel besser aus. Bundesweit gehen so jedes Jahr geschätzt über eine halbe Million Stunden im Wert von viereinhalb Milliarden Euro verloren, und die Umwelt wird mit zusätzlichen 600 Tonnen CO2 infolge des Kraftstoff-Mehrverbrauchs belastet. Und eine nachhaltige Besserung ist nicht in Sicht, denn weder das Straßennetz noch das öffentliche Verkehrsangebot lassen sich kurzfristig an den absehbar weiter zunehmenden Berufsverkehr anpassen.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma will das Berliner Startup Zeitmeilen AG mit einem neuartigen digitalen Service aufzeigen. Die Idee: Pendler sollen nicht täglich stur dieselbe Strecke fahren, sondern sich bei ihrer Routenwahl an den individuellen Empfehlungen ihrer Mobilitäts-App orientieren. Die empfohlene Fahrtstrecke kann, trotz identischen Ziels, täglich eine andere sein, oder auch – z.B. bei großflächigen Verkehrsbehinderungen – ein Vorschlag, das Auto auf dem nächsten Park-and-Ride-Platz abzustellen und mit der U-Bahn weiterzufahren. Wer der Empfehlung folgt, kommt in jedem Fall schneller und entspannter an sein Ziel, und auch die Stadt insgesamt profitiert, indem der Verkehrsfluss zeitlich und räumlich entzerrt und optimal auf die vorhandene Infrastruktur verteilt wird.

 

Funktionsweise

Für jeden Teilnehmer ermittelt Zeitmeilen eine individuelle, staufreie Route zu seinem Ziel. Die Anwendung ist vor allem für Berufspendler gedacht, die regelmäßig gleiche Wegstrecken zurückzulegen haben; mit der Vorhersagefunktion lassen sich jedoch auch neue Wegstrecken zeitlich optimieren. Als Basis für die Zeitmeilen-Empfehlungen dienen die Bewegungsdaten aller Zeitmeilen-Nutzer, die um aktuelle und historische Verkehrsdaten der regionalen Verkehrszentrale ergänzt werden. Auf diese Weise sind valide Vorhersagen möglich, die auf aktuellsten Daten basieren und so auch kurzfristige Einflüsse berücksichtigen. Umgekehrt kann das System auch den Verkehrsbehörden wertvolle Zusatzinformationen liefern, die sie zur Verkehrsbeeinflussung und -optimierung nutzen könnten.

 

Vorteile gegenüber anderen Routing-Apps

Im Vergleich zu anderen Routing-Apps hat Zeitmeilen gleich mehrere Vorzüge: Erstens hat das System Zugriff auf eine umfassende regionale Datenbasis und kann somit auch absehbare Verkehrseinschränkungen, etwa durch künftige Baustellen, bei ihren Empfehlungen berücksichtigen; zweitens werden nicht nur die individuellen Routen einzelner Verkehrsteilnehmer, sondern parallel die Routen aller Zeitmeilen-Nutzer optimiert und so die „Schwarmintelligenz“ genutzt; drittens können auch die Interessen des Gemeinwohls Berücksichtigung finden, indem z.B. Ausweichstrecken nicht durch sensible Bereiche wie Wohngebiete oder an Schulen vorbei geführt werden. Und nicht zuletzt erfüllt Zeitmeilen höchste Anforderungen an den Datenschutz: Die Anwendung nutzt eine patentierte, DSGVO-konforme Ortung, es werden keine individuellen Bewegungsprofile erstellt. Sämtliche Prozesse laufen anonymisiert und verschlüsselt über deutsche Server und Netze.

 

Bonuspunkte schaffen zusätzliche Anreize

Nun müssten die Verkehrsteilnehmer nur noch den guten Ratschlägen von Zeitmeilen folgen und alles wäre gut … aber leider ist der Mensch ein Gewohnheitstier und fährt gern jeden Tag seine gewohnte Strecke. Um ihn auf neue Wege umzuleiten und zu „vernünftigem“ Mobilitätsverhalten zu bewegen, enthält Zeitmeilen daher zusätzlich ein Belohnungssystem mit Gamification-Komponenten. Wer die Anwendung regelmäßig nutzt und sich an die Routenempfehlungen hält, erreicht nicht nur schneller sein Ziel, sondern kann – als Dankeschön für seine Flexibilität – Bonuspunkte („Zeitmeilen“) sammeln. Diese können später in ideelle, virtuelle oder geldwerte Prämien eingetauscht werden, beispielsweise Gratisparkzeiten oder Einkaufsgutscheine. Das in Zeitmeilen integrierte Incentive-Programm ermöglicht so auch vielfältige Beteiligungsmodelle für die regionalen Mobiltitätsanbieter.

 

Anwendung im Unternehmen

Neben den Pendlern, die dank Zeitmeilen den Stau umfahren, und Kommunen, die von Verkehrsspitzen entlastet werden, können auch Unternehmen profitieren, wenn sie Zeitmeilen für ihre Mitarbeiter einführen. Zum einen kommen diese morgens entspannter und pünktlicher zur Arbeit, zum anderen lassen sich durch den effizienteren Einsatz von Firmenflotten und die Reduktion von Parkflächen konkrete Einsparungen erzielen. Der Aufwand für Einrichtung und Betrieb der Zeitmeilen-Anwendung amortisiert sich somit binnen kurzer Zeit – denn dafür genügt ein Bruchteil der Kosten, die sonst z.B. für den Bau und Betrieb von Parkplätzen anfallen würde. Darüber hinaus kann das Unternehmen durch die aktive Beteiligung seiner Belegschaft am vernünftigen Pendeln seine CO2-Bilanz nachhaltig verbessern.

 

Incentivierung im Unternehmen

Auch die Incentivierung kann im Unternehmenskontext sinnvoll eingesetzt werden: Beherzigt ein Mitarbeiter die Empfehlungen der App (z.B. Fahrt außerhalb der Stoßzeiten, Nutzung einer alternativen Strecke) oder fährt ressourcenschonend (z.B. mittels Carpooling, Nutzung von ÖPNV oder Fahrrad), sammelt er Zeitmeilen, die er anschließend gegen eine Prämie eintauschen kann. Zusätzlich können interne Wettbewerbe („Zeitmeiler des Monats“) zur Motivation beitragen. Als Ergänzung zur App gibt es ein Dashboard zur Erfolgskontrolle, dass z.B. in der Betriebskantine platziert werden kann und so weitere Mitarbeiter zum Mitmachen motiviert. Da Zeitmeilen nicht sanktioniert, sondern immer nur positives Mobilitätsverhalten belohnt, haben auch die Vertreter der Arbeitnehmermitbestimmung und der Gewerkschaften in der Regel keine Vorbehalte gegen eine Einführung solcher Incentivierungsmaßnahmen. 

 

Flexible Integration in Mobilitäts-Apps

Inzwischen gehört die Zeitmeilen AG zur Familie des Freiburger Softwareunternehmens highQ, das auf die Entwicklung von IT-Lösungen für den öffentlichen Verkehr und Controlling-Lösungen für Banken spezialisiert ist. Nutzer der von highQ entwickelten Mobilitäts-App mytraQ können die Zeitmeilen-Funktionen daher schon heute in vollem Umfang für die Optimierung von betrieblicher Mobilität nutzen. Darüber hinaus steht Zeitmeilen weiterhin als selbstständige App sowie als Whitelabel-Applikation zur Integration in Routing- und Ticketing-Apps anderer Anbieter zur Verfügung. Ein Beispiel für eine solche Whitelabel-Anwendung ist die multimodale Mobilitäts-App moveBW in Stuttgart. Auch im Unternehmenskontext wurde Zeitmeilen bereits eingesetzt (im Rahmen der Initative SB:digital des Bundesministeriums für Bildung und Forschung).

 

Um die Nutzerakzeptanz zu erhöhen, verfolgt Zeitmeilen grundsätzlich das Prinzip „Belohnen statt Bestrafen“: Die Fahrt im eigenen Auto wird nicht – wie etwa im Fall eines Fahrverbots oder einer Citymaut – sanktioniert, sondern der motorisierte Individualverkehr bleibt Teil des von Zeitmeilen optimierten Mobilitätsmix. Wenn vom Anwender gewünscht, kann jedoch der Umstieg auf die Verkehrsmittel des Umweltverbunds über die Incentivierungsfunktion belohnt werden. Selbst eingefleischte Autofahrer lassen sich auf diese Weise eher „abholen“ und Schritt für Schritt zu einem multimodalen, umweltfreundlicheren Verkehrsverhalten bewegen. Für verkehrsgeplagte Kommunen wie auch Unternehmen mag es daher effektiver sein, einen kleinen Betrag in Zeitmeilen anstatt einen größeren in weitere Straßen oder Parkplätze zu investieren.

Intermodal und bedarfsgesteuert: Planung für die Verkehrswende

Entwicklung einer intermodalen Planungskomponente aus Basis des Planungssystems PlanB

Im Rahmen des Forschungsprojekts MaaS L.A.B.S. sollen integrierte Verkehrskonzepte aus Linienverkehr und On-Demand-Angeboten erprobt werden. Das Freiburger IT-Unternehmen highQ entwickelt hierfür eine intermodale Planungskomponente auf Basis seines Planungssystems PlanB.

 

Noch ist die Welt der Mobilität klar in zwei Hälften geteilt: den motorisierten Individualverkehr (MIV) auf der einen und den öffentlichen Verkehr (ÖV) auf der anderen Seite. Doch schon in wenigen Jahren dürfte das Verkehrsgeschehen in den Städten wesentlich bunter aussehen: Der liniengebundene ÖV wird ergänzt durch individuelle, bedarfsgesteuerte Sharing-Komponenten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „individuellem öffentlichen Verkehr“ (IÖV). Das Ziel: Jeder Verkehrsteilnehmer soll mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds ebenso sicher und bequem an sein Ziel gelangen, wie er das von der Fahrt im eigenen Auto gewohnt ist.

Die Realisierbarkeit und die Akzeptanz eines solchen Verkehrssystems soll das auf vier Jahre angelegte, vom BMBF mit rund 4,5 Millionen Euro geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt MaaS L.A.B.S. (Mobility-as-a-Service-Plattform: Lebendig, Automatisiert, Bedarfs- & Sharing-orientiert) klären, welches offiziell am 15. Mai 2019 gestartet wurde. Als eine von drei Pilotstädten wurde Potsdam ausgewählt: Dort soll das bestehende ÖV-Fahrplanangebot durch selbstfahrende elektrische Mikrobusse zur Feinerschließung sowie Car-, Bike- und Ridesharing-Angebote ergänzt werden. Sämtliche Angebote werden über eine gemeinsame digitale Plattform zusammengeführt, sodass für die Verkehrsteilnehmer ein einheitliches, attraktives Gesamtangebot entsteht.

 

Integration aller Mobilitätsangebote

Die Basis des Systems bildet eine integrierte Mobilitätsplattform, welche die Verkehrsleistungen der verschiedenen Anbieter verknüpft und eine übergreifende Planung, Steuerung und Abrechnung ermöglicht. Über eine noch zu entwickelnde Routing- und Ticketing-App erhalten die Verkehrsteilnehmer Zugriff auf das Gesamtangebot; über ihr Smartphone können sie ihre individuelle Reisekette zusammenstellen, erhalten einen Gesamtpreis für die gewählte Variante und können diese direkt buchen.

Neben den Verkehrsbetrieben der drei Pilotstädte (Potsdam, Cottbus und Hannover) sind mehrere Hochschulen und IT-Unternehmen an MaaS L.A.B.S. beteiligt; zu den insgesamt zehn Projektpartnern gehört auch das Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen GmbH, das bereits Erfahrungen in zahlreichen Forschungs- und Kundenprojekten zur digitalen Mobilität gesammelt hat. Neben der Mitwirkung an der MaaS-Gesamtarchitektur ist highQ maßgeblich in die Entwicklung der plattformeigenen Ticketing- und Clearingsysteme sowie der MaaS-App und der MaaS-Planungskomponente involviert.

 

Flexibilisierung der Planung

Ein solches integriertes Angebot, in dem Linien- und Bedarfsverkehre flexibel miteinander verknüpft sind, erfordert eine intermodale Betriebsplanung, die von üblichen ÖV-Planungstools bisher nicht unterstützt wird; im Rahmen von MaaS L.A.B.S. wird ein solches Planungstool nun erstmals umgesetzt werden. Die Basis bildet die highQ-Planungssoftware PlanB, die zu diesem Zweck um zusätzliche Module zur Vorplanung sowie zur Ad-hoc-Einsatzplanung der Bedarfsverkehre ergänzt wird. In der Vorplanung werden die Angebotskorridore festgelegt; die reale Einsatzplanung der Fahrzeuge erfolgt dann in Echtzeit auf der Basis der Fahrgastanfragen. Diese Anfragen werden effizient auf die Fahrzeuge gebündelt; dabei werden stets auch die Anschlussverkehre berücksichtigt, um Wartezeiten für die Fahrgäste zu minimieren. Auf diese Weise entstehen verlässliche Reiseketten, die eine echte Alternative zur Fahrt im eigenen Auto bieten.

Da die Bedarfsverkehre mit elektrischen Mikrobussen gefahren werden, sind darüber hinaus die Spezifika elektrischer Fahrzeuge wie Reichweiten und Ladezeiten in den Umläufen zu berücksichtigen – die hierfür notwendigen Ergänzungen zu PlanB befinden sich aktuell bereits in der Umsetzung. Die Umlaufbildung und -optimierung erfolgt dann auf Basis der verfügbaren (Rest-) Reichweiten der Fahrzeuge in Abhängigkeit vom Energiebedarf (z.B. Höhenprofil) der jeweiligen Strecke sowie von den klimatischen Bedingungen, die ebenfalls Auswirkungen auf die realen Reichweiten haben.

 

Vorbildwirkung für andere Städte

Die Projektergebnisse von MaaS L.A.B.S. sollen die Grundlage für eine ökologische Verkehrswende in den Städten – weg vom MIV, hin zum IÖV – bilden. Deshalb fokussiert das Projekt nicht nur auf die technischen Aspekte, sondern bezieht auch die Bevölkerung, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Politik der beteiligten Städte aktiv ein. Wenn die angestrebten Projektziele erfolgreich umgesetzt werden und bei den Verkehrsteilnehmern die erhoffte Akzeptanz finden, werden intermodal geplante Verkehrssysteme bald auch in weiteren Städten und Kommunen Einzug halten.

Neue Talente in fünf Bereichen

highQ gewinnt neue Talente und verstärkt sein Team in fünf Bereichen / neue Büros für die Hamburger Niederlassung

Das mittlerweile 57 Frau/Mann starke highQ Team freut sich sehr neue Mitarbeiter(innen) am Standort Freiburg begrüßen zu dürfen. Seit Anfang Juni ist Oliver Brügner als Softwareentwickler Teil des Mobile App Teams und Kathrin Adler als Personalreferentin für Personalentwicklung und Mitarbeitermanagement bei uns tätig. Und auch in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement konnten wir erfolgreich neue Kollegen für highQ gewinnen. Seit Mitte August freuen wir uns über die tatkräftige Unterstützung von Raphaela Herrmann im Vertriebsinnendienst und Nico Buchmüller, der als Projektleiter neuer Teil des TicketOffice Teams sein wird. Zudem ist mit Insa Räuber ein für viele bekanntes und beliebtes Gesicht wieder zurück aus der Elternzeit und verstärkt unsere Aktivitäten im Bereich Marketing. Die Niederlassung Hamburg ist umgezogen und hat die Bürofläche deutlich erweitert. Zum 1. September sind die Kollegen in die Hermannstraße 10 eingezogen und ab 1. Oktober wird Niederlassungsleiter Martin Jäschke dort einen neuen Kollegen im Support begrüßen. Aber noch immer sind einige Stellen unbesetzt, besonders am Standort Berlin wird ein Projektleiter(in) und Supporter(in), sowie in Hamburg ein Projektleiter(in) dringend gesucht.

 

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Bild: Oliver Brügner, Nico Buchmüller, Kathrin Adler, Insa Räuber, Raphaela Herrmann (v.l.n.r.)

Optimierung der Bauträgerfinanzierung - ein Erfahrungsbericht

Bauträgerfinanzierungen sind schon immer hoch risikobehaftet und müssen daher intensiv überprüft werden. Dadurch und durch die Abwicklung nach der Makler- und Bauträgerverordnung ergeben sich in der Bearbeitung zahlreiche Besonderheiten. Die Kreditabwicklung ist meist sehr komplex und aufwendig. Der Personaleinsatz bei den Banken für ein professionelles Handling der Kredite war und ist enorm. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau entwickelt highQ Computerlösungen GmbH daher seit 1999 kontinuierlich an abakusBT, der Lösung, um den Bauträgerfinanzierungsprozess effizienter und genauer abzubilden. Nicole Farrelly, Leiterin der Bauträgergruppe der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist die „Miterfinderin“ der Software. Sie stellt in diesem Beitrag die für Banken wesentlichen Merkmale dar.

In den letzten Jahren wurde es durch die sich immer länger hinziehenden Baugenehmigungszeiten und die häufig deutlich gestiegenen Baukosten und ansteigenden Projektgrößen erforderlich, eine sehr detaillierte Kenntnis der Marktentwicklung, aber auch der Kosten- und Vergaberisiken zu erlangen. Daher ist es für die Kreditgeber immer wichtiger, über ein funktionierendes „Frühwarnsystem“ zu verfügen, um mögliche Schieflagen oder Probleme der betroffenen Kredite rechtzeitig zu erkennen. „Mit abakusBT haben wir eine Software, die nicht nur Doppeleingaben in verschiedenen Systemen erspart, sondern die Eingaben auch entsprechend plausibilisiert. Mit der highQ-Lösung werden die Anwender sinnvoll durch die Masken geführt, so wird nichts vergessen oder übersehen. Durch diese Systematik vermittelt die Software dem Anwender ganz beiläufig das gebündelte Wissen sämtlicher Experten, die mit abakusBT arbeiten und ihr Wissen fortlaufend einbringen.“ fasst Nicole Farrelly die Motivation zur Entwicklung und Nutzung der highQ-Software zusammen.

Das Bauträgerkreditgeschäft ist ein hoch interessanter Geschäftszweig, fehlende Grundstücke in Ballungsgebieten sorgen aber für hohe Grundstückseinkaufspreise, teilweise verbunden mit Baurechtsrisiken oder im Vertrieb erschwerende Auflagen über städtebauliche Verträge. Die Kombination sehr hoher Einkaufspreise verbunden mit langen Entwicklungszeiten birgt ein hoch potenziertes Risiko, da heute bereits die Marktpreise auf viele Jahre hinaus prognostiziert werden müssen. Der Kreditbedarf der Bauträger ist hoch und das knappe Gut Eigenkapital ist dadurch auf Jahre gebunden und die Limits der Banken begrenzen in der Regel auch die Volumina. Dennoch ist und bleibt die Bauträgerfinanzierung ein hochinteressantes Geschäftsfeld für Banken, aus dem sich auch häufig weitere Geschäfte ergeben, beispielsweise die Endfinanzierung der Käufer oder der Immobilienvertrieb. Um die hier möglichen Gewinne aus der Finanzierung realisieren zu können, muss die Abwicklung schlank und straff organisiert sein. Risiko-Controlling und Risiko-Management müssen ständig auf dem aktuellen Stand sein.

abakusBT vereint diese Notwendigkeiten und fördert eine höchstmögliche Effizienz in der Abwicklung. Durch Plausibilitätskontrollen bietet die Software schon im frühzeitigen Abwicklungsstadium hohe Sicherheitsstandards durch detaillierte Kosten- und Deckungsbeitragskontrollen. Die einzelnen Daten werden einmalig in die übersichtlichen Eingabemasken eingetragen. Durch Plausibilitätsprüfungen bei der Eingabe und beim Speichern werden Fehleingaben weitgehend vermieden, die DSGVO wird selbstverständlich eingehalten. Mit abakusBT verwalten Sie Ihre Bauträgerkredite optimal. Die vereinfachte und einheitliche Abwicklung von Bauträgerkrediten mit abakusBT stellt einen besonderen Vorteil gegenüber den klassischen Methoden dar. Das ständige manuelle Übertragen von Objekt- und Käuferdaten für die verschiedenen Auswertungen entfällt. Über die objektbezogenen und bauträgerspezifischen Grunddaten hinaus werden sämtliche Kontoumsätze und Kaufverträge erfasst. Mit Hilfe der intelligenten Eingabevervollständigung lassen sich so selbst größere Datenmengen schnell und einfach erfassen. Durch die zeitsparenden Import-Schnittstellen (AMADEUS, DTAUS) können Sie Daten, die Ihnen der Bauträger liefert (z. B. Kalkulation, Einheitenliste, Überweisungen) auch direkt in die Software einlesen.

Alle wichtigen Eingaben und Änderungen werden protokolliert und damit zur Wahrung des Vier-Augen-Prinzips dokumentiert. abakusBT ist für jeden Anwender durch den übersichtlichen Aufbau einfach zu bedienen. Die erfassten Daten werden durch das Programm ausgewertet und mit den Planzahlen abgeglichen. Dies ermöglicht eine detaillierte Mittelverwendungs- und Kostenkontrolle, aktuelle Gewinnberechnung und eine automatische Fortschreibung des Deckungsbeitrages. Die Schnittstellen zu den originären EDV-Systemen vereinfacht die Arbeit im Tagesgeschäft zusätzlich.

Durch die immer größer werdenden Finanzierungsvolumina und Projektgrößen bilden sich immer häufiger auch Bankpartnerschaften. Eine einheitliche Abwicklung erleichtert diese Gemeinschafts-Finanzierungen ungemein. abakusBT ist die Lösung für die Bauträgerfinanzierung in allen Banken, auf Sachbearbeiter-, Berater- und Controller-Ebene. Gemäß der Vorgabe „Mehr Überblick, weniger Risiko“ optimiert die highQ-Applikation das Kreditgeschäft – und schafft durch präzise, revisionssichere Arbeitsabläufe Sicherheit im täglichen Geschäft. Mit wenigen Mausklicks stehen Ihnen sämtliche relevanten Daten wie z. B. durchschnittlicher Verkaufserlös je qm, aktueller Verkaufsstand, aktueller Restkredit, Restbeleihung/qm und Vieles mehr zur Verfügung. Standard-Vordrucke und -Schreiben, u. a. die Freistellungserklärung, enthalten bereits alle erforderlichen Daten und können bei Bedarf (automatisch vervollständigt) ausgedruckt werden. Unter ständiger Überwachung von Plan und Ist fließen die nach Kostengruppen unterteilten Buchungen in die Auswertung ein. Hinweise auf Kostenüberschreitung werden sofort mit Kostenart und Betrag angezeigt. Das System ermöglicht die vollständige Erfassung, laufende Aktualisierung und regelmäßige Überprüfung aller finanzierungsrelevanten Daten eines Bauprojekts, eine Aufgabe, die „von Hand“ kaum ausreichend zu leisten ist. Volker Kluitmann, Leiter der Abteilung Immobilienkunden der Stadtsparkasse Düsseldorf, möchte die hilfreiche Software daher nicht mehr missen: „abakusBT ist ein wesentlicher Baustein für die risikoangemessene Betreuung und Steuerung des Bauträgergeschäftes in unserem Hause.“

Das System unterstützt aber nicht nur die Spezialisten bei ihrer täglichen Arbeit, sondern führt auch zur „Zwangsprofessionalisierung“ weniger erfahrener Sachbearbeiter, wie es Nicole Farrelly, Leiterin der Bauträgergruppe bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, ausdrückt. „Das System hilft Instituten, die wenig Bauträgergeschäft betreiben, bei einer einheitlichen Abwicklung nach der in der Praxis bewährten Vorgehensweise. Es muss ja nicht jeder das Rad neu erfinden. Auf diese Weise ist eine professionelle Abwicklung des Bauträgergeschäfts auch in kleineren Häusern möglich, die über keine eigene Bauträgerabteilung verfügen“, so Farrelly weiter. Auch von in diesem Bereich neuen Mitarbeitern wird berichtet, dass die übersichtliche Struktur von abakusBT die Einarbeitung deutlich erleichtert.

Die von highQ in enger Kooperation mit den Anwendern entwickelte Software sorgt dafür, dass die Leistungsfähigkeit der Applikation stets an die aktuellen Erfordernisse des Bauträgerkreditgeschäfts angepasst werden. Aktuell wurden die Anforderungen der DSGVO umgesetzt und in die Software implementiert. Auf diese Weise ist eine Best-Practice-Lösung entstanden, die auf dem Knowhow vieler erfahrener Spezialisten basiert. Der Weiterentwicklung von abakusBT dienen insbesondere jährliche, bundesweite Anwendertreffen, zuletzt traf man sich bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Erweiterungen oder Änderungen, die alle Anwender betreffen, werden bei diesen Veranstaltungen gemeinsam diskutiert und abgestimmt und oft bereits in einem der nächsten Software-Releases von abakusBT berücksichtigt. Der Nutzwert der Anwendertreffen geht jedoch weit über die Weiterentwicklung der Software hinaus: „An den Anwendertreffen schätze ich besonders den direkten Kontakt zu anderen abakusBT-Anwendern, um sich auch über aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bauträgerkreditgeschäft auszutauschen“, betont Bernhard Hedrich, Leiter des BauträgerCenters der Kreissparkasse Ludwigsburg. Tatsächlich ist aus den persönlichen Kontakten mittlerweile ein Experten-Netzwerk entstanden, in dem auch zwischen den jährlichen Treffen rege kommuniziert und dabei manches Risiko entschärft wird.

Autoren:
Nicole Farrelly, Leiterin der Bauträgergruppe der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
Kai Horn, Leiter Vertrieb & Marketing, highQ Computerlösungen GmbH, Freiburg

Bundesweit erstes CiBo-Ticketing startet in Osnabrück

Nach zwei Jahren Entwicklung und Implementierung durch das Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen und weitere Industriepartner soll die digitale Mobilitätsplattform der Stadtwerke Osnabrück noch in diesem Jahr vollständig in den Kundenwirkbetrieb gehen. Highlight ist ein Check-in/Be-out-Ticketing (CiBo) mit nachgelagerter Bestpreisabrechnung – eine Premiere in Deutschland.

Einfacher geht’s nicht mehr: Für das Einchecken im Bus genügt eine Wischbewegung auf dem Smartphone, das Auschecken erfolgt sogar ohne weiteres Zutun des Fahrgastes. Das System registriert automatisch, wenn er das Fahrzeug verlässt, und rekonstruiert die zurückgelegte Fahrtstrecke bzw. -kette. Die Preisermittlung erfolgt vollautomatisch im Hintergrund nach dem Bestpreisprinzip: Fährt man mehrmals am selben Tag oder in derselben Woche, werden die Einzeltickets zu Tages- oder Wochenkarten gebündelt – der Fahrgast zahlt also immer den günstigsten Preis. Mit ihrem innovativen CiBo-Ticketing gemäß VDV-KA/Ausbaustufe 3 sind die Stadtwerke Osnabrück (SWO), einer von zehn Partnern der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS), Vorreiter unter den deutschen ÖPNV-Unternehmen.

Das CiBo-Ticketing befindet sich zurzeit im intensiven Testeinsatz; die noch in diesem Jahr geplante Überführung in den Regelverkehr bildet den krönenden Abschluss der im Jahr 2016 gestarteten, mehrstufigen Digitalisierungsstrategie der SWO. Ein durchgängig digitalisiertes, multimodales Mobilitätsangebot sollte Schritt für Schritt entstehen; die Federführung bei der Entwicklung und Implementierung der verschiedenen Module liegt bei den Systemhäusern highQ Computerlösungen aus Freiburg und eos.uptrade aus Hamburg, weitere Industriepartner sind als Zulieferer beteiligt. Nach der Neukonzeption des Tarifgefüges im Sinne einer stärkeren Kun-denorientierung wurde die vorhandene Mobilitäts-App VOSPilot entsprechend angepasst und neben dem ÖPNV auch das örtliche Carsharing-Angebot integriert. Weitere Mobilitätsangebote wie die Nutzung öffentlicher Parkhäuser und Fahrradabstellanlagen sollen ebenfalls noch ergänzt werden. Dank der modularen Architektur ist das System einfach um künftige Angebote erweiterbar.

Seit Januar 2019 ist außerdem die von highQ entwickelte ControlApp für Kontrolleure im Einsatz, die eine elektronische Prüfung der Fahrtberechtigungen und ggf. die Ausstellung erhöhter Beförderungsentgelte (EBE) ermöglicht. Die App kann auf Android-basierten Schaffnergeräten oder einfach auf handelsüblichen Smartphones installiert werden. Wird das System um eine mobile Druckereinheit ergänzt, kann der Kontrolleur direkt vor Ort einen EBE-Beleg ausgeben. Die Control-App liefert die EBE-Daten direkt ins Hintergrundsystem, wo sie quasi in Echtzeit für Abrechnungszwecke so-wie für Zählungen oder andere Auswertungen zur Verfügung stehen.

Zentrale Vertriebsplattform, anbieterübergreifende Abrechnung

Ein weiterer Meilenstein ist der Aufbau eines webbasierten Kundenportals. Über dieses Portal kann dann jeder Fahrgast, ob Abo- oder Gelegenheitskunde, auf die verschiedenen Mobilitätsangebote in Osnabrück zugreifen. Nach einmaliger Registrierung stehen ihm die von ihm ausgewählten Angebote in seinem VOSPilot zur Verfügung. Auch intermodale, anbieterübergreifende Fahrtketten lassen sich damit direkt buchen. Während die App von eos.uptrade/Hacon entwickelt wurde, übernahm highQ die Verknüpfung der verschiedenen Hintergrundsysteme und die erforderlichen Schnittstellenanpassungen; das Rückgrat der neuen Online-Vertriebsplattform bildet das highQ-Fahrgeldmanagementsystem TicketOffice. Sämtliche Systemmodule erfüllen die Anforderungen an einen interoperablen Betrieb gemäß VDV-KA und sind somit zukunftssicher. „Gemeinsam mit den Stadtwerken Osnabrück leisten wir hier Pionierarbeit“, betont Kai Horn, Leiter Marketing und Vertrieb bei highQ. „Besonders freut uns, dass wir in der neuen Mobilitätsplattform alle wesentlichen highQ-Mobilitätsbausteine in Anwendung bringen konnten. Wir möchten dem gesamten SWO-Team und dem Beraterteam von ICG für die hervorragende Zusammenarbeit und die Geduld bei der Realisierung der zahlreichen Projektmeilensteine ausdrücklich danken“, so Horn weiter.  

Die Verkaufsdaten aller eingebundenen Mobilitätsanbieter laufen im highQ-Buchhaltungssystem fare.logiQ zusammen und ermöglichen so eine zentrale, anbieterübergreifende Abrechnung. Einmal monatlich erhält der Kunde eine übersichtliche Sammelrechnung über die von ihm absolvierten Fahrten. „Durch den einheitlichen, digitalen Zugang zu unseren verschiedenen Mobilitätsangeboten werden die Hürden für die Nutzung des ÖPNV und anderer umweltfreundlicher Verkehrsmittel deutlich gesenkt“, betont Maik Blome, Leiter Marketing Vertrieb Mobilitätsangebot bei den Stadtwerken Osnabrück. „Denn über unsere neue digitale Mobilitätsplattform erhalten unsere Kunden sämtliche Mobilitätsangebote im Raum Osnabrück bequem aus einer Hand.“ Blome geht davon aus, dass vor allem das komfortable CiBo-Ticketing weitere Kunden für den öffentlichen Verkehr in Osnabrück gewinnen wird.

Achtzig Mobilitätsexperten beim highQ Anwenderforum in Frankfurt

Im Juni 2019 fand das erste zentrale highQ Anwenderforum für unsere Kunden aus der Mobilitätsbranche statt. Die Geschäftsführer Thomas Hornig und Christian Disch freuten sich über die rege Teilnahme – rund 80 Teilnehmer kamen im Co-Work & Play, einem innovativen Coworking Space im Zentrum von Frankfurt am Main zusammen. Im Fokus standen das erweiterte highQ Produktportfolio mit Lösungen für GreenCity/SmartCity-Anwendungen, die highQ Mobilitätsplattform sowie die EBE-App. Vertriebsleiter Kai Horn gab außerdem einen Einblick in den neben der Mobilität zweiten wichtigen highQ Geschäftsbereich Controlling (Bauträger-Bankenlösungen/abakusBT), der auch für Mobilitätsanbieter eine zunehmend wichtige Rolle spielt (z.B. beim Thema Einnahmeaufteilung oder der Auswertung welches Incentive die gewünschte Wirkung bei der Optimierung der Verkehrsstrategie hat).

Im Juni 2019 fand das erste zentrale highQ Anwenderforum für unsere Kunden aus der Mobilitätsbranche statt. Die Geschäftsführer Thomas Hornig und Christian Disch freuten sich über die rege Teilnahme – rund 80 Teilnehmer kamen im Co-Work & Play, einem innovativen Coworking Space im Zentrum von Frankfurt am Main zusammen. Im Fokus standen das erweiterte highQ Produktportfolio mit Lösungen für GreenCity/SmartCity-Anwendungen, die highQ Mobilitätsplattform sowie die EBE-App. Vertriebsleiter Kai Horn gab außerdem einen Einblick in den neben der Mobilität zweiten wichtigen highQ Geschäftsbereich Controlling (Bauträger-Bankenlösungen/abakusBT), der auch für Mobilitätsanbieter eine zunehmend wichtige Rolle spielt (z.B. beim Thema Einnahmeaufteilung oder der Auswertung welches Incentive die gewünschte Wirkung bei der Optimierung der Verkehrsstrategie hat).

Kunden berichten von ihren Erfahrungen und Herausforderungen
Der Vormittag des ersten Veranstaltungstags war geprägt von Kundenberichten zu den eingesetzten Produkten sowie zur Zusammenarbeit mit highQ. So berichtete Fabian Pfeiffer von der DB Vertrieb GmbH über den Einsatz von highQ TicketOffice in unterschiedlichsten Anwendungen und ging dabei auch auf künftige Anforderungen an die Lösung ein. Thomas Mager vom Baden-Württembergischen Verkehrsministerium gab dem Publikum einen Überblick über aktuelle Anforderungen an Industrie-Partner und kommende Projekte. Und Maik Blome, Leiter Marketing/Vertrieb für das Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück, berichtete über den Fortschritt beim Aufbau der dortigen SWO/highQ Mobilitätsplattform und gab einen spannenden Einblick in die Komplexität der dabei zu bewältigenden Aufgaben und Prozesse. Den launigen Abschluss der Kundenberichte übernahm Bernd Hasenfratz, Prokurist des Bodensee-Verkehrsverbunds BODO, der mit beeindruckenden Bildern und humorvollen Analysen die Einführung eines eTicket-Projekts und die damit verbundenen Herausforderungen beleuchtete.

Am Nachmittag folgten Workshops zu den verschiedenen Mobilitätsprodukten von highQ. So konnten sich Anwender und Interessenten beispielsweise zu den umfangreichen Funktionen und Möglichkeiten von TicketOffice und PlanB austauschen. Auch spezifische Fragestellungen kamen dabei nicht zu kurz – denn bei einem Anwendertreffen sollen ja keine Fragen offenbleiben. Stark nachgefragt waren außerdem die Workshops zum Entwicklungsstand der verschiedenen highQ Apps und Mobilitätsplattformen.


Top-Thema: der gemeinsame Mobilitätsmarktplatz
Viel diskutiert wurde außerdem die Frage, wie sich die verschiedenen highQ Produkte wirksam zu einem gemeinsamen „Mobilitätsmarktplatz“ kombinieren lassen – dies war eindeutig das Top-Thema der Veranstaltung. Von einer ganzheitlichen Mobilitätsanalyse und -beratung bis hin zur Implementierung des gesamten Workflows bietet highQ ein lückenloses Lösungs-Portfolio an. Das Tüpfelchen auf dem i stellt dabei die Pendler-App dar, die das erarbeitete Mobilitätskonzept optimal unterstützt: Die App vereinfacht die Mobilität, indem sie Verkehrsströme durch Software-basierte Empfehlungen auf intelligente Weise entzerrt, bei Bedarf umlenkt und so nahtlose Verbindungen von der Haustür bis zur Arbeit vorschlägt – multimodal und ressourcenschonend. Auch Tickets für öffentliche Verkehrsmittel und Reservierungen für Car-/Bikesharing-Angebote können direkt über die App gebucht werden. Zudem können die Nutzergruppen durch eine Kommunikationskomponente miteinander in Verbindung treten, um beispielsweise ihren täglichen Weg zur Arbeit zu teilen (Carpooling). Zusätzliche Motivation, das eigene Verkehrsverhalten zu ändern, bekommen die Nutzer(innen) durch das integrierte „Zeitmeilen“-Bonussystem der App. All dies trägt dazu bei, Fahrtzeiten zu verkürzen, Kosten zu senken und eine umweltgerechte Verkehrsmittelwahl zu befördern.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Aspekt der Interoperabilität – hier war die highQ Expertise in eTicket- und Back-Office-Umsetzungen besonders gefragt. Themen der einschlägigen Workshops waren das Fahrgeldmanagementsystem fare.logiQ, die Einnahmeaufteilung in Verbünden sowie die einfache Anbindung an interoperable Netzwerke über das zertifizierte highQ IONgate.

Kundenfeedback ausdrücklich erwünscht
Viel Raum wurde auch dem Kundenfeedback eingeräumt: Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Kritik (und auch ihr Lob) bei den highQ Verantwortlichen loszuwerden. Damit und mit der Präsentation der Ergebnisse der Kundenzufriedenheits-Analyse 2018 endete der erste Veranstaltungstag. Zum Ausklang des Tages wurde schließlich in herrlicher Kulisse, im direkt am Main gelegenen Restaurant Oosten, gemeinsam der 23. Geburtstag von highQ gefeiert, wobei die Möglichkeit bestand, sich mit den anderen Anwendern der highQ-Lösungen auszutauschen.

Am 2. Veranstaltungstag stand dann die gemeinsame Arbeit im Mittelpunkt: In Gruppen wurden fünf Mobilitäts-Fachthemen bearbeitet, bevor die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Exkursion ihr erfolgreiches Ende fand. Eine Wiederholung in zwei Jahren kann als sicher gehen!

Mit innovativen Software-Lösungen unterstützen wir Unternehmen, Kommunen und Finanzinstitute bei der effektiven Planung, Durchführung, Optimierung und Überwachung ihrer Aufgaben. Unsere highQ IT-Lösungen machen den öffentlichen Personenverkehr flüssiger und umweltfreundlicher, sorgen für mehr Transparenz bei Immobilienprojekten und zeigen Verbesserungspotenziale in Unternehmensstrukturen und -prozessen auf. Gerne auch für Sie – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Forschungsprojekt MaaS L.A.B.S.

Neue Mobilität für und mit Nutzer*innen gestalten

highQ ist erneut ein wichtiger Akteur in einem Innovationsforschungsprojekt. Am 15. Mai 2019 erfolgte die Förderzusage durch das BMBF für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Nutzer*innen-zentrierte Mobility-as-a-Service-Plattform: Lebendig, Automatisiert, Bedarfs- & Sharing-orientiert“ (kurz MaaS L.A.B.S.).
Ziel ist die Entwicklung innovativer, digital gestützter Mobilitätsangebote in Potsdam, Cottbus und Hannover. MaaS L.A.B.S. gestaltet die Verkehrswende durch einen flexiblen und bedarfsorientierten Öffentlichen Perso-nennahverkehr (ÖPNV), der sein leistungsfähiges Angebot um automatisierten Mikrobussen erweitert und mit neuen Car-, Bike- und Ride-Sharing-Angeboten kombiniert. Diese ökologische, ökonomische sowie soziale und stadtverträgliche Umgestaltung unseres Mobilitätssystems entwickelt Lösungen für die Herausforderungen Klimawandel, Schadstoff- und Verkehrsbelastungen. Die innovativen Angebote stützen sich auf den Werte-wandel der städtischen Bevölkerung und bereits heute wahrnehmbare Änderungen im Mobilitätsverhalten.
Das interdisziplinäre MaaS L.A.B.S Projektteam aus den Sozial-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften stellt hierzu die Verkehrsteilnehmer*innen ins Zentrum seiner Entwicklung und strebt eine schrittweise Erpro-bung von Technologien und Geschäftsmodellen an, um Fehlplanungen zu vermeiden. Vier Serviceangebote greifen ineinander:

  • Eine App informiert die Bürger*innen einer Stadt über integrierte Mobilitätsangebote (ÖPNV und Sharing-Angebote) und erleichtert die Mobilitätsplanung und -abrechnung,
  • intelligente Sharing-Angebote ergänzen den ÖPNV zu einem attraktiven und zum privaten Auto konkur-renzfähigen Gesamtangebot,
  • automatisierte Mikrobusse holen die Bürger*innen an der Haustür ab und verbessern so die Erschließung von großen Quartieren,
  • Steuerungssysteme sorgen für den reibungslosen Betrieb dieses integrierten Verkehrssystems, das bedarfs-gerecht und in Echtzeit auf aktuelle Fahrgastanfragen reagiert.

Das MaaS L.A.B.S. System betrachtet erstmals vertieft die spezifischen Anforderungen kleiner und mittlerer Großstädte im Rahmen der Forschung und Entwicklung. In den Städten Potsdam, Cottbus und Hannover wer-den „Living Labs“ (Reallabore) eingerichtet, in denen die Angebote im aktiven Dialog mit der Bevölkerung, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Politik entwickelt werden. Umfangreiche Demonstrationen machen Technologie „anfassbar“ und formen die Technologie- und Prozessentwicklung in schrittweisen Feedback-Prozessen.

 

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird vom BMBF für vier Jahre (15.5.2019-14.05.2023) in der Förder-linie „Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität“ gefördert. Das Gesamtfördervolu-men des Projekts beträgt ca. 5 Millionen Euro. Das Projektkonsortium besteht aus drei Hochschulen (TH Wildau, Universität Siegen, FH Potsdam), drei Verkehrsbetrieben (VIP Potsdam, Üstra Hannover, Cottbusver-kehr) und fünf privatwirtschaftlichen Anbieter*innen von datenbasierter Mobilitätsinfrastruktur über App-Entwicklung bis hin zu Sharing- und Hardwareangeboten.

Projetpartner:

  • Technische Hochschule Wildau
  • Universität Siegen
  • Fachhochschule Potsdam
  • ASEW-Stadtwerke-Netzwerk
  • Cottbusverkehr
  • Getaway
  • GHM Mobile Development GmbH
  • highQ Computerlösungen GmbH
  • IVU Traffic Technologies AG
  • üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
  • ViP Verkehrsbetriebe Potsdam

Fahrgeldmanagement für jede Betriebsgröße

Die EFM-Software fare.logiQ

Die EFM-Software fare.logiQ des Freiburger IT-Unternehmens highQ Com-puterlösungen war bisher vor allem für den Einsatz in kleinen bis mittelgroßen Verkehrsbetrieben ausgelegt. In der aktuellen Version ist das System nun beliebig nach oben skalierbar und bietet sämtliche Funktionen auch für komplexe Installationen in großen Verkehrsbetrieben und Verbünden. Die einfache, intuitive Bedienbarkeit bleibt dabei gewahrt.

„Das Fahrgeldmanagement ist ein zentraler Baustein in Mobilitätslösungen jeder Größenordnung“, erklärt highQ-Vertriebsleiter Kai Horn. „Deshalb haben wir unser System für die hohen Anforderungen unserer Großkunden fit gemacht. Das seit 15 Jahren bundesweit eingesetzte fare.logiQ ist nun in vollem Umfang massendatenfähig – bei unseren größten Installationen wie bei der DB Vertrieb  werden bald bis zu einer Million Kunden im System sein.“
Ob Klein-, Mittel- oder Großbetrieb: Fahrgeldmanagement wird mit fare.logiQ wesentlich einfacher und übersichtlicher, denn die Verkaufs- und Buchungsdaten verschiedener Abrechnungsstellen oder Verbundunternehmen werden in einer zentralen Erlösdatenbank zusammengeführt. Passende Schnittstellen (z.B. SAP) ermöglichen die einfache Übernahme der EFM-Daten in die Hauptbuchhaltung. Ein weiterer Vorzug ist die Datenbankunabhängigkeit, sodass sich fare.logiQ einfach in vorhandene IT-Infrastrukturen integrieren lässt. Dabei ist das System beliebig skalierbar – von einer kleinen Installation mit kostenfreier Datenbank bis hin zu komplexen Installationen mit Oracle-Anbindung. Darüber hinaus steht fare.logiQ auch als SaaS-Lösung zur Verfügung.


Konformität zu eTicket Deutschland
Eine häufige Kundenanforderung an EFM-Systeme ist die Konformität zu eTicket Deutschland, in Fachkreisen auch als VDV-Kernapplikation bekannt. Als einer der ersten Anbietern VDV-KA-konformer Lösungen war highQ an der Entwicklung des deutschlandweiten Standards maßgeblich beteiligt und erhielt auch das erste einschlägige Zertifikat. Mit highQ-Produkten ist somit nachweislich ein sicherer interoperabler Betrieb gewährleistet.


Integrierte BI- und CPM-Tools
Vor allem große Verkehrsunternehmen legen außerdem Wert auf Business-Intelligence- und Corporate-Performance-Management-Funktionen, um Geschäftsprozesse systematisch zu analysieren und zu optimieren. Auch fare.logiQ verfügt nun über modular zuschaltbare BI- und CPM-Tools. Trotz dieses enormen Zuwachses an Funktionalität bleibt eine bewährte Eigenschaft von fare.logiQ weiterhin gewahrt: das einfache und intuitive Bedienkonzept, das laut Kai Horn zurzeit gemeinsam mit User-Experience-Experten für den Einsatz in großen Verkehrsunternehmen optimiert wird. „Damit bie-ten wir jetzt eine passende Lösung für jede Unternehmensgröße.“

 

fare.logiQ-Eigenschaften

  • Vollständigkeitsprüfung der Geräteschichten
  • Flexibles Bargeldmanagement wahlweise mit Safebagverwaltung
  • Fahrerabrechnung über Fahrerkonten
  • Frei wählbare Sammelbuchungsfunktion
  • Nachträgliche Zu- und Absetzungen im Kundencenter
  • Buchhalterische Abgrenzung über Tages- und Monatsabschlüsse
  • Monatliche Verbundmeldungen und statistische Auswertungen 
  • Konfigurierbar verwaltete, mandantenfähige Datenhaltung
  • Herstellerunabhängige Datenbanktechnologie zum Beispiel für Oracle oder MS SQL-Server
  • Integriertes BI-Tool
  • eTicket Deutschland zertifiziert

Osnabrück macht multimodal mobil

Interoperables Hintergrundsystem, Handy-Ticketing, Webshop für Abonnenten

Interoperables Hintergrundsystem, Handy-Ticketing, Webshop für Abonnenten: Mit highQ Computerlösungen als Generalunternehmer wird in Osnabrück ein durchgängig digitalisiertes, multimodales Mobilitätsangebot entstehen.

Für die Kunden der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) hat das digitale Zeitalter begonnen. Die Smartphone-App VOSpilot bietet eine aktuelle Fahrplanauskunft für den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt und im Landkreis – in der Stadt sogar inklusive Carsharing. Damit lässt sich jetzt bequem eine Fahrt von Tür zu Tür planen, ohne erst in gedruckten Fahrplänen blättern zu müssen. In diesem Jahr werden zudem für Kunden in der Stadt Osnabrück Buchungsmöglichkeiten für die lokalen Anbieter von Car- und Bikesharing und BikeBoxen integriert.

Auch für die Abonnenten soll der Ticketkauf komfortabler werden. In diesem Jahr wird ein Abo-Webshop eingerichtet, über den man sein Abo direkt online kaufen und verlängern kann. Damit die neue Ticketwelt mit Handyticketing und Online-Abosystem Einzug halten kann, installierte highQ bereits ein integriertes Vertriebssystem (IVS) auf Basis der bewährten highQ-EFM-Software TicketOffice. „Ob Abonnent oder Gelegenheitsfahrer, wir wollen allen unseren Kunden einen komfortablen Service aus einer Hand bieten“, erklärt Maik Blome, der bei den Stadtwerken Osnabrück den Vertrieb des Mobilitätsangebots leitet. Vor allem für Gelegenheitsfahrer wird es in der Stadt Osnabrück künftig die Möglichkeit geben, direkt über das Smartphone ein Ticket zu kaufen. Diese HandyTicketing-Lösung wird von der eos.uptrade GmbH aus Hamburg erbracht.

Das neue Hintergrundsystem ist konform zur VDV-Kernapplikation und damit interoperabel, sodass neben der VOS weitere Serviceanbieter eingebunden werden. Für eine komfortablere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist im Stadtgebiet zudem zum 01.07.2019 die Einführung eines Smartphone-basierten Check-in/Be-out-Systems (CiBo) gemäß KA-Ausbaustufe 3 in Vorbereitung. Die internen Tests hierzu haben bereits begonnen. CiBo ermöglicht eine vollautomatische Preisermittlung im Hintergrund mit Bestpreis-Abrechnung, eine weitere, erhebliche Attraktivitätssteigerung für den ÖPNV. „Wir nutzen unser Engagement als Teil der VOS, um erste Piloten einer möglichst kundenkonformen Nutzung der App zu ermöglichen“, so Blome. In weiteren Schritten sei es daher denkbar, diesen Service auch auf das gesamte VOS-Gebiet und damit den gesamten Landkreis Osnabrück auszuweiten.

Das erneuerte Mobilitätsangebot im Raum Osnabrück soll 2018-2019 umgesetzt werden, wobei highQ die Generalunternehmerschaft innehat. „Die Stadtwerke Osnabrück entwickelt sich vom reinen Verkehrsbetrieb zu einem umfassenden Service- und Mobilitätsanbieter weiter“, beschreibt der zuständige Geschäftsbereichsleiter Werner Linnenbrink das Projektziel. „Mit einem durchgängig digitalisierten Angebot und dem Smartphone als zentralem Nutzermedium wollen wir die Mobilitätswende in unserer Stadt einleiten und möglichst viele Osnabrücker von den Vorzügen der multimodalen Mobilität überzeugen.“

Alte Hasen und neue Gesichter

Verstärkung bei highQ für neue Aufgaben

Verstärkung für neue Aufgaben: Das Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen erweitert sein Marketing- und Vertriebsteam.

Multimodale Apps, Mobilitätsplattformen, Smart-City-Lösungen – die Mobilitätsbranche erlebt aktuell den größten Umbruch seit Jahrzehnten. Um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden und auch die Kernprodukte TicketOffice, fare.logiQ und PlanB optimal zu betreuen, verstärkt highQ gegenwärtig sein Marketing- und Vertriebsteam.


Bereits im letzten Herbst hatte Kai Horn die Vertriebsleitung übernommen. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Verkehrs- und Technologiebranche gehört er zu den „alten Hasen“ im Geschäft. Dasselbe gilt für Thomas Wanke, der seit 2016 das Berliner highQ-Vertriebsbüro leitet. Zugleich kommen neue Gesichter hinzu: Der langjährige Ver-triebsverantwortliche für die Produkte TicketOffice und PlanB, Karl-Heinz Mieske, geht demnächst in den Ruhestand und übergibt seine Aufgaben an Dominik Danda, der ebenfalls aus der Verkehrsbranche kommt.


Verstärkung gibt es auch in der Freiburger highQ-Zentrale: Dort ist jetzt ein Dreierteam für die Marketing-Aktivitäten des 55-Mann/Frau-Unternehmens zuständig. Nicola Fischer, die im Dezember 2018 bei highQ eingetreten ist, bringt aus früheren Tätigkeiten viel Erfahrung aus dem Technologiemarketing mit; sie erhält ab Mai Unterstützung durch Insa Räuber, die nach einer Familienpause ins Unternehmen zurückkehrt. Dritter im Bunde ist Jan-Niklas Ritzenhoff, der bei highQ eine Ausbildung zum IT-Kaufmann begonnen hat.


„Es ist toll, wie schnell wir mit dem Aufbau unseres neuen Vertriebs- und Marketing-Teams vorankommen“, freut sich Vertriebsleiter Kai Horn. „Unser innovatives Produktportfolio wächst. Von Smart-City Lösungen bis zur betrieblichen Mobilität haben wir ein tolles Spektrum an neuen Angeboten, dazu mit der Zeitmeilen AG ein Start-up, so dass wir tatkräftige Unterstützung durch zusätzliche Mitarbeiter/innen sehr gut gebrauchen können.“ Weiterer Zuwachs an motivierten und qualifizierten Teammitgliedern ist daher willkommen: Gesucht wird aktuell noch Verstärkung für den Innendienst. Kai Horn freut sich über Ihre Bewerbung!

Smarte EBE-Lösung für Osnabrück

Die Control-App vereinfacht die mobile Erhebung und Abrechnung von erhöhten Beförderungsentgelten.

Die Control-App des Freiburger Software-Unternehmens highQ vereinfacht die mobile Erhebung und Abrechnung von erhöhten Beförderungsentgelten (EBE). Bei den Stadtwerken Osnabrück ist das neue System seit Jahresbeginn im Einsatz.

In vielen Verkehrsunternehmen werden EBE-Belege immer noch ganz traditionell auf Papier ausgestellt – eine umständliche und zeitaufwändige Angelegenheit. Im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung für ein zukunftfähiges, multimodales Gesamtsystem haben die Stadtwerke Osnabrück nun eine neue EBE-Lösung implementiert, welche aus einer App für die Prüfgeräte der Kontrolleure und einem entsprechenden Verwaltungs- und Abrechnungsmodul im Hintergrundsystem besteht.

Realisiert wurde das System unter der Federführung des Freiburger Software-Unternehmens highQ Computerlösungen. Neu eingeführt wurde dabei ein interoperables Vertriebssystem auf der Basis der highQ-Produkte TicketOffice und fare.logiQ. Im Januar 2019 ging dann die Control-App für die EBE-Erhebung an den Start. In Osnabrück wird die Applikation auf mobilen Prüfgeräten vom Typ Almex mobile POS eingesetzt; alternativ lässt sich die auf dem Android-Betriebssystem basierende App auch auf handelsüblichen Tablets und Smartphones installieren. In diesem Fall kann auf die Anschaffung proprietärer Hardware verzichtet werden.

Die mobile EBE-Lösung bietet dem Kontrollpersonal viel Komfort. So lässt sich die App vorab mit geografischen Daten (Orts- und Straßennamen, Linien- und Haltestellenbezeichnungen etc.) „füttern“; die Dateneingabe bei einem EBE-Einsatz geht dann schneller von der Hand und die Datenqualität steigt. Über eine integrierte mobile Druckereinheit lassen sich EBE-Belege direkt vor Ort ausgeben. Nach Ende des Kontrolleinsatzes werden die Datensätze in das EBE-Modul im Hintergrundsystem TicketOffice übertragen. Dort werden die Forderungen verwaltet und alle zugehörigen Prozesse, vom Anschreiben an den „Kunden“ bis hin zur Verarbeitung im gerichtlichen Mahnwesen, abgebildet.

„Die Control-App von highQ erleichtert unseren Kontrolleuren die Arbeit“, erklärt Maik Blome, Marketing- und Vertriebsleiter für das Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück. „Dank der nahtlosen Einbindung in TicketOffice versprechen wir uns von der neuen EBE-Lösung zudem mehr Transparenz und Effizienz in unseren Abläufen.“

Auch weiteren Bestandskunden bietet highQ eine Integration seiner EBE-Lösung in die vorhandenen highQ-Produkte TicketOffice und fare.logiQ an. Alternativ kann die App samt Auswertung auch als Stand-alone-Lösung betrieben werden.


Über die Stadtwerke Osnabrück

Die Stadtwerke Osnabrück AG sorgt als ein Partnerunternehmen der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) für die Mobilität der Menschen im Stadt- und Landkreis Osnabrück. Ein attraktives Mobilitätsangebot ist hierbei ein wesentlicher Faktor für eine gute Lebensqualität in der Region. Jährlich befördern die Stadtwerke 36,5 Millionen Fahrgäste und tragen somit Tag für Tag durch sichere, umweltfreundliche und zunehmend nachhaltige Mobilität zu diesem Gefühl an Lebensqualität bei. Eingebunden in das multimodale Verkehrsangebot sind auch weitere städtische Angebote wie Carsharing, Lastenradverleih und Parkhäuser.

Pendlerverkehr entzerren

Raus aus dem täglichen Stau mit der App mytraQ

Die App mytraQ des Freiburger Software-Unternehmens highQ hilft, den Pendlerverkehr zu entzerren.

Unter dem täglichen Stop-and-go zur Arbeit leiden nicht nur Mensch und Umwelt, sondern auch die Unternehmen – Mitarbeiter kommen bereits gestresst oder sogar verspätet zur Arbeit und sind weniger produktiv. Eine neuartige App verspricht Abhilfe: mytraQ vereinfacht den täglichen Pendlerweg mit intelligenten Wegeempfehlungen, die auf einer Analyse der Bedürfnisse des Unternehmens und den Präferenzen der Mitarbeiter beruhen. Die digitale Lösung wird von highQ individuell an jedes Unternehmen angepasst.

Das Ziel sind nahtlose Verbindungen von der Haustür bis zur Arbeit und zurück – mittels ÖPNV, Fahrrad, zu Fuß, im eigenen Auto oder als Mitfahrer von Kollegen. Zusätzliche Motivation für eine intelligente Verkehrsmittelnutzung erhalten die Mitarbeiter durch ein integriertes Bonussystem. Für „sinnvolles“ Verkehrsverhalten werden ihnen Zeitmeilen gutgeschrieben, die sie später gegen Prämien eintauschen können. Auch ein spielerischer Wettbewerb („Zeitmeiler des Monats“) ist möglich. So kann Pendeln sogar Spaß machen.

Die Entwicklung von mytraQ wird als Forschungsprojekt SB:Digital im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" gefördert. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Der neue bwtarif

highQ Kunde startet pünktlich mit dem neuen bwtarif

Anbieter verbundübergreifender Verkehre in Baden-Württemberg waren verpflichtet, ihren Fahrgästen zum Stichtag 9.12.2018 den neuen, landesweiten BW-Tarif anzubieten. Mit Unterstützung durch highQ konnten die Kreisverkehrsbetriebe Sigmaringen (KVB) eine Punktlandung hinlegen.

Der neue, zum 9. Dezember eingeführte BW-Tarif soll verbundübergreifendes Fahren bequemer und günstiger machen. Mit seinen 22 regionalen Verkehrsverbünden ist Baden-Württemberg ein äußerst anspruchsvolles Umfeld. Für viele, vor allem kleinere Verkehrsanbieter stellte das zusätzliche Tarifangebot allerdings eine Herausforderung dar, da die vom Land gelieferten Tarifdaten in sämtliche Verkaufs- und Kontrollsysteme eingepflegt werden mussten. Dies betraf vor allem Schienenverkehrsanbieter wie DB Regio, aber auch überregionale Busunternehmen wie die KVB Sigmaringen. Der von den KVB betriebene „Regiobus Donau-Bodensee“, eine 48 Kilometer lange Buslinie von Sigmaringen nach Überlingen, verbindet die Verkehrsverbünde Neckar-Alb-Donau (Naldo) und Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB). 

„Alle Verkehrsunternehmen, die über Verbundgrenzen hinweg fahren, mussten die Tarifintegration bis zum Stichtag bewerkstelligen“, erklärt Erik Schlegel, der das Projekt für highQ-Kunden betreut. „Für unseren Kunden KVB Sigmaringen konnten wir die Umsetzung dieses sehr mächtigen und komplexen Tarifs trotz des sehr knappen Zeitrah-mens pünktlich realisieren.“ Dafür habe man aus Fachkreisen viel Anerkennung erfahren, wo der BW-Tarif wegen des damit verbundenen Aufwands schon mit einer „neuen Verbundgründung“ verglichen wurde. „Trotzdem war die Umsetzung dank der großen Erfahrung bei highQ im Umgang mit Tarifdaten schnell und preiswert möglich“, freut sich highQ-Vertriebsleiter Kai Horn. Von Vorteil sei hierbei gewesen, dass die KVB bereits über moderne, Tablet-basierte Verkaufs- und Kontrollsysteme mit der highQ-TicketApp verfügten.

Die neuen Tarifdaten werden vom Land im standardisierten PKM-Format (Produkt- und Kontrollmodul) angeliefert, für die Integration sind die Verkehrsunternehmen dann selbst zuständig. Oder sie holen sich Unterstützung durch Experten wie highQ. Mit weiteren Kunden ist Erik Schlegel daher bereits im Gespräch: „Wer keine verbundübergreifenden Verkehre anbietet, hat noch eine etwas längere Frist für die Umsetzung des BW-Tarifs.“ Im Laufe des ersten Halbjahrs 2019 will highQ ein Update seiner TicketApp anbieten, die den neuen Tarif bereits beinhaltet und somit den Verkauf und die Kontrolle von BW-Tickets für alle Anwender der highQ-App ohne zusätzlichen Aufwand ermöglichen wird. Im nächsten Jahr, sobald das Land die Tarifdaten für E-Tickets nach VDV-KA liefert, wird highQ außerdem seine App mytraQ für die mobile Ticketkontrolle entsprechend updaten.

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Raphaela Herrmann

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