Wie wir die Mobilität im ländlichen Raum wirklich verbessern können

 

Unzureichende Taktung im Fahrplan, wenig Anbindung an städtische Verkehrsnetze und trotz aller Bemühungen viele Leerfahrten mit kaum besetzten Bussen zwischen den letzten Haltestellen.

Die Zukunft der ländlichen Mobilität steht unter Druck und bereitet nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den Kommunen und Verkehrsunternehmen selbst Kopfschmerzen.

  • Warum ist das so?  
  • Woran scheitert es, die Mobilität auf dem Land auszubauen?
  • Welche weiteren Mobilitätskonzepte können verwirklicht werden?

Doch die wichtigste Frage: Wie können Kommunen und Verkehrsbetriebe die ländliche Mobilität wirtschaftlich realisieren? 

 

Ich bin Werner Linnebrink. Head of Mobility bei highQ und befasse mich in diesem Fachbeitrag mit der Mobilität im ländlichen Raum.

Inhaltsübersicht

Wie definiert man Mobilität im ländlichen Raum und worin unterscheidet sie sich?

Laut dem Landatlas leben ca. 57 % der deutschen Bevölkerung auf 91 % der Fläche Deutschlands, die als ländlich gilt3. Ländlich interpretieren wir alle etwas anders, und doch haben wir ein klares Bild vor Augen:

  • weite und idyllische Felder
  • wenige Bushaltestellen
  • lange Landstraßen zur nächstgrößeren Stadt  
  • und manchmal haben wir Glück, dass es einen kleinen Bahnhof gibt 

 

Es gibt eine eindeutige Definition für den Begriff “ländlicher Raum”:

Ländlicher Raum ist eine sogenannte Raumkategorie. Hierfür werden diverse Faktoren herangezogen:

  • Einwohnerdichte
  • Siedlungsdichte
  • Autobesitzquoten
  • Anteil landwirtschaftlicher Fläche
  • Entfernung zur nächsten Metropolregion
  • Wirtschafts- und Sozialaspekte der Region 

 

Im zweiten Schritt wird eine Klassifizierung vergeben

Dabei wird Folgendes berücksichtigt:

  • Wie gut der öffentliche Nahverkehr angebunden ist.
  • Wie groß die Abhängigkeit von privaten Fahrzeugen ist.
  • Wie stark Menschen ohne Fahrzeug im Alltag eingeschränkt werden.

Ländlich oder nicht ländlich bezieht sich also nicht darauf, ob es überhaupt eine Bushaltestelle gibt oder gar ein Bahnhof existiert, sondern darauf, wie gut die Bevölkerung vor Ort ohne eigenen Pkw, Motorrad oder Roller mobil sein kann, um eine soziale Teilhabe zu ermöglichen. 

 

Diese Fortbewegungsmittel werden auch als motorisierter Individualverkehr – kurz MIV – bezeichnet. Also Pkw, Motorrad, Roller oder auch das Mofa. 

 

 

Der motorisierte Individualverkehr in ländlichen Regionen

Die Pkw-Verfügbarkeit im ländlichen Raum liegt bei 90 %, in Metropolen bei 58 %1. Oder anders ausgedrückt: Ohne eigenes Auto geht es nicht.

 

Aufgrund der oftmals unzureichenden Versorgung mit ÖPNV-Angeboten2, so Ingo Wortmann, VDV-Präsident im Positionspapier vom 2024, haben Menschen ohne eigenes Fahrzeug praktisch keine soziale Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.

Sehr deutlich formuliert, aber leider sehr wahr. Besonders ältere Personengruppen sind betroffen, auch aufgrund fehlender Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und anderer wichtiger Branchen auf dem Land.

Ein attraktiver Nahverkehr leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Strukturförderung im ländlichen Raum.

 

Aber warum reicht der ÖPNV auf dem Land nicht aus?

Laut Forschungsergebnissen der Agora Verkehrswende 2024, des VDV sowie des Bundesministeriums für Verkehr, wird das Verkehrsangebot in ländlichen Regionen als „für die Bevölkerung unzureichend“ wahrgenommen.  

Die Gründe dafür sind vielfältig, lassen sich jedoch auf 3 Kernprobleme zusammenfassen:

  1. Der ÖPNV auf dem Land orientiert sich oft zu sehr am Schülerverkehr.
  2. Der Betrieb von ländlichen Verkehrsangeboten ist in der Regel kaum rentabel.
  3. Und zu guter Letzt fehlt es an Digitalisierung und Vermarktung der Angebote.

Der schwerwiegendste Punkt für die unzureichenden Angebote bleibt jedoch schlichtweg der Kostenfaktor.  

Diesen betrachten wir zuerst und erörtern, wie man die Kosten sowie die weiteren Probleme in den Griff bekommen kann. 

 

Generell sind die Kosten für ländliche Mobilitätsangebote zu hoch

Ein großes Problem für Kommunen und Verkehrsverbünde ist die geringe Wirtschaftlichkeit ländlicher Verkehrsangebote:

  • Die geringe Bevölkerungsdichte führt zu weniger Fahrgästen.
  • Hinzu kommen teils sehr große Distanzen zu den Zielorten.
  • Bei unzureichender Nutzung entstehen so vermehrte Leerfahrten.

Das ist natürlich nicht ökonomisch. Die auch für die Betriebe gestiegenen allgemeinen Kosten verdeutlicht die Grafik des Statistischen Bundesamtes. 

 

 

 

Dem folgt die vermehrte Umweltbelastung durch die unzureichende Versorgung

Während der Fernverkehr für Kunden erschwinglicher wird, wird der Nahverkehr für die Fahrgäste teurer.  

Der Anstieg um 2 % ergibt sich aus einem Mix:

  • Fahrpreisanhebungen aufgrund steigender Personal- und Energiekosten bei den Verkehrsunternehmen.
  • Hinzu kommt die Preiserhöhung des Deutschlandtickets um 9 €.
  • Veränderungen von Tarifstrukturen bei den einzelnen Tarifverbünden bspw.25.

 

 

Der Pkw bleibt damit weiterhin das Mittel erster Wahl. So verwundern die um 60 % höheren Pro-Kopf-Emissionen im ländlichen Raum im Vergleich zur Stadt kaum7 & 8.

Dieser Umstand setzt die Kommunen angesichts gesetzter Klimaziele zusätzlich unter Druck. Wir wissen, dass moderne Verkehrsangebote mit effizienter Taktung langfristig die Klimaziele begünstigen.

Doch hierfür muss noch ein weiterer Faktor behoben werden.

 

Der Personalmangel im ÖPNV ländlicher Regionen

Der Betrieb flexibler und bedarfsorientierter Lösungen erfordert finanzielle Mittel und zusätzliches Personal. Die Personalkosten sind und bleiben ein Kostentreiber. Denn laut Personenbeförderungsgesetz muss ein Bus – selbst ein Rufbus – von einer befähigten Person mit einem entsprechenden Personenbeförderungsschein gefahren werden.

Wenn wir uns zudem vor Augen halten, dass die tarifgebundenen Löhne im ÖPNV kontinuierlich steigen9 und Schichtdienste sowie wechselnde Arbeitszeiten für Arbeitnehmer häufig unattraktiv sind, wird die Ausgangslage noch schwieriger. 

 

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) führte hierzu eine Studie4 durch, deren Kernergebnisse wie folgt lauten:

 

  • Im Zeitraum zwischen Juli 2023 und Juni 2024 konnten im Durchschnitt 60 % der Stellen nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden.
  • In sehr dünn besiedelten Regionen sind es rund  62 % aller offenen Stellen.
  • Auch für die Fahrplanung und Umsetzung fehlen bis zu 74 % der geeigneten Fachkräfte mit Master oder Diplom im verkehrstechnischen Bereich.

Migration ist hier zumindest ein Positivaspekt und hat laut KOFA zwischen 8 % und 11 % der notwendigen Arbeitsplätze erfolgreich ausgefüllt.  

Die Studie 01/2025 Fachkräfte im ländlichen Raum empfiehlt, den Zuzug in ländliche Regionen wieder attraktiver zu machen4

 

Unserer Meinung nach ist das machbar, aber nur durch bessere Angebote des ÖPNV

Damit der Personennahverkehr besser werden kann, muss er auch genutzt werden. Die Praxis zeigt, dass dies nur durch Einbezug der Bevölkerung und weiterer starker Partner5 gelingt.

Mangelhafte Mobilitätsangebote erschweren die soziale Teilhabe, verlängern Wege und erhöhen ökologische Belastungen.


Bei highQ ist Mobilität weit mehr als Bus, Bahn und Carsharing! 

Es geht um ein System aus nachhaltiger Mobilität, Standortattraktivität, Digitalisierung und Kooperation zwischen Kommune, Bevölkerung und Unternehmen vor Ort!

Christian Disch und Thomas Hornig, Geschäftsführer highQ Computerlösungen GmbH

Das Ergebnis ist eine älter werdende Bevölkerung, die vor Ort bleibt, während junge Menschen abwandern, was wiederum in weiter sinkenden Bevölkerungszahlen mündet. 

In meiner Fachmeinung zum Thema On-Demand Verkehr erkläre ich, wie infrastrukturelle Projekte nachweislich die Standortattraktivität erhöhen.  

Ein durch Mobilität entstehender Synergieeffekt lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Betriebliche Mobilität ermöglicht kommunal höhere Gewerbesteuern.
  • Attraktive Anbindungen an Gewerbe- und Arbeitsmarktansiedlungen fördern den Wohnungsbau.
  • Das erhöht die Zuzugsraten neuer Einwohner mit Kaufkraft.
  • Und stärkt wiederum die Anreize für Gewerbetreibende und den Handel.

Ein System, das nur als Ganzes betrachtet Sinn ergibt19. Moderne Mobilität ist dabei eine Schlüsselkomponente. Eine ganze Region kann so nachhaltig strukturell gefördert werden.

 

Ein attraktives Mobilitätsangebot ist eine wichtige Voraussetzung und ein entscheidender Standortfaktor für eine Stadt oder eine Region.  

Nun betrachten wir, wie die Zukunft der ländlichen Mobilität gestaltet werden kann.

 

Digitalisierung und Incentivierung als erste Lösung zu mehr Ertrag und Anklang im ländlichen Verkehr

Eine digitale Vernetzung der Mobilitätsangebote ist die Basis, um den ländlichen Verkehr attraktiver zu machen. Incentivierung des gemeinwohlorientierten Fahrverhaltens verstärkt diesen Effekt und erhöht nachhaltig die Fahrgastanzahl.

Durch diese Investition werden Fahrgäste gebunden und neue Potenziale erschlossen, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit des ÖPNV im ländlichen Raum kurz- bis mittelfristig erhöhen lässt. 

 

Doch wie kann ländliche Mobilität digitaler werden?

Hierzu braucht es zunächst eine generalisierte Schnittstelle mit klarem vernetzten Buchungsportal: Ein Beispiel hierfür ist  die highQ MobilitySuite.

In solch einer Mobilitätsplattform können Verkehrsbetriebe und privatisierte Anbieter ihre Mobilitätsangebote bündeln und online verfügbar machen.

Abgerundet wird ein solches Modell durch:

  • Ein Einnahmenaufteilungssystem,
  • digitales Ticketing und Controlling
  • sowie die bedarfsgerechte Steuerung.

Alles angelehnt an das Vorbild der Mobilitätsgarantie10, wie sie Baden-Württemberg anvisiert. Bundesverkehrsminister Volker Wissing setzt sich aktiv dafür ein, wie er erst im Mai 2025 sagte12:  

„Kommunen können ihre bisherigen analogen Verkehrssysteme durch intelligente digitale Mobilitätslösungen ersetzen – und zwar datenbasiert, automatisiert und vernetzt.“

Ein System wie die highQ MobilitySuite und das EAV-Modul ermöglichen die Einnahmensicherung und das Management  verbundübergreifend und unabhängig von Tarifzonen.

Das Ticketing über die TicketApp und das zugehörige TicketOffice ergänzen alles zu einer wirtschaftlich effizienten Lösung für Fahrgast und Betriebe.

 

Unser Projekt in Osnabrück zeigt beispielhaft, wie smarte Mobilität in der Stadt und auf dem Land funktioniert:

Dank eines eigens entwickelten Check-in/Be-out-Bestpreissystems (YANIQ) werden Fahrgäste autonom erfasst, gebucht und abgerechnet.

Die Stadt Osnabrück profitiert von einer zeit- und lastgesteuerten Tarifierung, geringeren Aufenthaltszeiten an den Haltestellen und mehr Pünktlichkeit.

Die Plattform basiert auf der highQ MobilitySuite und macht die bestehende Infrastruktur effizienter.  

Mobilitätsdaten helfen, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gezielt neue Angebote wie Mobilitätshubs zu schaffen, die auch die ländlichen Regionen ideal versorgen.

Die Auslastung von Parkhäusern, dem ÖPNV, Ride-Sharing und Bedarfsverkehren wird digital optimiert. Ein CRM, eine Aboverwaltung und ein integriertes Beschwerdemanagement erlauben es, die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und Angebote zu personalisieren. 

Osnabrück zeigt, wie ein ideales Konzept umgesetzt werden kann

Die Praxiserfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Automatisierung und datenbasierte Prozess- und Angebotssteuerung neben der hohen Nutzerfreundlichkeit die Kundennachfrage, die Erlöse und damit die Wirtschaftlichkeit verbessert haben.

Der komplette Usecase steht hier zur Verfügung.  

 

Durch flexible und multimodale Verkehrsplanung zu attraktivem ÖPNV auf dem Land

Ein weiterer Schritt neben der Digitalisierung und damit verbundenen erleichterten Nutzung der Angebote ist das Angebot selbst.

Bereits im Oktober 2022 hieß es beispielsweise seitens Agora Verkehrswende, dass der Bedarfsverkehr den ÖPNV attraktiver machen kann11.  

Maßgeblich für diese Attraktivität sind:

  1. Taktzeiten, und zwar in jedem Anwendungsbereich die idealen Taktungen.
  2. Das passende bedarfsorientierte Angebot von Rufbus bis zur letzten Meile.
  3. Der offene Austausch zwischen Bund, Ländern, Fahrgästen und Anbietern.

 

1. Höhere Taktfrequenzen und Flexibilität

Der Takt definiert nicht nur, wie oft ein Verkehrsmittel fährt, sondern auch das Verhältnis von Fahr- zu Wartezeit und die durchschnittliche Beförderungsgeschwindigkeit.

Der Takt nimmt zudem Einfluss auf den maximalen Abstand zwischen sogenannten Rendezvouspunkten, an denen sich Linien treffen und Umsteigemöglichkeiten bestehen.  

Laut diversen Expertenstimmen brauchen wir eine bessere Taktung des bestehenden Angebots mit Takten zwischen 30 und 60 Minuten1, 11 & 12.  

 

Aber ist das der datenbasiert beste Weg?

In den Medien wird oft eine Masterthesis der TH Nürnberg (von Michael Knüpfer von 2021) zitiert13

Der 15-Minuten-Takt ist für den ländlichen Raum unzureichend:

Der 30-Minuten-Takt ist bezugnehmend auf Anschlussverbindungen die Ideallösung:

Der 20-Minuten-Takt und darunter sind entgegen der Thesis aus Expertensicht nur im städtischen ÖPNV das ideale Konzept für Fahrgäste:

Nun müssen wir die richtige Taktung auch über den Schülerverkehr hinausdenken

Stand 2024 richtet sich der ÖPNV in ländlichen Regionen weiterhin sehr stark nach den Morgenzeiten des Schülerverkehrs16. Das führt einerseits zu sehr kurzen Einsatzzeiten und andererseits zu einem teuren und großen Fuhrpark, der im Nachgang nicht ausgelastet wird17

Schichtarbeiter, ältere Bevölkerungsgruppen wie Rentner und Auszubildende in diversen Branchen sind oft auf den Pkw angewiesen, da sie nicht berücksichtigt werden. Rentner sind oft komplett abgeschnitten.

Dieses Paradebeispiel und Vorbild für alternative Lösungen zeigt, wie es geht

2. Mehr Mut zu einem bedarfsorientierten und kreativen ÖPNV in ländlichen Regionen

Bereits 2022 galten On-Demand-Angebote (ÖPNV auf Abruf) als Chance für die Mobilität im ländlichen Raum26&14. Wir haben einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht, daher fasse ich mich kurz:

„Flexibler Bedarfsverkehr harmoniert mit digitalen Buchungsportalen und erlaubt, den ÖPNV genau dort anzubieten, wo er gebraucht wird."

In einer nahezu perfekten Mobilität wird dies durch Mobilitätshubs abgerundet:

  • Fahrradboxen
  • E-Scooter
  • Carsharing-Angebote
  • Rufbusse und Shuttleservices
  • Private Fahrgemeinschaften via App18

Das ist besonders für die sogenannte erste und letzte Meile auf dem Weg zum Ziel geeignet.

 

Es gibt zahlreiche Positivbeispiele für einen flexiblen ÖPNV auf dem Land

3. Offene Kommunikation und Kooperation sind wichtiger denn je

Nicht nur der Staat selbst, sondern auch kommunale Akteure spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Verkehrsprojekten in ländlichen Räumen.  

In den Medien wird gerne viel Verantwortung auf die einzelnen Kommunen abgewälzt. Ja, die sogenannten Aufgabenträger für den ÖPNV sind in der Regel die Landkreise und kreisfreien Städte.

Zu den Aufgaben von Gemeinden bzw. Landkreisen gehören unter anderem:

  • Planung und Bau von Straßenverkehrsanlagen in der Region.
  • Freigabe von Flächen für Mobilitätshubs, Car- und Bikesharing.
  • Freigabe und Unterstützung bei der Infrastruktur zur Digitalisierung und Datenerhebung.

 


eine asiatische Dame wartet auf den Bus

Im Praxisleitfaden der Bundesministerien wird immer wieder dazu geraten:

„Es sei ratsam, die technischen Herausforderungen nicht zu unterschätzen und zu einem frühen Zeitpunkt möglichst viele Informationen über den Stand der Technik in dem jeweiligen Bereich einzuholen, um ein geplantes Vorhaben mit realistischen Annahmen zu starten."

Genau dabei hilft die highQ Computerlösungen GmbH mit ihrer Expertise und ihrem starken Netzwerk. Unser Ansatz besteht darin, Kommunen, Unternehmen und Verkehrsbetriebe bei der Umsetzung neuer, zukunftsweisender Mobilitätsangebote zu unterstützen.  

Wir nennen das „Social Mobility” und diese Mobilität kann umgesetzt werden!

Die erfolgreiche Einführung von Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum

Für die Umsetzung lässt sich ein Vier-Schritte-Konzept anwenden, das auch dem Leitfaden der Ministerien für nachhaltige Mobilität entspricht:

  • Ideenfindung
  • Konkretisierung
  • Erprobung
  • Verstetigung

Für Kommunen und Unternehmen, die einen nachhaltigen Mobilitätswandel anstreben, verlaufen diese Phasen jedoch nicht immer linear, sondern durchlaufen oft iterative Schleifen.

Unsere jahrelange Praxiserfahrung fließt in die einzelnen Schritte ein und dient als Leitfaden mit klaren Handlungsempfehlungen. 

 

1. Ideenfindung: Bedarf analysieren und passende Lösungen identifizieren

In den meisten Fällen entsteht die Phase 1 als Reaktion auf ein Problem. In unserem Fall ist es das Fehlen von Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum.  

Bei der Ideenfindung geht es um eine regionale Gesamtstrategie, auf der alle weiteren Phasen aufbauen.

 

Im Rahmen der Ideenfindung sind folgende Aufgaben zu erledigen:

  1. Bedarfsanalyse durchführen: Wer ist betroffen, was fehlt aktuell und auf welche Daten können wir bereits zurückgreifen?
  2. Strategische Ziele definieren: Beispielsweise CO₂-Reduktion, Verbesserung der Anbindung oder ein Zuwachs der Fahrgastzahlen in der Region um X Prozent bis Datum Y.
  3. Der Blick über den Tellerrand: Wo gab es schon erfolgreiche Projekte und wie wurden diese umgesetzt? Dokumente des VDV, Mobilitätsreports, aber auch highQ selbst bieten viel Inspiration.
  4. Stakeholdermanagement: Identifizieren Sie alle relevanten Akteure, von den formal zuständigen Institutionen bis hin zu lokalen Experten und der Bevölkerung selbst. Wie Sie letztere erfolgreich mobilisieren, erkläre ich Ihnen am Ende!
  5. Auswahl anhand von Kriterien treffen: Treffen Sie Entscheidungen anhand messbarer Faktoren wie Kosten, Skalierbarkeit, Zukunftspotenzial und Verkehrstrends.

Nicht alles kommt in die engere Auswahl. Fokussieren Sie sich dennoch auf mindestens zwei bis drei mögliche Konzepte und Maßnahmen!

 

2. Konkretisierung: Prüfung der Machbarkeit in rechtlicher und finanzieller Hinsicht

Sobald potenzielle Maßnahmen im engeren Kreis feststehen, beginnen die Machbarkeitsstudien. Kernbereiche sind die Rechtslage, Ausnahmeregelungen und die Finanzierung.

 

Im Rechts- und Finanzbereich werden folgende Themen behandelt:

  1. Rechtliche Rahmenbedingungen klären: PBefG, Kommunal- und Vergaberecht, EU-Verordnung 1370/2007 und das BGG zur Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung.
  2. Finanzierung planen und sichern: Entwickeln Sie ein tragfähiges Finanzierungskonzept und gehen Sie aktiv auf Fördermöglichkeiten zu. Auch lokale Sponsoren haben sich in der Vergangenheit immer bewährt.
  3. Mitarbeit und Netzwerke gestalten: Es ist wichtig, alle relevanten Akteure kontinuierlich zu informieren und einzubinden. Auch die Bevölkerung sollte über die amtliche Webseite, Medienberichte oder Apps auf dem Laufenden gehalten werden.

Besonders im rechtlichen und finanziellen Bereich appelliere ich an Weitsicht. Systemisches Denken hilft dabei19, denn oftmals sind die Synergieeffekte weitreichend und finanzieren das Vorhaben weitgehend im Nachgang.

 

Dank unserer langjährigen Konsortialpartnerschaft mit dem EDIH (European Digital Innovation Hub) MID Germany unterstützen wir Kunden seit jeher bei der Umsetzung im Bereich Förderung und Finanzierung.

Rechtliche Ausnahmen in Bezug auf private Fahrgemeinschaften werden ebenfalls oft nicht ausreichend beachtet. Doch gerade hier lohnt sich etwas Mühe besonders! 

 

3. Erprobung: Umsetzung und Testings im Pilotprojekt

Nach der Beschlussfassung und Freigabe von Maßnahmen begleiten wir unsere Kunden  bis in die Testphase hinein und darüber hinaus.  

In dieser Phase wird das Mobilitätsangebot im Pilotbetrieb auf die Probe gestellt und Feedback eingeholt. Ebenso findet jetzt die Datenerhebung für Verbesserungen statt.

 

Bei der Erprobung sind Daten, Marketing und Kommunikation entscheidend:

  1. Professionelles Projektmanagement: Wir empfehlen, ein Projektteam zu etablieren. Klare Befugnisse, Reporting und Überwachung durch kompetente Partner sind Pflicht.
  2. Marketing und Applikationen: Entwickeln Sie einen passenden Namen und ein ansprechendes Design, idealerweise digital in einer vernetzten App. Lokalnachrichten und soziale Medien sollten regelmäßig über den „Projekterfolg“ berichten.
  3. Datenerhebung und Feedback: Systeme zur kontinuierlichen Datenerhebung über die Nutzung des Angebots sind wichtig. Bei highQ beispielsweise werden Nutzerdaten DSGVO-konform erhoben und in verlässliche Handlungsempfehlungen übersetzt.
  4. Botschafter einsetzen: Involvieren Sie gut vernetzte Einzelpersonen, Vereine und ehrenamtliche Paten, die als Testnutzer und „Botschafter“ fungieren können.  

Die Mobilität von morgen gehört den Nutzern von übermorgen. Viele Kommunen ergänzen dies durch regionale Influencer und Social-Media-Kampagnen.

 

4. Verstetigung: Angebote dauerhaft etablieren und finanziell absichern

Sobald der Pilotbetrieb erfolgreich abgeschlossen ist, wird das Konzept in den Regelbetrieb übernommen. Idealerweise basiert dieser von vornherein auf bereits erhobenen Daten.

 

Nun geht es um die finanzielle Absicherung und die Überführung in Betriebsstrukturen:

 

  1. Finanzierungsmodell schaffen: Entwickeln Sie gemeinsam mit den beteiligten Betrieben ein System, das die Einnahmen und Mitgliedschaften durch Defizitausgleiche und lokale Förderungen sichert.
  2. Betriebsmodell klarstellen: Legen Sie die Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten für die Organisation des Fahrbetriebs, die Wartung der Fahrzeuge und die Schulung des Personals fest.
  3. Organisationsstrukturen überprüfen: Analysieren Sie die festen Abläufe im ersten halben Jahr. Schaffen Sie bei Bedarf eine zusätzliche Koordinationsstelle, um eine reibungslose Weiterführung zu gewährleisten.
  4. Bündelung aller Verkehrsthemen: In vielen Projekten hat sich die Zusammenlegung der Themen (ÖPNV, Radverkehr, E-Mobilität) in einer einzigen Abteilung oder einem Amt als vorteilhaft erwiesen. Ich empfehle Ihnen daher, diese Themen zusammenzulegen.

Ein starker Partner sollte Ihnen, den Betreibern und den Beteiligten zudem von Anfang bis Ende die richtigen Effizienztools für den ÖPNV zur Verfügung stellen können. 

 

Genau solch einen Ablauf hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mit ÖPNV on demand untersucht24

Das Pilotprojekt “sprinti” der Region Hannover dient dabei als Positivbeispiel.


Haben Sie bereits eine spezifische Phase im Blick?

Gerne übernehmen wir eine vertiefte Analyse Ihres Projekts vorab und informieren Sie über unsere digitalen Lösungen für die Projektdurchführung.

Unsere Experten freuen sich auf Ihre Anfrage. 

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Die Beteiligung der Bevölkerung als Erfolgsgarant

Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind im Jahr 2024 bundesweit um 5 % angestiegen20. Gleichzeitig gibt es 11.000 Kommunen, deren Bevölkerung einen besseren ÖPNV begrüßen würde, wie eine Greenpeace Studie aus dem März 202521 zeigt.  

“Rund 26 Prozent der Deutschen haben an ihrem Wohnort einen sehr schlechten Zugang zum öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV)” – Benjamin Gehrs, Co-Autor der Studie. 

Per Partizipationsleiter zu effektiver Bürgerbeteiligung im ländlichen ÖPNV

Zukunftsfähige Mobilitätsangebote im ländlichen Raum etablieren sich am besten durch die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger22.

Wir bedienen uns hierfür des Prinzips der sogenannten »Partizipationsleiter« nach Sherry Arnstein23.  

Die nicht-partizipativen Stufen wie Manipulation, Therapie und Abwiegelung lassen wir hier bewusst als ineffektive und kontraproduktive Ansätze weg.

 

Schritt 1: Informieren

Nur mit Kenntnissen über ihre Rechte, Pflichten und Möglichkeiten können sich Bürgerinnen und Bürger eine fundierte Meinung bilden. Pilotprojekte zeigen, dass das Interesse oftmals größer ist als von Verkehrsbetrieben und Initiatoren angenommen.

 

So informieren Initiatoren zielführend:

  • Sorgen Sie für einen gleichberechtigten und frühzeitigen Zugang zu allen relevanten Projektinformationen.  
  • Bewährt haben sich kleine, benutzerfreundliche Webseiten, Social-Media-Uploads und Gemeindeversammlungen (die in kleinen Räumen oft angebracht sind).
  • Vermeiden Sie eine „Informationsflut“ oder zu viel Fachjargon.

Transparenz schafft Verständnis. Ein offener Informationsfluss ist der Grundstein für Vertrauen und Akzeptanz. 

 

Schritt 2: Konsultation

Sind die Informationskanäle klar und bereit, bespielt zu werden, sollten auch Möglichkeiten bestehen, aktives Feedback und Meinungen einzuholen.  

 

Hier entscheidet sich viel für den Projekterfolg

  • Am besten wissen es die Personen, die aktiv betroffen sind und untereinander im Austausch stehen.
  • Führen Sie Umfragen und öffentliche Anhörungen durch oder nutzen Sie Lamapoll oder andere digitale Möglichkeiten, um die Meinung der Beteiligten einzuholen.
  • Stellen Sie sicher, dass die gesammelten Anliegen und Ideen ernsthaft geprüft und in die weiteren Planungen einbezogen werden.

Viel zu oft wird Feedback stillschweigend abgetan. Geben Sie nach außen Feedback darüber, welche Vorschläge warum umgesetzt oder abgelehnt wurden. Genau das ist entscheidend, um Frustration zu vermeiden und noch mehr Anklang zu erzeugen!

 

Schritt 3: Partnerschaft

Jetzt können sich Verantwortliche echte Spielräume und Unterstützung sichern. Bürgerinnen und Bürger werden nicht nur gleichberechtigte Partner in der Planung und Entscheidungsfindung.

 

Wer hier richtig agiert, erhält kostenlose Helfer, Sponsoren und Unterstützung

  • Definieren Sie direkt zu Beginn gemeinsam mit den wichtigsten Beteiligten Regeln und Strukturen.
  • Binden Sie die Nutzer der Mobilitätsangebote aktiv in die Gestaltung der digitalen Lösungen ein.
  • Ermöglichen Sie den Menschen, sich zu engagieren – ein Beispiel sind AzubiMobil oder Alfter Rufbusse.

Bei unserer Arbeit mit Kommunen findet die Konzeption der nutzerfreundlichen App, die intuitive Routenplanung, Wahl der Verkehrsmittel und den einfachen Ticketkauf ermöglicht und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel vereinfacht, meistens in enger Abstimmung mit der Zielgruppe statt.

Schritt 4: Subsidiarität (Selbstverwaltung)

Aus unserer Erfahrung und der vieler anderer ist die Selbstverwaltungsphase die schwerste. Dabei wird die Verantwortung für die Verwaltung und Umsetzung eines Angebots an die lokale Gemeinschaft delegiert.

 

In unseren Szenarien geschieht dies für Teile der Konstellation gewollt

  • Schaffen Sie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, damit Bürgerinnen und Bürger selbstverwaltend tätig werden können.
  • Unterstützen Sie neu entstehende Vereine oder Klubs durch Initiativen, mit Schulungen und idealerweise technischer Infrastruktur.
  • Durch Incentivierung und Gamification kann die lokale Wirtschaft gestärkt und das Projekt parallel zu einem Gemeinschaftsgut gemacht werden.

Durch diese Unterstützung behalten Kommunen und Verkehrsbetriebe die so wichtige Kontrolle, ohne dass die anfängliche Beteiligung als Mittel zum Zweck wahrgenommen wird25

 

Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg

Der Mix aus eigenem Prozess von der Ideenfindung bis zur Erprobung, der die Beteiligung von Bürgern von Anfang an berücksichtigt, macht zukunftsfähige Mobilitätsangebote im ländlichen Raum möglich.

Wir brauchen nur:

  • Mut zu innovativen Lösungen
  • Ausdauer im Pilotbetrieb  
  • Offenheit für Feedback und Anpassungen

Starke Partner, ein durchdachtes Netzwerk und ein Team aus Fachkräften und bürgernahen Sponsoren sind der Garant für Ihren Erfolg – wenn sie korrekt umgesetzt werden.

 

Fazit: Ländliche Mobilität ist eine Investition in die Zukunft

Dieser sehr umfassende Beitrag erläutert die Probleme, viele Sachverhalte und einige Lösungswege.

Die Lösungen werden durch bundesweit bereits erfolgreiche Projekte im ländlichen Verkehr untermauert:

  • Rufbusse und Carsharing bieten flexible Unterstützung für den Linienverkehr.
  • Leihräder, E-Scooter und E-Roller ermöglichen Spielraum auf der ersten und letzten Meile.
  • Infrastrukturmaßnahmen wie Fahrradboxen, Stellplätze oder Mobility Hubs runden das Angebot ab.

Dank bürgernaher Initiativen, kreativem Mut und unkonventionellen Wegen entsteht zudem eine Art Gemeinschaftsgut, dem sich Vereine, Unternehmen und Verkehrsbetriebe anschließen.

Dies ist ein Zugewinn für die Standortqualität und das Unternehmensimage vieler sowie ein Statement der Kommunen: „Wir sind lebens- und zukunftswert.“

 


Seit 30 Jahren realisiert highQ die Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum.

Dank innovativer Digitalisierung, hauseigener White-Label-Lösungen und interner Branchenexperten sind wir für jedes Projekt gerüstet.

Treten Sie mit uns in Kontakt!

Holen Sie Experten ins Team 

Über unseren Autor

Werner Linnebrink

Als Head of Mobility bei highQ Computerlösungen setze ich mich für eine bessere Mobilität von morgen ein.

  • Initiator des Projekts MOIN+ in Osnabrück und Osnabrücker Land
  • Auszeichnung Best Practice 2021 im Bündnis federführender Fachverbände und Institutionen für Städte und Gemeinden in Deutschland
  • Deutscher Mobilitätspreis 2020 des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV)

 

Gerne können wir uns via LinkedIn vernetzen.

Bei Fragen schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an w.linnenbrink@highQ.de.

Quellenangaben:

  1. 1) Agora Verkehrswende, & Reuter, C., Fritz, C., Lannefeld, M., Ritschny, J., Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Deutscher Landkreistag (DLT), Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB). (2023). Mobilitätsoffensive für das Land, in: Infotext / Andreas Kaizik (ed.), Wie Kommunen Mit Flexiblen Kleinbussen Den ÖPNV Von Morgen Gestalten Können. https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2023/Bedarfsverkehr/92_Leitfaden-Bedarfsverkehr.pdf
  2. 2) Agora Verkehrswende. (o. J.). 16 Schaltstellen für die Mobilität von morgen. https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/16-schaltstellen-fuer-die-mobilitaet-von-morgen/
  3. 3) Agora Verkehrswende. (2023, 14. Februar). Bessere Mobilität auf dem Land durch flexible Kleinbusangebote. https://www.agora-verkehrswende.de/aktuelles/bessere-mobilitaet-auf-dem-land-durch-flexible-kleinbusangebote-2
  4. 4) Arnstein, S. R. (1969, 1. Juli). A ladder of citizen participation. Journal of the American Institute of Planners, 35(4), 216–224. https://doi.org/10.1080/01944366908977225
  5. 5) Baden-Württemberg.de. (2023, 6. Februar). Land fördert Ausbau von bedarfsorientierten Angeboten im Nahverkehr. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-foerdert-ausbau-von-bedarfsorientierten-angeboten-im-nahverkehr
  6. 6) Baden-Württemberg.de. (o. J.). Mobilitätsgarantie für den ÖPNV in Baden-Württemberg. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/oepnv/mobilitaetsgarantie-fuer-den-oepnv-in-baden-wuerttemberg
  7. 7) BMV. (o. J.). Besser unterwegs in städtischen und ländlichen Räumen. https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2024/028-wissing-digitalisierung-kommunaler-verkehrsprojekte.html
  8. 8) Deutscher Gewerkschaftsbund. (o. J.). Erfolgreiche Tarifabschlüsse im Nahverkehr: Deutliche Lohnerhöhungen für Beschäftigte. https://www.dgb.de/service/weiterer-service/tarifmeldungen/tarifmeldung/erfolgreiche-tarifabschluesse-im-nahverkehr-deutliche-lohnerhoehungen-fuer-beschaeftigte/
  9. 9) Difu. (o. J.). Mit On-Demand-Angeboten den ÖPNV ergänzen. https://difu.de/projekte/mit-on-demand-angeboten-den-oepnv-ergaenzen
  10. 10) Fillet, S. (2024, 28. Februar). Die verschiedenen Stufen der Bürgerbeteiligung: Die Partizipationsleiter. Go Vocal. https://www.govocal.com/de/blog/stufen-der-buergerbeteiligung-die-partizipationsleiter
  11. 11) Forschungsinformationssystem. (o. J.). Optimierung der Schulanfangszeiten im Rahmen des Verkehrsmanagements an Schulen. https://forschungsinformationssystem.de/servlet/is/89163/
  12. 12) Forschungsinformationssystem. (o. J.). Wirtschaftlicherer Schulverkehr. https://forschungsinformationssystem.de/servlet/is/92322/
  13. 13) Fraunhofer ISI. (2024). S25 Klimareport 2024. https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/sustainability-innovation/2024/2024-04_klimawirkungen_verkehr_sustainability_innovation_04-2024.pdf
  14. 14) Infas Institut Für Sozialwissenschaft. (o. J.). Mobilität in Deutschland – Publikationen. https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/archive/publikationen2017.html
  15. 15) Knüpfer, M. (2021, 14. Oktober). Analyse extremaler Offensivkonzepte für den ÖPNV im ländlichen Raum. Masterarbeit, Technische Hochschule Nürnberg. https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/fakultaeten/bi/bi_bilder/010Fakultaet/070Labore/060Verkehrswesen/Bilder/Masterarbeit_Offensivkonzepte_l%C3%A4ndlicher_Raum-komprimiert.pdf
  16. 16) Greenpeace e.V. (2025, 21. März). Ein Viertel der Deutschen hat sehr schlechten Zugang zu Bus und Bahn. https://presseportal.greenpeace.de/248162-ein-viertel-der-deutschen-hat-sehr-schlechten-zugang-zu-bus-und-bahn/
  17. 17) Land.NRW. (o. J.). Verkehrsministerium fördert Potentialstudie: On-Demand-Ridepooling-Angebote verbessern Mobilität im Ruhrgebiet. https://www.land.nrw/pressemitteilung/verkehrsministerium-foerdert-potentialstudie-demand-ridepooling-angebote
  18. 18) Statistisches Bundesamt. (o. J.). 5 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen im Jahr 2024. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_135_461.html
  19. 19) Thünen-Institut. (o. J.). Monitoring ländlicher Räume. https://www.thuenen.de/de/fachinstitute/laendliche-raeume/lebensverhaeltnisse-in-laendlichen-raeumen/projekte/monitoring-laendliche-raeume-1
  20. 20) Tiedemann, J., & Herzer, P. (2025). Die Fachkräftesituation im ländlichen Raum. STUDIE 01/2025 Die Fachkräftesituation im ländlichen Raum von Jurek Tiedemann / Philip Herzer unter Mitarbeit von Chiara Döring und Felix Holzbeck. https://www.kofa.de/media/Publikationen/Studien/Die_Fachkraeftesituation_im_laendlichen_Raum.pdf
  21. 21) VBB. (o. J.). Erfolgsbeispiel PlusBus: Steigerung der Fahrgastzahlen um durchschnittlich 18 % seit Einführung (MDV/VBB). https://unternehmen.vbb.de/vbb-themen/buskonzepte/plusbus/
  22. 22) Weitenauer, S. (2025, 8. Juli). Systemisches Denken: Wie du Systems Thinking lernst & nutzt. Sherin Weitenauer Systemaufstellung.https://www.sherinweitnauer.ch/systemisches-denken-lernen/
  23. 23) Wiener Zeitung. (2019, 10. Juni). Paradebeispiel, wie Laissez Faire im kommunalen Bereich misslingt: Wie die Stadt Wien ihre Bürger mit Liebe erdrückt. https://www.wienerzeitung.at/h/wie-die-stadt-wien-ihre-burger-mit-liebe-erdruckt
  24. 24) Wirtschaftsförderung AK. (o. J.). Projekt „AzubiMobil“ erfolgreich abgeschlossen – Wirtschaftsförderung AK. https://wirtschaftsfoerderung-ak.de/projekt-azubimobil-erfolgreich-abgeschlossen/
  25. 25) Preise für Bus & Bahn im AVV steigen zum 1.1.2025: in: AVV, 26.11.2024, [online] https://avv.de/de/presse/pressemeldungen/2849115 

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