Unzureichende Taktung im Fahrplan, wenig Anbindung an städtische Verkehrsnetze und trotz aller Bemühungen viele Leerfahrten mit kaum besetzten Bussen zwischen den letzten Haltestellen.
Die Zukunft der ländlichen Mobilität steht unter Druck und bereitet nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den Kommunen und Verkehrsunternehmen selbst Kopfschmerzen.
Doch die wichtigste Frage: Wie können Kommunen und Verkehrsbetriebe die ländliche Mobilität wirtschaftlich realisieren?
Ich bin Werner Linnebrink. Head of Mobility bei highQ und befasse mich in diesem Fachbeitrag mit der Mobilität im ländlichen Raum.
Laut dem Landatlas leben ca. 57 % der deutschen Bevölkerung auf 91 % der Fläche Deutschlands, die als ländlich gilt3. Ländlich interpretieren wir alle etwas anders, und doch haben wir ein klares Bild vor Augen:
Ländlicher Raum ist eine sogenannte Raumkategorie. Hierfür werden diverse Faktoren herangezogen:
Dabei wird Folgendes berücksichtigt:
Ländlich oder nicht ländlich bezieht sich also nicht darauf, ob es überhaupt eine Bushaltestelle gibt oder gar ein Bahnhof existiert, sondern darauf, wie gut die Bevölkerung vor Ort ohne eigenen Pkw, Motorrad oder Roller mobil sein kann, um eine soziale Teilhabe zu ermöglichen.
Diese Fortbewegungsmittel werden auch als motorisierter Individualverkehr – kurz MIV – bezeichnet. Also Pkw, Motorrad, Roller oder auch das Mofa.
Die Pkw-Verfügbarkeit im ländlichen Raum liegt bei 90 %, in Metropolen bei 58 %1. Oder anders ausgedrückt: Ohne eigenes Auto geht es nicht.
Aufgrund der oftmals unzureichenden Versorgung mit ÖPNV-Angeboten2, so Ingo Wortmann, VDV-Präsident im Positionspapier vom 2024, haben Menschen ohne eigenes Fahrzeug praktisch keine soziale Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
Sehr deutlich formuliert, aber leider sehr wahr. Besonders ältere Personengruppen sind betroffen, auch aufgrund fehlender Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und anderer wichtiger Branchen auf dem Land.
Ein attraktiver Nahverkehr leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Strukturförderung im ländlichen Raum.
Laut Forschungsergebnissen der Agora Verkehrswende 2024, des VDV sowie des Bundesministeriums für Verkehr, wird das Verkehrsangebot in ländlichen Regionen als „für die Bevölkerung unzureichend“ wahrgenommen.
Die Gründe dafür sind vielfältig, lassen sich jedoch auf 3 Kernprobleme zusammenfassen:
Der schwerwiegendste Punkt für die unzureichenden Angebote bleibt jedoch schlichtweg der Kostenfaktor.
Diesen betrachten wir zuerst und erörtern, wie man die Kosten sowie die weiteren Probleme in den Griff bekommen kann.
Ein großes Problem für Kommunen und Verkehrsverbünde ist die geringe Wirtschaftlichkeit ländlicher Verkehrsangebote:
Das ist natürlich nicht ökonomisch. Die auch für die Betriebe gestiegenen allgemeinen Kosten verdeutlicht die Grafik des Statistischen Bundesamtes.
Während der Fernverkehr für Kunden erschwinglicher wird, wird der Nahverkehr für die Fahrgäste teurer.
Der Anstieg um 2 % ergibt sich aus einem Mix:
Der Pkw bleibt damit weiterhin das Mittel erster Wahl. So verwundern die um 60 % höheren Pro-Kopf-Emissionen im ländlichen Raum im Vergleich zur Stadt kaum7 & 8.
Dieser Umstand setzt die Kommunen angesichts gesetzter Klimaziele zusätzlich unter Druck. Wir wissen, dass moderne Verkehrsangebote mit effizienter Taktung langfristig die Klimaziele begünstigen.
Doch hierfür muss noch ein weiterer Faktor behoben werden.
Der Betrieb flexibler und bedarfsorientierter Lösungen erfordert finanzielle Mittel und zusätzliches Personal. Die Personalkosten sind und bleiben ein Kostentreiber. Denn laut Personenbeförderungsgesetz muss ein Bus – selbst ein Rufbus – von einer befähigten Person mit einem entsprechenden Personenbeförderungsschein gefahren werden.
Wenn wir uns zudem vor Augen halten, dass die tarifgebundenen Löhne im ÖPNV kontinuierlich steigen9 und Schichtdienste sowie wechselnde Arbeitszeiten für Arbeitnehmer häufig unattraktiv sind, wird die Ausgangslage noch schwieriger.
Migration ist hier zumindest ein Positivaspekt und hat laut KOFA zwischen 8 % und 11 % der notwendigen Arbeitsplätze erfolgreich ausgefüllt.
Die Studie 01/2025 Fachkräfte im ländlichen Raum empfiehlt, den Zuzug in ländliche Regionen wieder attraktiver zu machen4.
Damit der Personennahverkehr besser werden kann, muss er auch genutzt werden. Die Praxis zeigt, dass dies nur durch Einbezug der Bevölkerung und weiterer starker Partner5 gelingt.
Mangelhafte Mobilitätsangebote erschweren die soziale Teilhabe, verlängern Wege und erhöhen ökologische Belastungen.
Bei highQ ist Mobilität weit mehr als Bus, Bahn und Carsharing!
Es geht um ein System aus nachhaltiger Mobilität, Standortattraktivität, Digitalisierung und Kooperation zwischen Kommune, Bevölkerung und Unternehmen vor Ort!
Christian Disch und Thomas Hornig, Geschäftsführer highQ Computerlösungen GmbH
Das Ergebnis ist eine älter werdende Bevölkerung, die vor Ort bleibt, während junge Menschen abwandern, was wiederum in weiter sinkenden Bevölkerungszahlen mündet.
In meiner Fachmeinung zum Thema On-Demand Verkehr erkläre ich, wie infrastrukturelle Projekte nachweislich die Standortattraktivität erhöhen.
Ein durch Mobilität entstehender Synergieeffekt lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Ein System, das nur als Ganzes betrachtet Sinn ergibt19. Moderne Mobilität ist dabei eine Schlüsselkomponente. Eine ganze Region kann so nachhaltig strukturell gefördert werden.
Ein attraktives Mobilitätsangebot ist eine wichtige Voraussetzung und ein entscheidender Standortfaktor für eine Stadt oder eine Region.
Nun betrachten wir, wie die Zukunft der ländlichen Mobilität gestaltet werden kann.
Eine digitale Vernetzung der Mobilitätsangebote ist die Basis, um den ländlichen Verkehr attraktiver zu machen. Incentivierung des gemeinwohlorientierten Fahrverhaltens verstärkt diesen Effekt und erhöht nachhaltig die Fahrgastanzahl.
Durch diese Investition werden Fahrgäste gebunden und neue Potenziale erschlossen, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit des ÖPNV im ländlichen Raum kurz- bis mittelfristig erhöhen lässt.
Hierzu braucht es zunächst eine generalisierte Schnittstelle mit klarem vernetzten Buchungsportal: Ein Beispiel hierfür ist die highQ MobilitySuite.
In solch einer Mobilitätsplattform können Verkehrsbetriebe und privatisierte Anbieter ihre Mobilitätsangebote bündeln und online verfügbar machen.
Abgerundet wird ein solches Modell durch:
Alles angelehnt an das Vorbild der Mobilitätsgarantie10, wie sie Baden-Württemberg anvisiert. Bundesverkehrsminister Volker Wissing setzt sich aktiv dafür ein, wie er erst im Mai 2025 sagte12:
„Kommunen können ihre bisherigen analogen Verkehrssysteme durch intelligente digitale Mobilitätslösungen ersetzen – und zwar datenbasiert, automatisiert und vernetzt.“
Ein System wie die highQ MobilitySuite und das EAV-Modul ermöglichen die Einnahmensicherung und das Management verbundübergreifend und unabhängig von Tarifzonen.
Das Ticketing über die TicketApp und das zugehörige TicketOffice ergänzen alles zu einer wirtschaftlich effizienten Lösung für Fahrgast und Betriebe.
Dank eines eigens entwickelten Check-in/Be-out-Bestpreissystems (YANIQ) werden Fahrgäste autonom erfasst, gebucht und abgerechnet.
Die Stadt Osnabrück profitiert von einer zeit- und lastgesteuerten Tarifierung, geringeren Aufenthaltszeiten an den Haltestellen und mehr Pünktlichkeit.
Die Plattform basiert auf der highQ MobilitySuite und macht die bestehende Infrastruktur effizienter.
Mobilitätsdaten helfen, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gezielt neue Angebote wie Mobilitätshubs zu schaffen, die auch die ländlichen Regionen ideal versorgen.
Die Auslastung von Parkhäusern, dem ÖPNV, Ride-Sharing und Bedarfsverkehren wird digital optimiert. Ein CRM, eine Aboverwaltung und ein integriertes Beschwerdemanagement erlauben es, die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und Angebote zu personalisieren.
Die Praxiserfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Automatisierung und datenbasierte Prozess- und Angebotssteuerung neben der hohen Nutzerfreundlichkeit die Kundennachfrage, die Erlöse und damit die Wirtschaftlichkeit verbessert haben.
Der komplette Usecase steht hier zur Verfügung.
Ein weiterer Schritt neben der Digitalisierung und damit verbundenen erleichterten Nutzung der Angebote ist das Angebot selbst.
Bereits im Oktober 2022 hieß es beispielsweise seitens Agora Verkehrswende, dass der Bedarfsverkehr den ÖPNV attraktiver machen kann11.
Maßgeblich für diese Attraktivität sind:
Der Takt definiert nicht nur, wie oft ein Verkehrsmittel fährt, sondern auch das Verhältnis von Fahr- zu Wartezeit und die durchschnittliche Beförderungsgeschwindigkeit.
Der Takt nimmt zudem Einfluss auf den maximalen Abstand zwischen sogenannten Rendezvouspunkten, an denen sich Linien treffen und Umsteigemöglichkeiten bestehen.
Laut diversen Expertenstimmen brauchen wir eine bessere Taktung des bestehenden Angebots mit Takten zwischen 30 und 60 Minuten1, 11 & 12.
Aber ist das der datenbasiert beste Weg?
In den Medien wird oft eine Masterthesis der TH Nürnberg (von Michael Knüpfer von 2021) zitiert13:
Stand 2024 richtet sich der ÖPNV in ländlichen Regionen weiterhin sehr stark nach den Morgenzeiten des Schülerverkehrs16. Das führt einerseits zu sehr kurzen Einsatzzeiten und andererseits zu einem teuren und großen Fuhrpark, der im Nachgang nicht ausgelastet wird17.
Schichtarbeiter, ältere Bevölkerungsgruppen wie Rentner und Auszubildende in diversen Branchen sind oft auf den Pkw angewiesen, da sie nicht berücksichtigt werden. Rentner sind oft komplett abgeschnitten.
Bereits 2022 galten On-Demand-Angebote (ÖPNV auf Abruf) als Chance für die Mobilität im ländlichen Raum26&14. Wir haben einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht, daher fasse ich mich kurz:
„Flexibler Bedarfsverkehr harmoniert mit digitalen Buchungsportalen und erlaubt, den ÖPNV genau dort anzubieten, wo er gebraucht wird."
In einer nahezu perfekten Mobilität wird dies durch Mobilitätshubs abgerundet:
Das ist besonders für die sogenannte erste und letzte Meile auf dem Weg zum Ziel geeignet.
Nicht nur der Staat selbst, sondern auch kommunale Akteure spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Verkehrsprojekten in ländlichen Räumen.
In den Medien wird gerne viel Verantwortung auf die einzelnen Kommunen abgewälzt. Ja, die sogenannten Aufgabenträger für den ÖPNV sind in der Regel die Landkreise und kreisfreien Städte.
Zu den Aufgaben von Gemeinden bzw. Landkreisen gehören unter anderem:
„Es sei ratsam, die technischen Herausforderungen nicht zu unterschätzen und zu einem frühen Zeitpunkt möglichst viele Informationen über den Stand der Technik in dem jeweiligen Bereich einzuholen, um ein geplantes Vorhaben mit realistischen Annahmen zu starten."
Genau dabei hilft die highQ Computerlösungen GmbH mit ihrer Expertise und ihrem starken Netzwerk. Unser Ansatz besteht darin, Kommunen, Unternehmen und Verkehrsbetriebe bei der Umsetzung neuer, zukunftsweisender Mobilitätsangebote zu unterstützen.
Wir nennen das „Social Mobility” und diese Mobilität kann umgesetzt werden!
Für die Umsetzung lässt sich ein Vier-Schritte-Konzept anwenden, das auch dem Leitfaden der Ministerien für nachhaltige Mobilität entspricht:
Für Kommunen und Unternehmen, die einen nachhaltigen Mobilitätswandel anstreben, verlaufen diese Phasen jedoch nicht immer linear, sondern durchlaufen oft iterative Schleifen.
Unsere jahrelange Praxiserfahrung fließt in die einzelnen Schritte ein und dient als Leitfaden mit klaren Handlungsempfehlungen.
In den meisten Fällen entsteht die Phase 1 als Reaktion auf ein Problem. In unserem Fall ist es das Fehlen von Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum.
Bei der Ideenfindung geht es um eine regionale Gesamtstrategie, auf der alle weiteren Phasen aufbauen.
Nicht alles kommt in die engere Auswahl. Fokussieren Sie sich dennoch auf mindestens zwei bis drei mögliche Konzepte und Maßnahmen!
Sobald potenzielle Maßnahmen im engeren Kreis feststehen, beginnen die Machbarkeitsstudien. Kernbereiche sind die Rechtslage, Ausnahmeregelungen und die Finanzierung.
Besonders im rechtlichen und finanziellen Bereich appelliere ich an Weitsicht. Systemisches Denken hilft dabei19, denn oftmals sind die Synergieeffekte weitreichend und finanzieren das Vorhaben weitgehend im Nachgang.
Dank unserer langjährigen Konsortialpartnerschaft mit dem EDIH (European Digital Innovation Hub) MID Germany unterstützen wir Kunden seit jeher bei der Umsetzung im Bereich Förderung und Finanzierung.
Rechtliche Ausnahmen in Bezug auf private Fahrgemeinschaften werden ebenfalls oft nicht ausreichend beachtet. Doch gerade hier lohnt sich etwas Mühe besonders!
Nach der Beschlussfassung und Freigabe von Maßnahmen begleiten wir unsere Kunden bis in die Testphase hinein und darüber hinaus.
In dieser Phase wird das Mobilitätsangebot im Pilotbetrieb auf die Probe gestellt und Feedback eingeholt. Ebenso findet jetzt die Datenerhebung für Verbesserungen statt.
Die Mobilität von morgen gehört den Nutzern von übermorgen. Viele Kommunen ergänzen dies durch regionale Influencer und Social-Media-Kampagnen.
Sobald der Pilotbetrieb erfolgreich abgeschlossen ist, wird das Konzept in den Regelbetrieb übernommen. Idealerweise basiert dieser von vornherein auf bereits erhobenen Daten.
Ein starker Partner sollte Ihnen, den Betreibern und den Beteiligten zudem von Anfang bis Ende die richtigen Effizienztools für den ÖPNV zur Verfügung stellen können.
Genau solch einen Ablauf hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mit ÖPNV on demand untersucht24.
Das Pilotprojekt “sprinti” der Region Hannover dient dabei als Positivbeispiel.
Gerne übernehmen wir eine vertiefte Analyse Ihres Projekts vorab und informieren Sie über unsere digitalen Lösungen für die Projektdurchführung.
Unsere Experten freuen sich auf Ihre Anfrage.
Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind im Jahr 2024 bundesweit um 5 % angestiegen20. Gleichzeitig gibt es 11.000 Kommunen, deren Bevölkerung einen besseren ÖPNV begrüßen würde, wie eine Greenpeace Studie aus dem März 202521 zeigt.
“Rund 26 Prozent der Deutschen haben an ihrem Wohnort einen sehr schlechten Zugang zum öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV)” – Benjamin Gehrs, Co-Autor der Studie.
Zukunftsfähige Mobilitätsangebote im ländlichen Raum etablieren sich am besten durch die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger22.
Wir bedienen uns hierfür des Prinzips der sogenannten »Partizipationsleiter« nach Sherry Arnstein23.
Die nicht-partizipativen Stufen wie Manipulation, Therapie und Abwiegelung lassen wir hier bewusst als ineffektive und kontraproduktive Ansätze weg.
Nur mit Kenntnissen über ihre Rechte, Pflichten und Möglichkeiten können sich Bürgerinnen und Bürger eine fundierte Meinung bilden. Pilotprojekte zeigen, dass das Interesse oftmals größer ist als von Verkehrsbetrieben und Initiatoren angenommen.
Transparenz schafft Verständnis. Ein offener Informationsfluss ist der Grundstein für Vertrauen und Akzeptanz.
Sind die Informationskanäle klar und bereit, bespielt zu werden, sollten auch Möglichkeiten bestehen, aktives Feedback und Meinungen einzuholen.
Viel zu oft wird Feedback stillschweigend abgetan. Geben Sie nach außen Feedback darüber, welche Vorschläge warum umgesetzt oder abgelehnt wurden. Genau das ist entscheidend, um Frustration zu vermeiden und noch mehr Anklang zu erzeugen!
Jetzt können sich Verantwortliche echte Spielräume und Unterstützung sichern. Bürgerinnen und Bürger werden nicht nur gleichberechtigte Partner in der Planung und Entscheidungsfindung.
Bei unserer Arbeit mit Kommunen findet die Konzeption der nutzerfreundlichen App, die intuitive Routenplanung, Wahl der Verkehrsmittel und den einfachen Ticketkauf ermöglicht und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel vereinfacht, meistens in enger Abstimmung mit der Zielgruppe statt.
Aus unserer Erfahrung und der vieler anderer ist die Selbstverwaltungsphase die schwerste. Dabei wird die Verantwortung für die Verwaltung und Umsetzung eines Angebots an die lokale Gemeinschaft delegiert.
Durch diese Unterstützung behalten Kommunen und Verkehrsbetriebe die so wichtige Kontrolle, ohne dass die anfängliche Beteiligung als Mittel zum Zweck wahrgenommen wird25.
Der Mix aus eigenem Prozess von der Ideenfindung bis zur Erprobung, der die Beteiligung von Bürgern von Anfang an berücksichtigt, macht zukunftsfähige Mobilitätsangebote im ländlichen Raum möglich.
Wir brauchen nur:
Starke Partner, ein durchdachtes Netzwerk und ein Team aus Fachkräften und bürgernahen Sponsoren sind der Garant für Ihren Erfolg – wenn sie korrekt umgesetzt werden.
Dieser sehr umfassende Beitrag erläutert die Probleme, viele Sachverhalte und einige Lösungswege.
Die Lösungen werden durch bundesweit bereits erfolgreiche Projekte im ländlichen Verkehr untermauert:
Dank bürgernaher Initiativen, kreativem Mut und unkonventionellen Wegen entsteht zudem eine Art Gemeinschaftsgut, dem sich Vereine, Unternehmen und Verkehrsbetriebe anschließen.
Dies ist ein Zugewinn für die Standortqualität und das Unternehmensimage vieler sowie ein Statement der Kommunen: „Wir sind lebens- und zukunftswert.“
Dank innovativer Digitalisierung, hauseigener White-Label-Lösungen und interner Branchenexperten sind wir für jedes Projekt gerüstet.
Treten Sie mit uns in Kontakt!
Als Head of Mobility bei highQ Computerlösungen setze ich mich für eine bessere Mobilität von morgen ein.
Gerne können wir uns via LinkedIn vernetzen.
Bei Fragen schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an w.linnenbrink@highQ.de.