PlanB

Produktbeschreibung

highQ Fahr- und Dienstplanung

Mit PlanB einfach und schnell zu optimierten Fahr- und Dienstplandaten

Hauptsache gut geplant: Mit seinen vielseitigen und bedienungsfreundlichen Tools für die Planung und Optimierung von Fahrzeugumläufen und Dienstplänen (PlanB) sowie für die Personaldisposition (moveo Dispo) sorgt highQ für effiziente, kostensparende Abläufe in Verkehrsunternehmen. Unsere Lösungen sind beliebig skalierbar und somit für den kleinen, regionalen Busbetrieb ebenso geeignet wie für den Verkehrsverbund einer Metropole.

Mit PlanB werden Fahrpläne attraktiver, Fahrzeuge besser ausgelastet und Dienstpläne flexibel auf die Bedürfnisse Ihres Personals abgestimmt. Die rechtssichere Berücksichtigung von Arbeits- und Lenkzeit-Regelungen sowie eigener Tarifverträge ist dabei selbstverständlich. Bei Bedarf können Sie mit Hilfe mathematischer Optimierungstools zusätzliche Effizienzreserven in Ihren Plänen aufdecken.

Es lässt sich auf einem USB-Stick ebenso installieren wie in großen IT-Infrastrukturen und ist darüber hinaus auch als SaaS-Anwendung verfügbar. Die Optimierungsfunktionen sind als Zusatzmodul integrierbar oder – für Gelegenheitsnutzer – ebenfalls als SaaS verfügbar.

Unabhängig von der Komplexität der Installation zeichnet sich die Software durch ihre einfache und intuitive Bedienung aus – auch Anwender, die nur hin und wieder Planungsaufgaben übernehmen, kommen daher schnell mit PlanB zurecht.

Vorteile von PlanB

Effizientes und skalierbares Planungssystem

für regionale- und städtische Verkehrsbetriebe und Verbünde

Integrierbare Funktionen

zur Disposition und Planungsoptimierung

Arbeits- und Lenkzeit-Regelungen

werden berücksichtigt sowie eigene Tarifverträge

Modulare Ergänzungen

zum Informations- oder Leitsystem

Attraktivere Fahrplangestaltung

Standard-Windowsapplikation

mit verschiedenen relationalen Datenbanksystemen (z. B. MSSQL, Oracle)

Vereinfacht die Kalkulation

für Ausschreibungen

Optimale Auslastung

Ihrer Fahrzeuge und Ressourcen

Kostensenkung

durch eine einfache und effiziente Planung

Optimiert Umläufe und Dienste


Funktionen

Planungssystem für den Bus

PlanB ist ein prozessorientiertes System für Verkehrsunternehmen jeder Größenordnung. Dabei werden neben dem städtischen Planungsprozess insbesondere auch die Belange für den Regionalverkehr berücksichtigt und unterstützt.

Netzplanung: Stammdaten

  • Unternehmensdaten und Betriebsdaten (Betriebshöfe, Fahrzeugtypen)
  • tagesgenaue Abbildung kurzfristiger Änderungen (z. B. Baustellenverkehr)
  • Haltestellen inkl. GPS-Koordinaten und Global-ID-Informationen
  • Strecken mit differenzierten Fahrzeiten
  • Kartenintegration mit Routingfunktion
  • diverse Attribute und Parameter auch für die Versorgung der Nachfolgesysteme
  • Verwaltung von Anschlussbeziehungen

Fahrplanung: Aushang an der Haltestelle

  • Tabellarische und grafische Fahrtbearbeitung
  • Erstellung von Taktverkehren, auch mit gemischter Taktung
  • Zeitkorrektur von Fahr- und Wartezeiten
  • Anschlusssicherung von Fahrtbeziehungen
  • Abbildung von Rufbusfahrten
  • Pflege von Anmerkungen und Fußnoten
  • Layout-Design-Modul zur Gestaltung der Aushänge und Abfahrtspläne

Umlaufplanung: Weg eines Fahrzeugs

  • Manuelle und automatische Umlaufplanung auf Basis der Fahrten
  • Tabellarische und grafische Umlaufbearbeitung (Drag&Drop)
  • Automatische Ergänzung umlaufbezogener Bestandteile (Ein-/Aussetz-/Leerfahrten)
  • Zuordnung von Umläufen zu Fremd-/Subunternehmern
  • Automatische Abbildung von Umläufen über ein Optimierungsverfahren

Dienstplanung: Arbeitszeiten des Fahrers

  • Manuelle und automatische Dienstplanung auf Basis von Fahrten und Umläufen
  • Tabellarische und grafische Dienstbearbeitung (Drag&Drop)
  • rechtssichere Berücksichtigung von Arbeitszeit- und Lenkzeitregelungen sowie eigener Tarifverträge (Überwachung in Echtzeit, Zulässigkeit von planerischen Ausnahmen)
  • Parameter für Lenkzeit, Arbeitszeit und Lohnberechnung (Spesen, Zuschläge)
  • Automatische Abbildung von Diensten über parametrisierbare Optimierung

Umläufe und Dienste optimieren

Mit PlanB verfügen Sie über eine komfortable Lösung zur Planung und Simulation neuer Gegebenheiten, integriert in Ihren Arbeitsprozess. Optimieren Sie Ihre Abläufe und gestalten Sie die Zukunft nach Ihren Zielen.

Sensitivitätsanalyse
kleine Verschiebung = große Wirkung: Einsparung von Fahrzeugen durch minimale Veränderungen der Abfahrtszeiten

Kursoptimierung
Tagesscharfe Planung der Wagenumläufe

Umlaufoptimierung

  • Automatisierte Erzeugung von Umlaufvarianten nach unterschieldichen Optimierungszielen
  • Bewertung der Ergebnisse mit individueller parametrisierbarer Kostenfunktion


Dienstoptimierung

  • Festlegung von weichen und harten Optimierungszielen
  • Kombination der Umlaufstücke zu verschiedenen Dienstvarianten

Schnittstellen

Für die Versorgung von Nachfolgesystemen wie ITCS, Auskunftssysteme oder Fahrscheindrucker stehen Ihnen zahlreiche Exportschnittstellen zur Verfügung. Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden dabei die VDV-Standardschnittstellen.

Eine Vielzahl von Daten lassen sich auch direkt aus dem System heraus über Microsoft Excel sowie als CSV-Dateien zur Weiterverarbeitung exportieren.

Für den Export

  • VDV 452 und 455
  • HAFAS Rohdaten
  • Infopool
  • DINO
  • gtfs
  • METN
  • VDV+

 

Für den Import

  • über VDV 452
  • über DINO
  • über Excel, mit optionaler Datenanreicherung

moveo Profahr

Die von der Moveo Software GmbH entwickelte Dispositionslösung moveo Dispo lässt sich nahtlos in unser Planungssystem PlanB integrieren. Sie ergänzt die Fahr-, Umlauf- und Dienstplanung um die Funktionen der Dienstreihenfolgeplanung und Personaldisposition. In der Kombination bieten Ihnen beide Tools einen Leistungsumfang, der mit dem „großer“ Planungssysteme vergleichbar ist – und dies bei deutlich geringeren Anforderungen an die eigene IT-Infrastruktur. Darüber hinaus ist moveo Dispo auch als SaaS-Lösung verfügbar.

Downloads

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Hinweis zur DSGVO

Ihre Daten werden vertraulich behandelt und dienen nur zu Marketingzwecken. Es werden zu keiner Zeiten persönliche Daten an Dritte weitergegeben.

Weitere Informationen können in unseren Datenschutzbestimmungen nachgelesen werden.

 

Aktuelles

Erfolgreicher Projektstart mytraQ VBB-prüfApp

Trotz der Widrigkeiten von Corona konnte am 02.04.2020 das Kick-Off zum neuen Projekt der highQ Computerlösungen GmbH mit der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH über ein Web-Meeting erfolgreich durchgeführt werden.

Projektumfang ist die Lieferung einer VBB-prüfApp für Kontrolleure zur (teil)automatisierten Prüfung der elektronisch gespeicherten Inhalte von VDV-Barcodes und VDV-Nutzermedien zur Gültigkeitskontrolle. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Februar 2021, bereits Mitte 2020 werden erste Prüfungen mit dem System in der Fläche durchgeführt.

Mit zunächst bis zu 100 Endgeräten (Smartphone) und der highQ App mytraQ Pro werden die Prüfung von VDV-Barcodes nach Spezifikationen des VBB und der VDV eTicket Service GmbH & Co. KG (VDV ETS) für alle Verkehrsunternehmen sichergestellt. Vom 2D-Barcode bis zur Chipkarte über NFC, im Endausbau können dann 500 Devices die highQ Lösungen nutzen.

Neben der App mytraQ Pro für die VBB-prüfApp kommen die highQ Hintergrundsysteme fare.logiQ (zur Verwaltung der Prüfer und Prüfungen) und IONgate (zur Anbindung an die VDV-KA, inkl. dem SAM Server) zum Einsatz. Ein guter Brückenschlag zu dem bereits seit vielen Jahren im Einsatz befindlichen TicketOffice für Abo-/Schülerkartensystem bei vielen Verkehrsunternehmen im VBB.

Thomas Wanke, Niederlassungsleiter Berlin, freut sich sehr über diesen Erfolg: “ Wieder zeigt sich wie wir als highQ mit unserem Produktportfolio einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung von ÖV-Prozessen leisten. Nur durch den Einsatz des bereits bestehenden Standard-App mytraQ Pro kann der VBB Zeitplan gehalten und bereits jetzt mit den ersten Tests begonnen werden. Die App mytraQ Pro kann zukünftig auch für den gesamten EBE-Prozess genutzt werden um so weitere Synergien zu heben.“

highQ in der FAZ

Stadt der Zukunft

„Wer die Menschen aus dem Auto holen will, muss ihnen ein wirklich attraktives Angebot machen“, ist highQ-Geschäftsführer Thomas Hornig überzeugt. Die Freiburger IT-Spezialisten machen sich schon seit vielen Jahren Gedanken darüber, wie ein Wandel hin zu umweltfreundlicheren Fortbewegungsarten gelingen kann. Der zentrale Ansatz dabei ist eine digitale Mobilitätsplattform, auf der sämtliche öffentlichen Verkehrsangebote unter einem (Software-) Dach zusammengefasst werden. Über eine Smartphone-App können die Verkehrsteilnehmer dann ihre bevorzugte Reisevariante auswählen und direkt buchen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Schranke auf für den modernisierten DB Sylt Shuttle

Über 18 Jahre währt jetzt schon die Zusammenarbeit von highQ mit der DB Fernverkehr AG

Über 18 Jahre währt jetzt schon die Zusammenarbeit von highQ mit der DB Fernverkehr AG, dem Betreiber des Autoreisezugs „Sylt Shuttle“ zwischen Niebüll und Westerland. highQ-Geschäftsführer Thomas Hornig erinnert sich noch gut an die Anfänge des Projekts: „Damals, Anfang dieses Jahrtausends, haben wir den Sylt Shuttle fahrscheintechnisch von Papier auf elektronische Chipkarten umgestellt und damit – im wahrsten Sinne des Wortes – digitalisiert.“ Dieses chipkartenbasierte System, SVT01 genannt, war anschließend 18 Jahre und 365 Tage im Jahr ununterbrochen im Einsatz.

 

Natürlich ist die Technik seither nicht stehen geblieben, sodass highQ im Juli 2018 einen Folgeauftrag zur Modernisierung des Sylt Shuttles erhielt. Ziel war es, sowohl die Kundenschnittstelle als auch das Backend auf den aktuellen Stand zu bringen. Im neuen System SVTneo, das im Laufe des Jahres 2019 schrittweise in den Realbetrieb ging, wurden eine Vielzahl von Neuerungen umgesetzt; dazu gehört ein Kunden-Webshop und ein komfortables App-Ticketing, welches die chipkartenbasierten Bezahl- und Schrankenautomaten ablöste. „Damit ist der Sylt Shuttle jetzt auf dem aktuellen Stand für das mobile Zeitalter“, betont highQ-Projektleiter Erik Schlegel. Nutzer des Autozugs können ihren Transfer jetzt vorab online oder mobil buchen und dann direkt durch die offene Schranke ins Verladeterminal einfahren, denn das Check-in erfolgt automatisch per Kennzeichenerkennung. „Das damit verbundene Kundenerlebnis ist geradezu magisch“, so Schlegel begeistert.

 

Ausdrücklich gelobt für die gute und termingerechte Umsetzung wurde highQ von seinem Kunden, der Deutschen Bahn: „Wir sind stolz auf das neue, gemeinsam erarbeitete Sylt Shuttle-Buchungssystem und blicken gleichzeitig auf eine wahrlich langjährige Zusammenarbeit seit dem Jahr 2001 zurück“, sagt Thomas Hellwig, verantwortlicher Projektleiter bei der DB Fernverkehr AG.  „Dank seiner Expertise hat es highQ über zwei Dekaden hinweg verstanden, unser System durch nachhaltige Weiterentwicklung immer wieder auf den allerneuesten Stand zu bringen – in der schnelllebigen IT-Welt ist das sicherlich alles andere als der Normalfall.“ Dieses Lob erwidert highQ-Chef Thomas Hornig gern: „Der Folgeauftrag hat uns sehr gefreut, zeigt er doch, dass unser gutes Verhältnis auch nach 18 Jahren Partnerschaft keinerlei Spuren von Zerrüttung zeigt“, so sein launiger Kommentar.

 

Und auch der Dritte im Bunde – der Nutzer des Sylt Shuttles – scheint mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Die neue App erhielt überwiegend gute Bewertungen in den App-Stores und wurde schon in der ersten Woche nach der Freischaltung im Web und der App bereits für 600 Buchungen genutzt – noch bevor die neuen Funktionen überhaupt aktiv beworben wurden.

Intelligent fahren, Zeit sparen

Pendler verlieren jeden Tag viel Zeit auf ihrem Weg zu und von der Arbeit. Das Bonussystem Zeitmeilen verspricht Abhilfe:

Pendler verlieren jeden Tag viel Zeit auf ihrem Weg zu und von der Arbeit. Das Bonussystem Zeitmeilen verspricht Abhilfe: Es belohnt flexibles, multimodales Mobilitätsverhalten und trägt so dazu bei, Verkehrsströme zu entzerren.

 

Am schlimmsten ist es in Berlin: Laut einer Studie des US-amerikanischen Verkehrsinformationsdienstes INRIX verloren die Hauptstädter im Jahr 2018 durchschnittlich 154 Stunden Lebenszeit durch Staus und zähflüssigen Verkehr. Auch in anderen deutschen Ballungsräumen sieht es nicht viel besser aus. Bundesweit gehen so jedes Jahr geschätzt über eine halbe Million Stunden im Wert von viereinhalb Milliarden Euro verloren, und die Umwelt wird mit zusätzlichen 600 Tonnen CO2 infolge des Kraftstoff-Mehrverbrauchs belastet. Und eine nachhaltige Besserung ist nicht in Sicht, denn weder das Straßennetz noch das öffentliche Verkehrsangebot lassen sich kurzfristig an den absehbar weiter zunehmenden Berufsverkehr anpassen.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma will das Berliner Startup Zeitmeilen AG mit einem neuartigen digitalen Service aufzeigen. Die Idee: Pendler sollen nicht täglich stur dieselbe Strecke fahren, sondern sich bei ihrer Routenwahl an den individuellen Empfehlungen ihrer Mobilitäts-App orientieren. Die empfohlene Fahrtstrecke kann, trotz identischen Ziels, täglich eine andere sein, oder auch – z.B. bei großflächigen Verkehrsbehinderungen – ein Vorschlag, das Auto auf dem nächsten Park-and-Ride-Platz abzustellen und mit der U-Bahn weiterzufahren. Wer der Empfehlung folgt, kommt in jedem Fall schneller und entspannter an sein Ziel, und auch die Stadt insgesamt profitiert, indem der Verkehrsfluss zeitlich und räumlich entzerrt und optimal auf die vorhandene Infrastruktur verteilt wird.

 

Funktionsweise

Für jeden Teilnehmer ermittelt Zeitmeilen eine individuelle, staufreie Route zu seinem Ziel. Die Anwendung ist vor allem für Berufspendler gedacht, die regelmäßig gleiche Wegstrecken zurückzulegen haben; mit der Vorhersagefunktion lassen sich jedoch auch neue Wegstrecken zeitlich optimieren. Als Basis für die Zeitmeilen-Empfehlungen dienen die Bewegungsdaten aller Zeitmeilen-Nutzer, die um aktuelle und historische Verkehrsdaten der regionalen Verkehrszentrale ergänzt werden. Auf diese Weise sind valide Vorhersagen möglich, die auf aktuellsten Daten basieren und so auch kurzfristige Einflüsse berücksichtigen. Umgekehrt kann das System auch den Verkehrsbehörden wertvolle Zusatzinformationen liefern, die sie zur Verkehrsbeeinflussung und -optimierung nutzen könnten.

 

Vorteile gegenüber anderen Routing-Apps

Im Vergleich zu anderen Routing-Apps hat Zeitmeilen gleich mehrere Vorzüge: Erstens hat das System Zugriff auf eine umfassende regionale Datenbasis und kann somit auch absehbare Verkehrseinschränkungen, etwa durch künftige Baustellen, bei ihren Empfehlungen berücksichtigen; zweitens werden nicht nur die individuellen Routen einzelner Verkehrsteilnehmer, sondern parallel die Routen aller Zeitmeilen-Nutzer optimiert und so die „Schwarmintelligenz“ genutzt; drittens können auch die Interessen des Gemeinwohls Berücksichtigung finden, indem z.B. Ausweichstrecken nicht durch sensible Bereiche wie Wohngebiete oder an Schulen vorbei geführt werden. Und nicht zuletzt erfüllt Zeitmeilen höchste Anforderungen an den Datenschutz: Die Anwendung nutzt eine patentierte, DSGVO-konforme Ortung, es werden keine individuellen Bewegungsprofile erstellt. Sämtliche Prozesse laufen anonymisiert und verschlüsselt über deutsche Server und Netze.

 

Bonuspunkte schaffen zusätzliche Anreize

Nun müssten die Verkehrsteilnehmer nur noch den guten Ratschlägen von Zeitmeilen folgen und alles wäre gut … aber leider ist der Mensch ein Gewohnheitstier und fährt gern jeden Tag seine gewohnte Strecke. Um ihn auf neue Wege umzuleiten und zu „vernünftigem“ Mobilitätsverhalten zu bewegen, enthält Zeitmeilen daher zusätzlich ein Belohnungssystem mit Gamification-Komponenten. Wer die Anwendung regelmäßig nutzt und sich an die Routenempfehlungen hält, erreicht nicht nur schneller sein Ziel, sondern kann – als Dankeschön für seine Flexibilität – Bonuspunkte („Zeitmeilen“) sammeln. Diese können später in ideelle, virtuelle oder geldwerte Prämien eingetauscht werden, beispielsweise Gratisparkzeiten oder Einkaufsgutscheine. Das in Zeitmeilen integrierte Incentive-Programm ermöglicht so auch vielfältige Beteiligungsmodelle für die regionalen Mobiltitätsanbieter.

 

Anwendung im Unternehmen

Neben den Pendlern, die dank Zeitmeilen den Stau umfahren, und Kommunen, die von Verkehrsspitzen entlastet werden, können auch Unternehmen profitieren, wenn sie Zeitmeilen für ihre Mitarbeiter einführen. Zum einen kommen diese morgens entspannter und pünktlicher zur Arbeit, zum anderen lassen sich durch den effizienteren Einsatz von Firmenflotten und die Reduktion von Parkflächen konkrete Einsparungen erzielen. Der Aufwand für Einrichtung und Betrieb der Zeitmeilen-Anwendung amortisiert sich somit binnen kurzer Zeit – denn dafür genügt ein Bruchteil der Kosten, die sonst z.B. für den Bau und Betrieb von Parkplätzen anfallen würde. Darüber hinaus kann das Unternehmen durch die aktive Beteiligung seiner Belegschaft am vernünftigen Pendeln seine CO2-Bilanz nachhaltig verbessern.

 

Incentivierung im Unternehmen

Auch die Incentivierung kann im Unternehmenskontext sinnvoll eingesetzt werden: Beherzigt ein Mitarbeiter die Empfehlungen der App (z.B. Fahrt außerhalb der Stoßzeiten, Nutzung einer alternativen Strecke) oder fährt ressourcenschonend (z.B. mittels Carpooling, Nutzung von ÖPNV oder Fahrrad), sammelt er Zeitmeilen, die er anschließend gegen eine Prämie eintauschen kann. Zusätzlich können interne Wettbewerbe („Zeitmeiler des Monats“) zur Motivation beitragen. Als Ergänzung zur App gibt es ein Dashboard zur Erfolgskontrolle, dass z.B. in der Betriebskantine platziert werden kann und so weitere Mitarbeiter zum Mitmachen motiviert. Da Zeitmeilen nicht sanktioniert, sondern immer nur positives Mobilitätsverhalten belohnt, haben auch die Vertreter der Arbeitnehmermitbestimmung und der Gewerkschaften in der Regel keine Vorbehalte gegen eine Einführung solcher Incentivierungsmaßnahmen. 

 

Flexible Integration in Mobilitäts-Apps

Inzwischen gehört die Zeitmeilen AG zur Familie des Freiburger Softwareunternehmens highQ, das auf die Entwicklung von IT-Lösungen für den öffentlichen Verkehr und Controlling-Lösungen für Banken spezialisiert ist. Nutzer der von highQ entwickelten Mobilitäts-App mytraQ können die Zeitmeilen-Funktionen daher schon heute in vollem Umfang für die Optimierung von betrieblicher Mobilität nutzen. Darüber hinaus steht Zeitmeilen weiterhin als selbstständige App sowie als Whitelabel-Applikation zur Integration in Routing- und Ticketing-Apps anderer Anbieter zur Verfügung. Ein Beispiel für eine solche Whitelabel-Anwendung ist die multimodale Mobilitäts-App moveBW in Stuttgart. Auch im Unternehmenskontext wurde Zeitmeilen bereits eingesetzt (im Rahmen der Initative SB:digital des Bundesministeriums für Bildung und Forschung).

 

Um die Nutzerakzeptanz zu erhöhen, verfolgt Zeitmeilen grundsätzlich das Prinzip „Belohnen statt Bestrafen“: Die Fahrt im eigenen Auto wird nicht – wie etwa im Fall eines Fahrverbots oder einer Citymaut – sanktioniert, sondern der motorisierte Individualverkehr bleibt Teil des von Zeitmeilen optimierten Mobilitätsmix. Wenn vom Anwender gewünscht, kann jedoch der Umstieg auf die Verkehrsmittel des Umweltverbunds über die Incentivierungsfunktion belohnt werden. Selbst eingefleischte Autofahrer lassen sich auf diese Weise eher „abholen“ und Schritt für Schritt zu einem multimodalen, umweltfreundlicheren Verkehrsverhalten bewegen. Für verkehrsgeplagte Kommunen wie auch Unternehmen mag es daher effektiver sein, einen kleinen Betrag in Zeitmeilen anstatt einen größeren in weitere Straßen oder Parkplätze zu investieren.

Intermodal und bedarfsgesteuert: Planung für die Verkehrswende

Entwicklung einer intermodalen Planungskomponente aus Basis des Planungssystems PlanB

Im Rahmen des Forschungsprojekts MaaS L.A.B.S. sollen integrierte Verkehrskonzepte aus Linienverkehr und On-Demand-Angeboten erprobt werden. Das Freiburger IT-Unternehmen highQ entwickelt hierfür eine intermodale Planungskomponente auf Basis seines Planungssystems PlanB.

 

Noch ist die Welt der Mobilität klar in zwei Hälften geteilt: den motorisierten Individualverkehr (MIV) auf der einen und den öffentlichen Verkehr (ÖV) auf der anderen Seite. Doch schon in wenigen Jahren dürfte das Verkehrsgeschehen in den Städten wesentlich bunter aussehen: Der liniengebundene ÖV wird ergänzt durch individuelle, bedarfsgesteuerte Sharing-Komponenten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „individuellem öffentlichen Verkehr“ (IÖV). Das Ziel: Jeder Verkehrsteilnehmer soll mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds ebenso sicher und bequem an sein Ziel gelangen, wie er das von der Fahrt im eigenen Auto gewohnt ist.

Die Realisierbarkeit und die Akzeptanz eines solchen Verkehrssystems soll das auf vier Jahre angelegte, vom BMBF mit rund 4,5 Millionen Euro geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt MaaS L.A.B.S. (Mobility-as-a-Service-Plattform: Lebendig, Automatisiert, Bedarfs- & Sharing-orientiert) klären, welches offiziell am 15. Mai 2019 gestartet wurde. Als eine von drei Pilotstädten wurde Potsdam ausgewählt: Dort soll das bestehende ÖV-Fahrplanangebot durch selbstfahrende elektrische Mikrobusse zur Feinerschließung sowie Car-, Bike- und Ridesharing-Angebote ergänzt werden. Sämtliche Angebote werden über eine gemeinsame digitale Plattform zusammengeführt, sodass für die Verkehrsteilnehmer ein einheitliches, attraktives Gesamtangebot entsteht.

 

Integration aller Mobilitätsangebote

Die Basis des Systems bildet eine integrierte Mobilitätsplattform, welche die Verkehrsleistungen der verschiedenen Anbieter verknüpft und eine übergreifende Planung, Steuerung und Abrechnung ermöglicht. Über eine noch zu entwickelnde Routing- und Ticketing-App erhalten die Verkehrsteilnehmer Zugriff auf das Gesamtangebot; über ihr Smartphone können sie ihre individuelle Reisekette zusammenstellen, erhalten einen Gesamtpreis für die gewählte Variante und können diese direkt buchen.

Neben den Verkehrsbetrieben der drei Pilotstädte (Potsdam, Cottbus und Hannover) sind mehrere Hochschulen und IT-Unternehmen an MaaS L.A.B.S. beteiligt; zu den insgesamt zehn Projektpartnern gehört auch das Freiburger IT-Unternehmen highQ Computerlösungen GmbH, das bereits Erfahrungen in zahlreichen Forschungs- und Kundenprojekten zur digitalen Mobilität gesammelt hat. Neben der Mitwirkung an der MaaS-Gesamtarchitektur ist highQ maßgeblich in die Entwicklung der plattformeigenen Ticketing- und Clearingsysteme sowie der MaaS-App und der MaaS-Planungskomponente involviert.

 

Flexibilisierung der Planung

Ein solches integriertes Angebot, in dem Linien- und Bedarfsverkehre flexibel miteinander verknüpft sind, erfordert eine intermodale Betriebsplanung, die von üblichen ÖV-Planungstools bisher nicht unterstützt wird; im Rahmen von MaaS L.A.B.S. wird ein solches Planungstool nun erstmals umgesetzt werden. Die Basis bildet die highQ-Planungssoftware PlanB, die zu diesem Zweck um zusätzliche Module zur Vorplanung sowie zur Ad-hoc-Einsatzplanung der Bedarfsverkehre ergänzt wird. In der Vorplanung werden die Angebotskorridore festgelegt; die reale Einsatzplanung der Fahrzeuge erfolgt dann in Echtzeit auf der Basis der Fahrgastanfragen. Diese Anfragen werden effizient auf die Fahrzeuge gebündelt; dabei werden stets auch die Anschlussverkehre berücksichtigt, um Wartezeiten für die Fahrgäste zu minimieren. Auf diese Weise entstehen verlässliche Reiseketten, die eine echte Alternative zur Fahrt im eigenen Auto bieten.

Da die Bedarfsverkehre mit elektrischen Mikrobussen gefahren werden, sind darüber hinaus die Spezifika elektrischer Fahrzeuge wie Reichweiten und Ladezeiten in den Umläufen zu berücksichtigen – die hierfür notwendigen Ergänzungen zu PlanB befinden sich aktuell bereits in der Umsetzung. Die Umlaufbildung und -optimierung erfolgt dann auf Basis der verfügbaren (Rest-) Reichweiten der Fahrzeuge in Abhängigkeit vom Energiebedarf (z.B. Höhenprofil) der jeweiligen Strecke sowie von den klimatischen Bedingungen, die ebenfalls Auswirkungen auf die realen Reichweiten haben.

 

Vorbildwirkung für andere Städte

Die Projektergebnisse von MaaS L.A.B.S. sollen die Grundlage für eine ökologische Verkehrswende in den Städten – weg vom MIV, hin zum IÖV – bilden. Deshalb fokussiert das Projekt nicht nur auf die technischen Aspekte, sondern bezieht auch die Bevölkerung, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Politik der beteiligten Städte aktiv ein. Wenn die angestrebten Projektziele erfolgreich umgesetzt werden und bei den Verkehrsteilnehmern die erhoffte Akzeptanz finden, werden intermodal geplante Verkehrssysteme bald auch in weiteren Städten und Kommunen Einzug halten.

Dienstleistung

Mit der PlanB Optimierung as a Service erhalten Sie ein maßgeschneidertes Ergebnis-Set auf Basis Ihrer Daten und Anforderungen. Die Optimierung richtet sich dabei nach Ihren individuellen Zielen. Wir ermitteln Ihren optimalen Fahrzeugbedarf und erstellen verschiedene Varianten optimierter Dienst- und Umlaufpläne. Einfach als Dienstleistung. Einmalig und individuell auf Ihre Unternehmen zugeschnitten.

Ihre Vorteile

  • Keine Investitionskosten – die Anschaffungskosten für Optimierungstools entfallen
  • Transparente Dienstleistungen – ein Festpreis auf Basis Ihrer Anforderungen
  • Unabhängig von bestehenden Planungswerkzeugen – wir benötigen nur Ihre Daten

Möchten Sie PlanB als Dienstleistung nutzen?

Unser Kollege Thomas Wanke freut sich auf Ihre Anfrage:

t.wanke(at)highq.de

fon +49 (0)761 70 60 40

Referenzen

„highQ verfügt nicht nur über die IT-Kompetenz, sondern auch über Fachleute, die wirklich etwas vom ÖPNV verstehen. PlanB liefert den Beweis, dass ein leistungsfähiges Planungssystem ein beherrschbares, praxisorientiertes Werkzeug sein kann. Innerhalb weniger Monate haben wir das System bei uns eingeführt und sind damit pünktlich und erfolgreich in den Produktivbetrieb gestartet. highQ hat uns dabei von Anfang an professionell begleitet."

Arno Demand, Geschäftsführer, QNV Queichtal Nahverkehrsgesellschaft GmbH


„Mit PlanB von highQ für die Fahr- und Dienstplanung und profahr von moveo haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Beide Systeme ergänzen sich hervorragend. Per Schnittstelle können in PlanB erstellte Dienste auch bei häufigen Anpassungen zügig und einfach zur Disposition an profahr übergeben werden. Mittels eines Differenzexports wird der Datentransfer zukünftig noch weniger Zeit in Anspruch nehmen.“

Thorsten Techentin, Leitung Leistungssteuerung, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH


Kontakt

Haben Sie weitere Fragen zu PlanB? Gerne steht Ihnen Thomas Wanke und sein Team für Ihre Fragen zur Verfügung.

Thomas Wanke

fon 

+49 (0) 30 55 57 07 62

mobil +49 (0) 171 47 106 93

 

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Entwicklerteam von PlanB

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