Berlin/Freiburg, 28. September 2026. Zwei Jubiläen, eine gemeinsame Branche und viele Ideen für die Zukunft: Die InnoTrans feierte in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen – ebenso wie die highQ Computerlösungen GmbH. Für highQ war die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik vom 22. bis 25. September erneut eine wichtige Plattform für den Austausch mit Verkehrsunternehmen, Verbünden, Aufgabenträgern und Technologiepartnern. Rund 175.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus mehr als 120 Ländern kamen nach Berlin. 3.190 Aussteller aus 59 Ländern präsentierten ihre Lösungen; 180 Weltpremieren unterstrichen die Innovationsdynamik der Branche.
Am Stand 320 in Halle 2.1 zeigte highQ, wie digitale Lösungen den öffentlichen Verkehr effizienter, vernetzter und unabhängiger machen können. Im Fokus standen eine integrierte Mobilitätsplanung sowie die intelligente Nutzung von Daten und digitalen Angeboten, die Verkehrsunternehmen mehr Gestaltungsspielraum eröffnen.
Daten verbinden, digitale Souveränität stärken
Wie lassen sich Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen und für bessere Entscheidungen nutzbar machen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Präsentation des highQ Dashboards und der Datenintegration. Statt abgeschotteter Datensilos setzt highQ auf integrierte Systeme, die Datenquellen verbinden und einen umfassenden Blick auf den Verkehrsbetrieb ermöglichen. Das Ziel: mehr Transparenz, offenere Schnittstellen und größere Unabhängigkeit von einzelnen Systemen und Anbietern. Denn wer die eigenen Daten souverän und ohne Big-Tech-Lösungen nutzen kann, schafft eine wichtige Grundlage, um Prozesse zu verbessern und den Betrieb europäisch zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Mobilitätsdaten nutzen und Einnahmen sichern
Ein weiterer Schwerpunkt waren die App-basierte Fahrgastzählung und die Einnahmenaufteilung beim Deutschlandticket (DT-EAV). Mit DSGVO-konformer Mobilitätsverhaltenserkennung lassen sich Erkenntnisse über die tatsächliche Nutzung von Verkehrsangeboten gewinnen. Diese Daten können sowohl die Verkehrsplanung als auch die Einnahmenaufteilung unterstützen. Je nach Anwendungsfall können sie zudem eine Alternative oder Ergänzung zu aufwendigen automatischen Fahrgastzählsystemen (AFZS) sein. Damit verbindet highQ zwei zentrale Anliegen der Verkehrsunternehmen: belastbare Datengrundlagen und einen wirtschaftlichen Betrieb.
PIMO bringt Linien- und Bedarfsverkehr zusammen
Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte highQ die Planungsplattform intermodale Mobilität (PIMO) vor. Sie ermöglicht eine überregionale Mobilitätsplanung, bei der klassischer öffentlicher Verkehr und flexible Bedarfsverkehre gemeinsam betrachtet werden. So können Verkehrsangebote über einzelne Linien, Verkehrsmittel und regionale Grenzen hinweg aufeinander abgestimmt und Einsparpotenziale identifiziert werden. PIMO schafft damit eine Grundlage für Mobilitätskonzepte, die unterschiedliche Angebote sinnvoll miteinander verbinden.
mytraQ: Multimodale Mobilität selbstbestimmt gestalten
Mit mytraQ präsentierte highQ seine App und Webanwendung für multimodale Mobilität. Sie verbindet verschiedene Mobilitätsangebote mit digitalen Auskunfts- und Routingfunktionen sowie dem Anreizsystem ZEITMEILEN, das Menschen zu einer veränderten Verkehrsmittelwahl motivieren kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf digitaler Souveränität: Verkehrsunternehmen und Regionen sollen Mobilitätsangebote gestalten können, ohne bei zentralen Funktionen wie Karten, Auskunft, Routing oder Ticketing vollständig von BigTech-Plattformen abhängig zu sein.
Digitale Souveränität und KRITIS
highQ Computerlösungen unterstützt Verkehrsunternehmen und Verbünde dabei, digitale Souveränität und hohe Anforderungen an IT-Sicherheit umzusetzen. Durch die Nutzung der Dienste von IONOS können IT-Infrastrukturen auf einer leistungsfähigen und in Deutschland betriebenen Cloud- und Hosting-Plattform realisiert werden. Dabei lassen sich Anforderungen an Datenschutz, Verfügbarkeit, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit gezielt berücksichtigen. Insbesondere im Umfeld kritischer Infrastrukturen (KRITIS) schafft die Kombination aus professioneller IT-Betreuung durch highQ Computerlösungen und den entsprechenden IONOS-Diensten eine Grundlage für resiliente und sicherheitsorientierte IT-Lösungen. So unterstützt highQ seine Kunden dabei, gesetzliche und organisatorische Anforderungen an einen sicheren und souveränen IT-Betrieb umzusetzen.
Gemeinsam mit starken Partnern
Den Messeauftritt gestaltete highQ gemeinsam mit den Mitausstellern kirsch konkret, PRISMA solutions und dem EDIH MID GERMANY. Die Partner brachten unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen ein: von Kundenbeziehungen und Service im ÖPNV über integrative Datenanalysen bis hin zur Unterstützung bei der digitalen Transformation. Das gemeinsame Vortragsprogramm griff diese Themen auf und bot Raum für konkrete Anwendungsbeispiele und fachlichen Austausch. Die Gespräche am Stand zeigten, wie wichtig das Zusammenspiel von Technologie, Daten, Organisation und Kundenperspektive für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs ist.
Zwei Jubiläen – und der Blick nach vorn
Seit 1996 hat sich die InnoTrans zu einem internationalen Treffpunkt der Verkehrsbranche entwickelt. Auch highQ blickt auf drei Jahrzehnte Unternehmensgeschichte zurück: Seit der Gründung am 4. Juni 1996 entwickelt das Unternehmen Softwarelösungen, die Menschen im Alltag unterstützen – heute insbesondere für einen leistungsfähigen und digital vernetzten öffentlichen Verkehr.
„30 Jahre highQ und 30 Jahre InnoTrans – für uns ist das ein schöner Anlass, zurückzublicken und vor allem nach vorn zu schauen. Die Anforderungen an den öffentlichen Verkehr verändern sich ständig. Wir möchten Verkehrsunternehmen und -verbünde dabei unterstützen, ihre Daten besser zu nutzen, Systeme sinnvoll zu verbinden, Einnahmen zu sichern, Kosten einzusparen und Mobilität eigenständig weiterzuentwickeln. Die vielen persönlichen Gespräche auf der InnoTrans haben uns darin bestärkt, diesen Weg gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern fortzusetzen“, so Thomas Hornig, Geschäftsführer der highQ Computerlösungen GmbH.
highQ bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, Kunden, Partnern und Gesprächspartnern für den intensiven Austausch und die vielen Impulse während der InnoTrans 2026. Die Messe hat einmal mehr gezeigt: Die Mobilität der Zukunft entsteht dort, wo Menschen, Daten und Lösungen zusammenkommen.
Das 1996 in Freiburg gegründete Software-Unternehmen entwickelt Lösungen für die Mobilitätsbranche und für Finanzinstitute. Im Mobilitätsbereich bündelt highQ seine Anwendungen in der highQ MobilitySuite. Sie umfasst Software für die Planung und Organisation des ÖPNV, das Ticketing und Einnahmenmanagement, die Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote sowie digitale Anreizsysteme für eine veränderte Verkehrsmittelwahl. Ziel ist es, Verkehrsunternehmen, Verbünde und Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Prozesse digital abzubilden, Daten systemübergreifend zu nutzen und unterschiedliche Mobilitätsangebote miteinander zu verbinden. Zurzeit beschäftigt highQ über 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den sechs Standorten Freiburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Weimar.
Pressekontakt
Marek Sievers
Tel. +49 151 55 29 28 44
Weitere Informationen finden Sie unter www.highQ.de