Mobilität von morgen: highQ engagiert in der Forschung

"Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden." (Oscar Wilde)
 

highQ entwickelt smarte, intermodale und interoperable Lösungen für die Mobilität von morgen. Mit mytraQ und ZEITMEILEN sind wir auf dem Weg zu einer universellen Mobilitätsapp*.  Weitere Best Practice Use Cases zeigen, wie wir Mobilität effizient umsetzen. 
*Beitrag aus "Internationales Verkehrswesen" 09/2015 mit freundlicher Genehmigung der DVV Media Group GmbH

highQ im Gewinnerkonsortium: Wettbewerb für digital gestützte Mobilität "moveBW"

25.04.2016 - highQ ist eines von sechs Unternehmen, das unter der Konsortialführerschaft der Robert Bosch GmbH den Wettbewerb moveBW gewonnen hat. Mit ihrem umfassenden Konzept für vernetzte Mobilität in der Metropolregion Stuttgart haben die Unternehmen die Jury überzeugt. „Wir benötigen dringend innovative, verkehrsübergreifende Ideen zur Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger. Wenn die Informationen entsprechend einfach abzurufen sind, werden sie auch in Anspruch genommen. Dafür hat das Gewinner-Konsortium ein zukunftsorientiertes Angebot erarbeitet, welches zum Beispiel Parkraummanagement und verkehrsübergreifende Navigation beinhaltet. Mit moveBW wird dieses Angebot nun in einem konkreten Projekt umgesetzt“, so Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Bekanntgabe des Gewinnerkonsortiums am 25. April 2016 in Stuttgart.

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Best Practice Beispiel Stuttgart Service Card - polygoCard

Als Projektpartner im Schaufensterprogramm Elektromobilität ist highQ maßgeblich an der Entwicklung der Stuttgart Service Card beteiligt. Als polygoCard funktioniert sie nun als Schlüssel für übergreifende Mobilitätsangebote sowie als Bezahlinstrument mit Kreditkartenfunktion. Viele Services werden in der polygoCard einfach vereint.

Lesen Sie hier mehr zur Projektbeteiligung von highQ am Pilotprojekt des Schaufenster LivingLab BWe mobil. Sehen Sie hierzu auch den hier verlinkten Kurzfilm.

Nutzer der polygoCard haben einen durch die Karte einheitlichen Zugang zu einer Vielzahl von Mobilitäts- und Shoppingangeboten in der Region Stuttgart. Neben dem eTicket sind folgende Funktionen von Anfang an auf der polygoCard vorhanden:

  • Carsharing: Zentraler Zugang zu allen Angeboten von car2go, Flinkster und stadtmobil mit der polygoCard.
  • Bikesharing: An jeder Station von Call a Bike und nextbike können mit der polygoCard Räder geliehen werden.
  • Shopping & Bezahlen: SSB-Kunden können die polygoCard exklusiv mit integrierter Bezahlfunktion als polygoCard pay erhalten.
  • Elektroladestationen: Mit der polygoCard kann ebenfalls bargeldlos an allen EnBW-Ladestationen getankt werden.

Im weiteren Verlauf des Projekts werden auch städtische Angebote hinzukommen.

Forschungsprojekt „Aprikose“

Appliance zur Unterstützung von KMU bei der Erbringung komplexer Mobilitäts-Services
Im Rahmen des Projekts Aprikose entwickelte highQ in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart eine Appliance, ein vorinstalliertes, vorkonfiguriertes und sofort einsetzbares IT-Endgerät. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können ihre Mobilitätsdienstleistungen und komplementären Angebote mit dieser Appliance einfach, kostengünstig und sicher vernetzen (sog. Koopkurrenznetzwerk). Gemeinsam können höherwertige Dienstleistungspakete angeboten werden, die die Nutzung umweltfreundlicher Mobilitätsdienstleistungen vereinfachen.
In drei Stufen wurden die Anforderungen an die Appliance ermittelt und jeweils in einem Prototyp realisiert. Die jeweiligen Prototypen wurden bei ausgewählten assoziierten Projektpartnern im Probebetrieb getestet und auf Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickelt. Es wurde eine Produktlinienarchitektur entwickelt, die eine einfache Anpassung der Appliance an die Erfordernisse der verschiedenen Branchen der Kunden erlaubt. Auch musste in der Entwicklung sichergestellt werden, dass auf die Appliances per Fernwartung zugegriffen werden kann, sie gleichzeitig aber gegen unbefugte Zugriffe gesichert und hochverfügbar sind.
Das Projekt Aprikose wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „KMU innovativ“ gefördert. Weitere Informationen zum Projekt Aprikose finden Sie auf der Webseite des Projekts.

Buchempfehlung: Best Practice Beispiele für herausragende kommunale Innovationen für Telematikanwendungen in Kommunen

Beschrieben werden elektronische Bezahlprozesse bei Mobilitätsketten, sowie der Einsatz von Softwaremodulen für kommunale Lösungen anhand von Beispielen u.a. aus Stuttgart, Heilbronn/Schwäbisch Hall, Luxemburg und Friedrichshafen.

Michael Sandrock (Hrsg.); Intelligente Verkehrssysteme und Telematikanwendungen in Kommunen, Springer Vieweg Verlag; 2015 ISBN: 978-3-658-05855-5