Ticket Station - Funktionsweise
Die Schule pflegt die Schüler(stamm)daten (Änderungsdienst) als vor Ort präsente Institution, während eine zentrale Datenverarbeitungsstelle sämtliche Daten automatisch (in der Nacht per DFÜ) sammelt und alle notwendigen Statistik- und Prüflisten und eine einheitliche Liste zur Abrechnung dem Schulträger und Landratsamt zukommen läßt. Die Eltern nehmen am Lastschriftverfahren teil. Die Schüler erhalten einmalig Plastik-Karten, die mit einem berührungslosen Chip versehen sind und als Fahrkarten dienen.
Das Besondere hierbei ist, dass auf der Chipkarte der Schüler- und der Schulname visuell lesbar aufgedruckt sind.
In den Schulen werden Ticket Stationen aufgestellt. Dort können die Schüler durch einfaches Auflegen der Chip-Karte ihre Fahrkarte Monat für Monat verlängern.
Beim Auflegen der Karte prüft der Automat, ob der fällige Eigenanteil, der per Lastschrift vom Konto der Eltern abgebucht wird, eingegangen ist.
Ist alles in Ordnung, wird die Karte verlängert und eine Fahrschein-Quittung ausgestellt.
Ist kein Eigenanteil eingegangen, können die Schüler den fälligen Betrag per GeldKarte begleichen.
Die Entlastung ist groß - für die Schulen, die Schulträger, die Landratsämter und die Ver- kehrsunternehmen, die Dank der Automaten mit den Schülermonatskarten keine Umstände mehr haben.
Die Schule hat nun keinen Aufwand mehr mit dem Ausfüllen, Abstempeln und Ausgeben der Berechtigungsscheine. Die Listen kommen automatisch aus dem Computer und das Lastschriftverfahren ist online. Manuelle Arbeit entfällt.
Die Verkehrsbetriebe sparen Zeit, da der Fahrkartenverkauf im Fahrzeug entfällt und der Einstieg durch die Berührungslosigkeit schneller geht. Die Busse werden pünktlicher.
Das Landratsamt erspart sich das Sammeln und Kontrollieren der vielen Berechtigungsscheine. Diese gibt es einfach nicht mehr. Das Überprüfen wird anhand eines Monatsabschlusses vorgenommen.
Für die Schüler wird die Beschaffung einer neuen Monatskarte bequemer. Das Anstellen an den bisherigen Verkaufsstellen für den Bus oder Zug entfällt. Das Beschaffen und Aufbewahren der Gutscheine entfällt ebenfalls. Es wird somit einfacher und schneller.
Für die Zukunft ist geplant, auch die Stammkarten und die Fahrschein-Quittungen auf den Schülerfahrausweisen (visuell lesbar) abzubilden und das Verfahren flächendeckend einzuführen.
Spätestens dann muss die Liste der "Dinge, die das Leben von Verkehrsunternehmen, Landratsämtern und Schulen verkomplizieren", umgeschrieben werden.
Unsere Aufgaben bei diesem Projekt sind:
- Oberflächengestaltung
- Benutzerführung
- Datenabgleich zwischen Automat und Zentrale
- Ausarbeitung der endgültigen Hardwarekonfiguration
- Betreuung des Projektes während der Pilotphase
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