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Softwareentwicklung "TicketOffice" beim KreisVerkehr - eine Erfolgsstory

Baden-Württemberg Magazin... was den Süden bewegt

Mittelständische Unternehmen und Institutionen mit ihren besonderen Stärken in Produkt, Leistung und Unternehmenskultur

Wie man Fahrgäste für sich gewinnt - Berührungslos mit der Chipkarte in Fahrzeugen oder am Bahnsteig an- und abmelden. Bezahlen durch Lastschriftverfahren im Hintergrund.

Wer kennt sie nicht - die schön gestalteten Fahrausweise im Landkreis Schwäbisch Hall?

Ausgangspunkt war eine Softwareentwicklung bei der damaligen VSH Verkehrsgemeinschaft Schwäbisch Hall GmbH im Jahr 1990. Schüler bekamen zuvor eine Stammkarte und Berechtigungsscheine, die sie dann beim Busfahrer gegen eine Monatskarte eintauschten. Viel Aufwand für die Schulsekretariate, die Busunternehmen, die Bahn, die Fahrer, den Verkehrsverbund, die Bürgerämter, das Landratsamt.

In der Zeit der ersten PCs und selbst programmierbaren Datenbanken hatten die Brüder Hans und Eberhard Hafner aus Schwäbisch Hall eine Idee: Die Ausgabe und Abrechnung von Schüler-Monatskarten mit Hilfe moderner EDV. Diese Idee wurde zum Selbstläufer: Andere Verbünde und Verkehrsunternehmen kauften die Softwareentwicklung bei der damaligen Verkehrsgemeinschaft Schwäbisch Hall. Damit hatte der Verbund eine Refinanzierung seiner Investitionen und ein gut funktionierendes Abrechnungssystem, welche alle Beteiligten, im besonderen die Schulsekretariate und die Busfahrer, deutlich entlastete.

Die Software wurde bzw. wird zum Beispiel im Hohenlohekreis, in Heilbronn, im Main-Tauber-Kreis, in Aalen, Heidenheim, Stuttgart, Mannheim, Ludwigshafen aber auch in Hamburg und Berlin bei der DB eingesetzt.

Die Grenzen der Softwareentwicklung beim jetzigen KreisVerkehr Schwäbisch Hall waren 2008 erreicht, als die Anforderungen an eine solche Software durch buchhaltungstechnische Vorgaben sowie der Entwicklung des elektronischen Tickets eine natürliche Grenze erreichte.

Nur eine größere Softwareschmiede war in der Lage, diese neuen Anforderungen abzudecken. Deswegen verkaufte der KreisVerkehr die Software an die Firma highQ Computerlösungen in Freiburg. 18 Jahre Softwareentwicklung in Schwäbisch Hall - eine Erfolgsstory.


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