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Ausgabe Mai 2006
RegioTrans 2006, Axel Bethge

 

Informations-, Leit- und Zahlsysteme: Softwarelösungen für den ÖPNV

highQ Computerlösungen GmbH / D-79100 Freiburg.

Ihren ersten Auftritt hatten die Breisgauer, eigenen Aussagen zufolge einer der Pioniere im Bereich ÖPNV-Software, während der Berliner InnoTrans 2004. In enger Zusammenarbeit mit Ihren Kunden entwickelten sie ein ganzes Bündel leistungsfähiger Softwarelösungen für ÖPNV und ÖPV, welches nach eigener Aussage "Maßstäbe gesetzt hat". Das Spektrum reicht von der Fahr- und Dienstplanung über ein Abrechnungssystem, ein Informationssystem zur Sicherung von Schiene-Bus-Anschlüssen bis zur Fahrkartenverwaltung und Abrechnung.


Bereits 1999 war highQ daran beteiligt, dass ihr Gründungskunde, die SüdbadenBus GmbH (SBG), für sein "Electronic Ticketing System" den Deutschen ÖPNV-Innovationspreis erhielt.

 

Die Ursprünge der verkehrsfördernden Computeranwendungen gehen bei highQ zurück bis in die frühen Neunziger Jahre; das Fahr- und Dienstplanprogramm "PlanB" ist heute bereits in der achten Version im Einsatz. "PlanB" ist "schlank" programmiert und daher auch für kleinere Unternehmen interessant. Es benötigt keine große Server-Infrastruktur, sondern ist mit einem einfachen PC, einem Prozessor mit 1 GHz, einem Windows-Betriebssystem ab Version 98, 256-MB-Arbeitsspeicher und 256-MB-Festplattenspeicher zufrieden. Das Planungstool ist in seinen Hardwareanforderungen so genügsam, dass die Version "PlanB mobile" auf einem einfachen USB-Stick mit 256 MB Platz findet. Daher können Mitarbeiter kleinerer Unternehmen die Einsatzplanung jederzeit mitnehmen und ohne weitere Installation an fast jedem PC oder Notebook arbeiten. Zwischenzeitlich arbeiten bundesweit 30 Verkehrsunternehmen mit der modularen Softwarelösung, unter anderem auch die zusammengeschlossenen Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG und Pinneberger Verkehrsgesellschaft. Damit gehört eines der größten Busunternehmen Deutschlands mit mehr als 600 Bussen zum highQ-Kundenkreis.

 

Im Bereich berührungsloser Zahlungsverkehr bietet das Freiburger Unternehmen seine "All-In-1-Card". Mit ihr wird ein Speicherchip im Abstand von zehn Zentimetern vor ein Lesegerät gehalten und damit alle relevanten Daten übertragen. Eingesetzt wird das E-Ticketing unter anderem auch beim "SyltShuttle", wo es vom einfachen Zutrittssystem bis zum komplexen elektronischen Fahrschein-Management samt statistischer Auswertungen arbeitet.


Die Freiburger Softwareschmiede highQ hat sich inzwischen dem ersten offenen Standard für Multiapplikations-Chipkarten, der "ALL-IN-1-CARD" angeschlossen, dem Firmen wie Junghans Uhren und der Furtwanger Haustechnik-Profi Siedle angehören. Der "ALL-IN-1-CARD"-Standard ist in der Lage, nicht nur ÖPNV-Karten auf dem smarten Chip zu speichern, sondern kann gleichzeitig auch die Geldbörse, Eintrittskarten oder sogar den Schlüssel durch digitale Signale ersetzen. Damit eröffnen sich den Verkehrsunternehmen ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten.


Ebenfalls zur "PlanB-Familie" gehört das Informationssystem BUS (ISB). Es löst die Frage, wie beispielsweise Busfahrer über Zugverspätungen informiert werden können auf simple Weise: highQ schickt die automatische Information per SMS auf das Diensthandy der Fahrer.

 

 

Das komplette Fahr- und Dienstplanungsprogramm für kleinere Verkehrsunternehmen ("PlanB") gibt es inzwischen auch zum Mitnehmen - inklusive aller Planungsdaten. Das heißt: An jedem beliebigen USB-Anschluß den Stick einstecken und planen.

 

 

Ein Teil der highQ-Familie und die komplette PlanB-Produktfamilie von der Fahr- und Dienstplanung über ein Abrechnungssystem, ein Informationssystem zur Sicherung von Schiene-Bus-Anschlüssen, bishin zu einem System für die Fahrkartenverwaltung.

 

 

Autor: Hermann Kuhn GmbH & Co. KG Verlag, Herr Axel Bethge
Quelle: RegioTrans 2006, Ausgabe Mai 2006, Seite 152
Herausgeber: www.kuhn-kataloge.de